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Coburg

Start ins Handwerkerleben

50 junge Menschen haben nun den Gesellenbrief in der Hand. Als Fachkräfte sind sie in Oberfranken heiß begehrt.



Für besondere Leistungen gab es Prämien für Lisa Neumann (links), Elisabeth Pohl und Gunnar Flessa. Es gratulierte Kreishandwerksmeister Jens Beland.
Für besondere Leistungen gab es Prämien für Lisa Neumann (links), Elisabeth Pohl und Gunnar Flessa. Es gratulierte Kreishandwerksmeister Jens Beland.  

Coburg - Die Kreishandwerkerschaft Coburg hat bei einem Festakt im Coburger Pfarrzentrum St. Augustin 50 junge Menschen nach ihrer erfolgreichen Berufsausbildung freigesprochen. "Der Gesellenbrief ist die wichtigste Grundlage für Ihre Zukunft", sagte der Vizepräsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Matthias Graßmann. "Er ist der Baustein für eine erfolgreiche Karriere im Handwerk."

Die erfolgreichen Absolventen

Bäcker: Semia Aydin, Hamid Hussein und Eva Jugenheimer. Bäckerei-Fachverkäuferinnen: Kristin Klett, Lena Steiner, Annabell Meißner-Reuß und Christina Reger.

Kaufleute für Büromanagement : Sophie Bräutigam, Johanna Herdan, Steffen Kiesewetter, Pascal Höhn und Marie-Christin Elleder, Michael Scheler, Nicklas Münch, Lukas Ress, Sarah-Jane Sixtl.

Fleischer: Maxim Golman, Till Haller, Gunnar Flessa, Fabian Fiebig.

Friseure: Lukas Bauer, Gina Denk, Isabell Maul, Julia Steinhöfel, Aylin Tahiri, Mohammad Tahjlo. Maurer: Marcel Engel, Robert Welz, Habid Shah Daoudzai, Ali Gholam Rasoli.

Beton bauer: Jannik Fröba.

Mechatroniker: Tobias Baum.

Feinwerkmechaniker: Jannik Schilling, Frederik Herrmann, Marius Hildebrandt, Marcel Schäftlein, Justin Wachenschwanz.

Metallbauer: Adrian Dorst, Jonas Krause, Oliver Witerspan, Luc Oltmanns.

Schreiner: Lukas Friedrich, Michel Gerhardt, Jannik Gemeinhardt, Felic Cyranek, Lisa Neumann, Franziska Langbein, Elisabeth Roth, Donatus Roth, Maximilian Weigand.


Die Urkunde bescheinige drei Tugenden des Handwerkers: Wissen, Können und Wollen. Die Junghandwerker seien als Fachkräfte enorm gefragt und begehrt. Allein in Oberfranken seien rund 20 000 Fachkräfte gesucht. Die grundlegende Berufsausbildung sei aber nur ein Teil des persönlichen Weges. "Gerade vor dem Hintergrund der Digitalisierung verändert sich die Arbeitswelt heute schneller denn je", sagte der HWK-Vizepräsident. Da sei von den Fachkräften Flexibilität gefordert. "Behalten Sie dabei die Werte und Ideale des Handwerks fest im Blick."

Bei seinem Auftritt in Coburg nutzte der oberfränkische Handwerks-Vize auch die Gelegenheit, eine Lanze für die Wiedereinführung der Meisterpflicht zu brechen.

231 Betriebe der Kreishandwerkerschaft Coburg bildeten 625 junge Männer und Frauen aus. "Seid stolz auf Euer Ziel, wir alle sind es", sagte Kreishandwerksmeister Jens Beland zu den Jung-Gesellen. "Euer Gesellenbrief öffnet Euch überall auf der Welt die Türen." Aber zum Aufbruch in die weite Welt wollte Beland die Handwerker nicht ermuntern. "Ihr werdet auch hier dringend gebraucht."

"Sie haben sich ein Stück Freiheit erworben", sagte Oberbügermeister Norbert Tessmer. Außer Tessmer waren auch Landrat Sebastian Straubel sowie mehrere Bürgermeister aus dem Landkreis zu Gast. Die musikalische Ausgestaltung übernahmen das Ensemble Bojana Blomann.

Für besondere Leistungen gab es Prämien für Lisa Neumann, Elisabeth Pohl und Gunnar Flessa. Lob gab es auch für drei Geflüchtete aus Afghanistan und Syrien, die sich mit überdurchschnittlichen Leistungen bei der Gesellenprüfung behauptet haben: Mohammad Tahjlo, Habid Shah Daoudzai, Ali Gholam Rasoli. Sie werden von ihrer Lehrbetrieben auch weiter beschäftigt.

Autor

Martin Koch
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
12. 09. 2019
16:26 Uhr

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Martin Koch

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Veröffentlicht am:
12. 09. 2019
16:26 Uhr



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