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Coburg

"Völlig überdimensioniert"

Die Stadt bezieht Stellung zum Netzentwicklungsplan. Vor allem der Coburger Osten würde unter der neuen Stromtrasse leiden.



Mit Holzkreuzen bringt die Region ihren Protest zum Ausdruck.
Mit Holzkreuzen bringt die Region ihren Protest zum Ausdruck.  

Coburg - 27 Seiten stark ist die Stellungnahme die die Stadt Coburg in Zusammenarbeit mit dem Landkreis in Sachen Netzentwicklungsplan abgegeben hat. Das Fazit lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Die Region will keine weitere Stromtrasse.

Joachim Träger vom Stadtbauamt erläuterte den Senatsmitgliedern gestern die Hintergründe der ablehnenden Haltung. "Die Stromtrassenprojekte P 44 und P 44 mod sind aus städtebaulichen, umweltschützenden, wirtschaftlichen und planerischen Gründen und zum Schutz der Bürger abgelehnt", so Träger. Das Coburger Land und die Stadt Coburg hätten bereits im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturprojekte "Deutsche Einheit" sowie durch die 380-kV-Leitung einen sehr großen Beitrag zur infrastrukturellen Umsetzung der Deutschen Einheit sowie der Umsetzung der Energiewende geleistet, heißt es in der Stellungnahme, die Oberbürgermeister Norbert Tessmer Anfang März nach Berlin geschickt hat.

Und auch Joachim Träger verwies auf die Eingriffe, die besonders die Menschen in den östlichen Coburger Stadtteilen Rögen, Lützelbuch und Neu- und Neershof betroffen haben. "Und schaut man sich jetzt die Planung an, weiß man, was den Menschen im Coburger Osten blühen könnte", so Träger.

Die Stellungnahme des Oberbürgermeisters enthält "Zehn unverrückbare Positionen der Region Coburg". Dazu zählt neben der Überbündelung durch bereits realisierte Projekte auch die Kritik an der nicht transparenten Planung der Netzbetreiber, der "völlig überdimensionierte Netzausbau" sowie der "finanzpolitische Irrsinn der neuen Trassenplanung" die "sofort zu verwerfen ist", wie es in der Stellungnahme heißt.

Das Schreiben soll in den nächsten Tagen auch im Baublog der Stadt Coburg auf der Internetseite www.coburg.de eingestellt werden, damit Bürger Zugriff auf die Stellungnahme haben.

Autor
Steffi Wolf

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Veröffentlicht am:
13. 03. 2019
20:02 Uhr

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Steffi Wolf

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13. 03. 2019
20:02 Uhr



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