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Coburg

Vom Burger bis zum Insektenlutscher

Das Angebot beim "Foodtruck Festival" auf dem Coburger Schlossplatz konnte sich sehen lassen. Sogar Veganer und Fans ungewöhnlicher Leckereien kamen auf ihre Kosten.



Burger in den unterschiedlichsten Variationen wurden im Truck von Holger Griesenbrock aus Kulmbach zubereitet.
Burger in den unterschiedlichsten Variationen wurden im Truck von Holger Griesenbrock aus Kulmbach zubereitet.   Foto: Martin Rebhan

Coburg - Wer am Wochenende kulinarische Vielfalt genießen wollte, der war auf dem Coburger Schlossplatz gut aufgehoben. Zum vierten Mal machte dort das "Original Foodtruck Festival" Station. 22 Fahrzeuge und Verkaufsanhänger, sogenannte Foodtrailer, verwandelten den Schlossplatz zu einem Paradies für Fans von Streetfood, also von Zwischenmahlzeiten, die ohne Besteck verzehrt werden können.

Das, was an kulinarischen Köstlichkeiten geboten wurde, hatte es in sich. Egal ob Burger, Pulled Pork, Premium Hot Dogs, Gekochtes und Gegrilltes sowie Spezialitäten aus dem Smoker, Burritos und Veganes - auf den Speisekarten der rollenden Küchen war einiges zu finden, was man sonst nicht oft angeboten bekommt.

Wer es ganz exotisch liebt, war bei Nico Laudenbach von "Dr. Bob’s gefährlicher Insektenküche" an der richtige Adresse. Im Angebot hatte er nicht nur Mehlwürmer und Heuschrecken, sondern auch einen fruchtigen Insekten-Stick und einen ungewöhnlichen Insektenlutscher. "Die Heuschrecken und die Mehlwürmer werden in Holland speziell für den menschlichen Verzehr gezüchtet", ließ Laudenbach wissen, der auch mit interessanten Zahlen aufwarten konnte: "100 Gramm Heuschrecken verfügen über 48,2 Gramm Proteine, bei den Mehlwürmern sind es 45,1 Gramm, und beide haben keinen Zucker."

24.08.2019 - Food-Truck-Festival in Coburg - Foto: Martin Rebhan

Food-Truck-Festival in Coburg
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Food-Truck-Festival in Coburg
Food-Truck-Festival in Coburg

Ein paar Meter weiter stand ein Wagen mit dem Namen "Kamekona". Wer die amerikanische Krimi Serie "Hawaii 5-0" kennt, weiß sofort, was es hier zu essen gab: Shrimps in Hülle und Fülle. Gut gerüstet zeigt sich das Team in dem Foodtruck. "Wir können über 600 Portionen Shrimps über die Theke wandern lassen", war aus der Küche zu hören.

"Coburg ist ein sehr gutes Pflaster", stellte der Kulmbacher Holger Griesenbrock fest, der schon im vergangenen Jahr mit seinem Wagen dabei gewesen war. "Ich habe vorgesorgt und kann die Coburger mit über 1000 Burger bedienen."

Neu im Geschäft "Foodtruck" sind Michael Senf und Franz Jung aus Freising. Vor zwei Monaten hatten sie ihre Idee, den Menschen "Gnedl’Eckn" anzubieten, in die Tat umgesetzt. "Nach sieben Flaschen Wein und einem tüchtigen Hunger ist uns der Einfall gekommen", erzählt Jung. Um aus einem Transporter eine rollende Küche für Leckeres aus Semmelknödel zu machen, nahmen die beiden Oberbayern rund 15 000 Euro in die Hand. "Jetzt sind wir am Wochenende unterwegs, um die Bevölkerung mit bayerischen Dönern zu versorgen", sagte Michael Senf mit breitem Grinsen.

Wer am Wochenende auf dem Schlossplatz von Ludwig, Franz und Anna sprach, meinte nicht unbedingt reale Personen, sondern vegane Burger, die Florian Högel und Augustin Heinen feilboten. "Wir legen Wert auf Nachhaltigkeit bei der Herstellung unserer Produkte", sagte Högel.

Natürlich durften die "Dinos" unter den Foodtrucks nicht fehlen. Im Jahr 2011 schickten Peter Wolf und Klaus Peter Wünsch aus Schwabach den ersten Truck dieser Art in Deutschland auf die Straße. Heute sind es vier Fahrzeuge, die die gesamte Woche auf Achse sind, um Sandwiches mit gesmoktem Schweinefleisch anzubieten. Maria Müller und Andreas Beier waren auf dem Schlossplatz für die Zubereitung zuständig. Dass sie ihr Handwerk verstehen, war dem Kommentar eines Genießers zu entnehmen: "Nach so einem Ding bist du fertig."

Wer es süßer mag, war bei der Donutfactory richtig. Aber nicht nur Zweibeiner umlagerten den Stand, auch Wespen lockte der süße Geruch an, was dem Genuss allerdings keinen Abbruch tat. Hungrig musste jedenfalls niemand den Schlossplatz verlassen.

 
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Martin Rebhan
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Veröffentlicht am:
25. 08. 2019
18:08 Uhr

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Martin Rebhan

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Veröffentlicht am:
25. 08. 2019
18:08 Uhr



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