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Coburg

Unten Parkplätze, oben Gärten und Erholungszone

Die Jungen Coburger wollen den Gemüsemarkt überdachen. In der zweiten Etage könnte einen Grünfläche entstehen.



So stellen sich die Jungen Coburger das Parkdeck am Gemüsemarkt vor, das begrünt werden könnte.
So stellen sich die Jungen Coburger das Parkdeck am Gemüsemarkt vor, das begrünt werden könnte.  

Coburg - Mehr Grün ins Zentrum, Mobilität dennoch nicht einschränken, junges Leben in die Stadt bringen, Platz für Kinder und soziale Treffpunkte schaffen - diese Ziele wollen die Jungen Coburger umsetzen und haben für den Gemüsemarkt ein konkretes Konzept erarbeitet.

Wie JC-Stadtrat Kurt Knoch erläutert, biete der Platz hinter dem Josiasgarten ganz besonderes Potenzial. Die unmittelbare Anbindung durch den Busrendezvous am Theaterplatz, die Nähe zum Biergarten, zum Spielplatz sowie zum Mehrgenerationenhaus seien ideale Voraussetzungen, um das Gebiet zu verbessern. Das Areal werde derzeit ausschließlich als Parkplatzfläche genutzt. Knoch: "Daraus lässt sich mehr machen." Die Parkplätze wollen die Jungen Coburger allerdings unbedingt erhalten. "Unser Ansatz ist, über weite Teile des Platzes eine zweite Ebene zu schaffen. Darauf könnte dann eine Grünanlage entstehen", erläutert Kurt Knoch.

Über den Parkplätzen des Gemüsemarktes könnte ein grünes Paradies für Tiere und Menschen geschaffen werden. Auch Urban Gardening, also ein kleiner Gartenbau für Menschen, die im Zentrum keinen eigenen Garten besitzen, könnte möglich gemacht werden. "Es soll eine angesagter Ort für Junge werden, um dort zu chillen und zugleich eine Möglichkeit für Senioren zum Gärtnern oder zum Flanieren", wirbt JC-Stadtrat Maximilien Forkel für die Idee. Auch die Anwohner sollten profitieren. Sie würden statt der Autos mehr Grün vor der Tür erhalten.

JC-Mitglied Theresa Köhlerschmidt, die sich selbst ehrenamtlich im Mehrgenerationenhaus "Treff am Bürglaßschlösschen" engagiert, ist davon überzeugt, dass die kleine Grünanlage eine deutliche Aufwertung wäre: "Der Ort rund um das Bürglaßschlösschen ist sehr schön. Aber eine Möglichkeit, dass auch Personen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, beispielsweise nach dem Essen kurz ins Grüne zu kommen, fehlte noch . "Wir brauchen in der Stadt mehr Plätze, an denen Alt und Jung zusammen kommen können. Dafür ist dieser Ort ideal", meint Köhlerschmidt.

Der Gemüsemarkt befindet sich im Areal des Sanierungsgebiets VII Steinwegvorstadt. Eine Aufwertung sei grundsätzlich vorgesehen, meinten die JC-Stadträte. Konkrete Pläne für den Gemüsemarkt seien bislang jedoch noch nicht erarbeitet worden. Durch die Lage im Sanierungsgebiet wären staatliche Förderungen grundsätzlich möglich.

Die Idee, am Gemüsemarkt eine Parkanlage zu schaffen, verstehen die Jungen Coburger als gezielte Maßnahmen, um Coburg zur Schwarmstadt - also zu einer attraktiven Stadt, in die junge Menschen gerne ziehen - werden zu lassen. Ferner sollte mehr Grün in die Innenstadt gebracht werden.

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Veröffentlicht am:
17. 01. 2020
14:34 Uhr

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17. 01. 2020
14:34 Uhr



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