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Coburg

Strabs-Opfer können ab 1. Juli Antrag auf Entschädigung stellen

Die "Strabs" war lange Zeit der Aufreger schlechthin - auch im Landkreis Coburg.



Auch im Coburger Land gab es massive Proteste gegen die Strabs. Foto. dpa/Nicolas Armer
Auch im Coburger Land gab es massive Proteste gegen die Strabs. Foto. dpa/Nicolas Armer  

Denn mit der Straßenausbaubeitragssatzung wurden Grundstücks- und Hauseigentümer kräftig zur Kasse gebeten, wenn die Kommune eine entsprechende Verpflichtung beschlossen hatte. Besonders heftige Proteste löste das in Weitramsdorf aus. Inzwischen hat sich die Situation aber beruhigt, denn auf Initiative der Freien Wähler wurde die "Strabs" im Zuge der Koalitionsverhandlungen mit der CSU einkassiert. Doch was ist mit den "Strabs-Opfern"? Hauseigentümer, die für die Erneuerung ihrer Straße zahlen mussten, können ab 1. Juli bis 31. Dezember bei ihrer Kommune eine Rückerstattung beantragen. Die schwarz-orange Staatsregierung hat dafür einen mit 50-Millionen-Euro ausgestatteten Härtefallfonds aufgelegt. Die Zahlungen sind an aber Kriterien gebunden. So müssen die Bescheide zwischen 2014 und 2017ergangen sein, zudem kann erst ab einem Betrag von 2000 Euro ein Antrag gestellt werden. Wer also 20 000 Euro berappen musste, kann höchstens 18 000 Euro zurückbekommen. Außerdem gelten Einkommensgrenzen (Alleinverdiener 100 000 Euro, Doppelverdiener 200 000 Euro). Über die Verteilung der Mittel entscheidet eine fünfköpfige Kommission. cs

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Veröffentlicht am:
31. 05. 2019
17:32 Uhr

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Veröffentlicht am:
31. 05. 2019
17:32 Uhr



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