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Coburg

Startschuss für Untersiemauer Kreisel

Zahlreiche Schaulustige verfolgen den so sehnsüchtig erwarteten Spatenstich. Ohne großzügige Förderung wäre das unmöglich gewesen.



Die Ehrengäste beim obligatorischen Spatenstich (von rechts): Jürgen Alt (Landratsamt), Hans-Peter Jander (Bayreuth), Landrat Sebastian Straubel, Bürgermeister Rolf Rosenbauer, Jürgen W. Heike, Jürgen Kittner und ein Vertreter des Bauunternehmens . Foto: Karbach
Die Ehrengäste beim obligatorischen Spatenstich (von rechts): Jürgen Alt (Landratsamt), Hans-Peter Jander (Bayreuth), Landrat Sebastian Straubel, Bürgermeister Rolf Rosenbauer, Jürgen W. Heike, Jürgen Kittner und ein Vertreter des Bauunternehmens . Foto: Karbach  

Untersiemau - Endlich ist es soweit: Am Donnerstag haben die Bauarbeiten für einen besonderen Verkehrsknotenpunkt im südlichen Landkreis Coburg begonnen. Zahlreiche Schaulustigen verfolgten den so sehnsüchtig erwarteten Spatenstich für den Kreisverkehrsplatz am Nordeingang von Untersiemau. Mit dem Bau werde endlich die langjährige Forderung auf Änderung der unfallträchtigen "Netto-Kreuzung" realisiert, freute sich Bürgermeister Rolf Rosenbauer. Die CO 28 durch Untersiemau ist laut Verkehrserhebungen die am zweithäufigsten befahrene Kreisstraße im Landkreis Coburg. Der Kreisverkehrsplatz werde den Verkehrsteilnehmern ermöglichen, sicherer den Weg in die vier angeschlossenen Fahrtrichtungen zu wählen, betonte Rosenbauer.

Der Verkehrsknoten ist mit einer veranschlagten Investitionssumme von über 1,8 Millionen Euro eine der größten Baumaßnahmen im Gemeindegebiet von Untersiemau. Ausschlaggebend für die Finanzierungs-Beteiligung des Landkreises - mit dem Löwenanteil von 67 Prozent der Kosten - war die Zusage des Innenministeriums für eine bestmögliche Förderung. Die geschmackvolle Innengestaltung des Kreisverkehrs werde die nächste Prüfung sein, sagte Rosenbauer. Dank gelte auch der Verwaltung mit Geschäftsleiter Rolf Reisenweber an der Spitze. Alle Fraktionen hätten seit vielen Jahren den Bau eines Kreisels zur Minderung der schwierigen Verhältnisse gefordert und alle Bemühungen unterstützt.

"Für uns ist dies nicht nur irgendein Kreisverkehrsplatz, sondern es ist der zentrale Verkehrsknotenpunkt der Gemeinde", so Rosenbauer. An dieser Stelle würden sich die neun Gemeindeteile verbinden. Die Mobilität werde ein großes Stück sicherer. "Hier wollen wir unsere Gäste aus Nah und Fern mit dem verkehrstechnischen Eingangstor zur Gemeinde Untersiemau willkommen heißen".

Landrat Sebastian Straubel wies darauf hin, dass ohne die vom Freistaat gewährte Förderung von 90 Prozent der Kreis nicht in der Lage gewesen wäre, die Baumaßnahme durchzuführen. So aber sei es möglich gewesen, mit Eigenmitteln in Höhe von 290 000 Euro und dem Gemeindeanteil von rund 516 000 Euro eine deutliche Verbesserung der Verkehrssituation zu schaffen. Die Erstellung des eigentlichen Kreisels sei allerdings nur ein kleiner Teil der Baumaßnahmen.

Einen besonderen Dank sprach der Landrat denjenigen aus, die es ermöglicht hatten, dass das Projekt Wirklichkeit werden konnte: Dem damaligen Innenministerium mit der Obersten Baubehörde, der Regierung von Oberfranken, dem Staatlichen Bauamt Bamberg, dem Coburger Kreistag mit Bauausschuss sowie der Gemeinde Untersiemau. Straubel: "Nach Fertigstellung 2020 wird Ihnen allen eine qualitativ hochwertige Kreisstraße zur Verfügung stehen, die für die Unannehmlichkeiten während des Baus entschädigen wird", sagte Straubel.

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Norbert Karbach
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Veröffentlicht am:
19. 07. 2019
18:16 Uhr

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Norbert Karbach

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Veröffentlicht am:
19. 07. 2019
18:16 Uhr



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