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Coburg

Tessmer geht in die Offensive

OB will Pläne für Hotel am Anger überprüfen lassen. Gleichzeitig ruft er zu mehr Sachlichkeit in der Debatte auf.



Die Pläne für das Hotel am Anger sollen nochmal geprüft werden..
Die Pläne für das Hotel am Anger sollen nochmal geprüft werden..  

Coburg - Oberbürgermeister Norbert Tessmer will die Pläne für den Neubau eines Hotels am Ketschenanger prüfen lassen. Dies hat er am Donnerstag in einer Stellungnahme angekündigt. Gleichzeitig verwahrt er sich in einem "öffentlichem Brief" ohne konkrete Adressaten gegen die seiner Ansicht nach überzogene öffentliche Kritik an dem Projekt.

In der Stellungnahme heißt es, die aktuellen, öffentlichen und auch kontroversen Diskussionen sowie die vielen Gespräche rund um die Thematik "Hotelbau am Anger" hätten ihn dazu bewogen, nochmals die Ausmaße und das Design des geplanten Gebäudes grundsätzlich überarbeiten zu lassen. Dazu würden weitere Beratungen mit den beteiligten Personen und Unternehmen stattfinden. "Wir werden alle Sachverhalte mit großer Sorgfalt prüfen, um das bestmögliche Ergebnis mit Kompromissbereitschaft für die Stadt Coburg zu erreichen".

In dem "öffentlichem Brief" verweist der OB darauf, dass die Wochen nach der Stadtratssitzung im April "intensiv von allen Seiten dazu genutzt" wurden, sich weitere Gedanken um den Beschluss "Angerhotel" zu machen. "Die Coburger Kommunalpolitik versucht ihr Möglichstes, eine vernünftige Lösung aufzuzeigen, sodass weitestgehend alle Bürger zufrieden gestellt werden". Verärgert äußert sich Tessmer darüber, dass einige Leserbriefe und Kommentare in den Medien, die sich gegen den Coburger Stadtrat richten, "eindeutig über das Ziel hinausschießen". Mit dem Brief wolle er sich vor seine "Kollegen" stellen, "da in dieser hektischen und nicht ganz unkomplizierten Situation einige zu lesende Äußerungen nahezu beleidigend waren".

Tessmer könne verstehen, dass Bürger Unmut äußern: "Dies sollte aber auf sachlicher und konstruktiver Basis aufgebaut sein". Nur so könne der Stadtrat, Meinungen der Öffentlichkeit aufgreifen und auch diskutieren. Der OB wörtlich: "Unangemessene Wortwahl führt zu keinen Lösungen. Und genau diese Lösungen wollen wir gemeinsam im Coburger Stadtrat erreichen. Dazu benötigt es das Vertrauen und auch ein Stück weit die Diplomatie der Coburger Bürger. Öffentliche Anfeindungen, so Tessmer, führten lediglich zur gegenseitigen Missachtung. "In unruhigen (welt-)politischen Zeiten" fordert der OB von allen Seiten mehr Empathie, Respekt vor dem Gegenüber und Sachlichkeit ein". vof

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Veröffentlicht am:
09. 05. 2019
17:42 Uhr

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09. 05. 2019
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