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Coburg

Technik begeistert Mädchen

Berufe wie Ingenieur sind nicht nur was für Männer. Auch Frauen können sie ergreifen. Eine Initiative will sie dazu ermutigen.



Fräsen und löten können auch Mädchen.
Fräsen und löten können auch Mädchen.  

Coburg - Fräsen, löten, am Computer designen: Das ist nicht nur etwas für Jungs - es macht auch Mädchen Spaß. Dies konnten zwölf Schülerinnen von zwölf bis 14 Jahren aus der Region im "Mädchen für Technik-Camp" bei Brose in Coburg feststellen. Fünf Tage haben die Mädchen im Rahmen der Initiative "Technik - Zukunft in Bayern 4.0" des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) und der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber (bayme vbm) Berufe wie Werkzeugmechanikerin, Mechatronikerin und Technische Produktdesignerin kennengelernt.

Zum Abschluss zeigten die Teilnehmerinnen ihren Eltern und weiteren Gästen ihre Werkstücke und berichteten begeistert von ihren Erfahrungen während des Camps. Für Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Arbeitgeberverbände, ist mit der Begeisterung der Schülerinnen für Technik ein wichtiges Ziel des "Mädchen für Technik-Camps" erreicht: "Gerade die bayerische Metall- und Elektroindustrie bietet Mädchen hervorragende Ausbildungs- und Berufsperspektiven. Deshalb engagieren wir uns seit Jahren für Projekte wie die ,Mädchen für Technik-Camps‘, die Schülerinnen frühzeitig Technik-Berufe nahebringen", sagte er anlässlich des Camps.

"Das ‚Mädchen für Technik-Camp‘ ist ein Gewinn für beide Seiten. Die Schülerinnen können schon frühzeitig technische Berufe erleben und die moderne Arbeitswelt in der Automobilindustrie kennenlernen. Wir als Unternehmen haben die Chance, Talente für eine spätere Ausbildung zu entdecken", erklärte Michael Stammberger, Leiter Ausbildung der Brose Gruppe.

"Der Einblick in den Beruf der Werkzeugmechanikerin war wirklich toll", sagte die 14-jährige Maggy. "Die praktische Arbeit an der Maschine hat mich mehr angesprochen als die PC-Arbeit im Büro." Die gleichaltrige Angelina war sogar schon mehrfach beim "Mädchen für Technik-Camp" dabei: "Es hat mir wieder viel Spaß gemacht. Meine berufliche Zukunft kann ich mir in diesem Bereich gut vorstellen."

Der Anteil der weiblichen Beschäftigten in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie - derzeit rund 25 Prozent - soll steigen. Für dieses Ziel setzen sich auch die Arbeitgeber ein, betonte Verbandsgeschäftsführer Brossardt. Schließlich benötigten die Unternehmen auch künftig qualifizierte Fachkräfte.

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Veröffentlicht am:
01. 08. 2019
17:30 Uhr

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01. 08. 2019
17:30 Uhr



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