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Coburg

Vereint für das Friedensklima

Vom 10. November an sind Christen, Juden, Moslems und Buddhisten in Coburg eingeladen, gemeinsam zu beten. Los geht es wieder mit einem Gottesdienst in der St.-Augustin-Kirche.



Coburg - Immer in den letzten Tagen des Kirchenjahres laden Christen, Juden, Moslems und Buddhisten in Coburg, in Deutschland und Europa zur Friedensdekade ein. Die Idee stammt ursprünglich aus den Niederlanden.

In Coburg tritt die Arbeitsgemeinschaft Interreligiöser Dialog als Veranstalter auf. Das Thema "Friedensklima" vereint in diesem Jahr zwei wichtige Themenkomplexe. Das Motto möchte auf den Zusammenhang zwischen den Folgen des Klimawandels und die Gefährdung des Friedens aufmerksam machen. Die Frage dabei: Wie können klimabedingte Konflikte künftig verhindert werden?

Die Friedensdekade in Coburg wird am Sonntag, 10. November, um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in der St.-Augustin-Kirche am Hofgarten eröffnet. Prediger ist Dr. Wolfgang Schürger, Beauftragter für Umwelt und Klimaverantwortung der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern. Hinterher besteht im Pfarrzentrum St. Augustin Gelegenheit zu Begegung und Gespräch und leiblicher Stärkung.

Ein eher provokantes Thema hat sich Dr. Joachim Schneider von der Aktion "pax christi" mit seinem Team am Mittwoch, 13. November 2019 um 19.30 Uhr ebenfalls im Pfarrzentrum St. Augustin vorgenommen. "Wir beten für den Frieden und zahlen für den Krieg". Die Veranstaltung von katholischer und evangelischer Erwachsenenbildung kostet fünf Euro Eintritt. Schüler und Studierende sowie ALG-II-Empfänger müssen aber nichts bezahlen.

Am Sonntag, 17. November, gibt es um 15 Uhr in der Heilig-Kreuz-Kirche ein "Multireligiöses Gebet", das Christen, Juden, Moslems und Buddhisten in der Bitte um den Frieden vereint.

Außerhalb der eigentlichen Friedensdekade laden die Stadt Coburg, der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge zur Gedenkfeier am Volkstrauertag, 19. November, ein. Los geht es um 10 Uhr in der ehemaligen Hofkirche im Schloss Ehrenburg. Daran schließen sich Kranzniederlegungen im Kriegerdenkmal in den Arkaden am Schlossplatz und an verschiedenen Gedenkstätten auf dem Glockenbergfriedhof an.

Autor

Martin Koch
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Veröffentlicht am:
31. 10. 2019
17:06 Uhr

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Martin Koch

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Veröffentlicht am:
31. 10. 2019
17:06 Uhr



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