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Coburg

Verkehrsclub spricht von "verpasster Chance"

Die Coburger Kreisgruppe des ökologischen Verkehrsclubs VCD zeigt sich enttäuscht darüber, dass der Bausenat den von der Initiative "Pro Coburg" vorgeschlagenen Ringbus nicht weiter verfolgt.



Coburg - Damit verpasse man eine Chance, "das Coburger ÖPNV-Konzeptes an die Stadtentwicklung der letzten beiden Jahrzehnte anzupassen", sagt Gerd Weibelzahl von der VCD-Kreisgruppe. Er verweist in diesem Zusammenhang auf die städtebaulichen Entwicklungen in den vergangenen Jahrzehnten, etwa den Umzug der HUK Coburg an den Stadtrand. Neben dem Bau der HUK-Coburg-Arena seien dort auch neue Handelsflächen entwickelt worden. Die großen Gewerbestandorte Coburg lägen ebenfalls eher in der Peripherie. Außerdem habe die Hochschule neue Flächen am Güterbahnhofsgelände und am Hofbräuhaus erschlossen. Es sei kein Wunder, dass die Fahrgastzahlen des Stadtbusses in den vergangenen 20 Jahren um bis zu 20 Prozent zurückgegangen seien, meint Weibelzahl. "Das Liniennetz hat sich nicht grundlegend verändert. Somit erscheint es uns nicht sinnvoll, wenn die Finanzmittel gerade in die Fahrtmöglichkeiten zur Innenstadt gesteckt werden sollen. Hier gibt es bereits ein gutes Angebot."

Problematischer seien vielmehr Querverbindungen, etwa zwischen Scheuerfeld und der HUK. Weibelzahl: "Mit dem Pkw braucht man auf der direkten Strecke zehn Minuten und mit dem Fahrrad immerhin 20 Minuten. Hingegen muss der Buskunde den Umweg über den Theaterplatz nehmen, so dass sich eine sehr lange Fahrtzeit von 30 Minuten ergibt." Die Mobilitätsforschung zeige aber, dass ÖPNV-Verbindungen nur dann angenommen würden, wenn die Fahrtzeit maximal 50 Prozent länger ist als mit dem Auto.

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Veröffentlicht am:
08. 06. 2020
16:00 Uhr

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08. 06. 2020
16:00 Uhr



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