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Coburg

Vorbild Dubai: Die Partei will Wolkenkratzer für Coburg

Die Satire-Partei Die Partei schaltet sich in die Diskussionen um das geplante Hotel am Coburger Anger ein. Die Partei ist der festen Überzeugung, dass alle bisherigen Ideen zu klein gedacht sind.



Luxushotel «Burj al Arab»
Geht es nach der Partei, soll das neue Coburger Hotel in etwa wie der Prachtbau "Burj al Arab" in Dubai aussehen.   Foto: Andrea Warnecke

Die Pressemeldung:

"Angesichts der laufenden Diskussion und der vielfältigen qualifizierten Ideen in Punkto Tagungshotel, meldet sich nun auch die sehr gute Partei Die Partei zu Wort. Sie findet es unverantwortlich, dass historische Chancen in Coburg wieder einmal verspielt werden. „Die Stadtspitze scheint aus vergangenen Miseren nichts gelernt zu haben. Statt eines weitreichenden U-Bahn-Netzes und einer Magnetschwebebahn zur Veste wurden ein Bus-Rendezvous-Platz und ein ZOB errichtet, statt gleich einen internationalen Großflughafen in den Langen Bergen zu bauen, will man sich mit einem Verkehrsflugplatz begnügen und wundert sich dann, dass die Regierung dabei nicht mitspielt“, so GröKVaZ (Kreisvorsitzender) Pascal Grochla.

Coburg ist die Weltstadt der Zukunft und schon jetzt eine Touristenmetropole, die ohne Scheu in einem Atemzug mit London, Paris und New York zu nennen ist. So ist damit zu rechnen, dass ein Tagungshotel in Coburg sämtliche großen internationalen Firmen dazu bewegen wird, hier ihre Tagungen abzuhalten. „Aus diesem Grund sind wir der festen Überzeugung, dass alle bisherigen Ideen zu klein gedacht sind“, erklärt OB-Kandidat in spe, Norbert Denninger den Plan der sehr guten Partei Die Partei. „Was Coburg braucht ist keine Hommage an den Plattenbau der DDR, sondern ein zweites Burj al Arab oder wie wir es nennen Coborcha Bursch.“ Der Name leite sich vom Original in Dubai ab, welches ja bekanntlich „Turm der Araber“ heißt. „Deshalb wird die Coburger Version natürlich der Burj al Coburg oder Coborcha Durm oder eben Coborcha Bursch, weil damit nicht nur das Vorbild honoriert wird, sondern gleichzeitig dem Coburger Convent ein Denkmal gesetzt.“ Denn wo kann Deutschlands Elite angemessener und besser tagen als in einem elitären Tagungshotel. „Wir haben uns sowohl die lokalen Örtlichkeiten als auch die Dimensionen des Originals genau angesehen“, sagt Denninger weiter „und tatsächlich passt es wunderbar auf den Platz, den derzeit noch Anger und Rosengarten einnehmen.“ Und es wird auf jeden Fall günstiger werden als das Original, weil hier keine künstliche Insel geschaffen werden muss. Coburg ist so fest verwurzelt in der Realität, dass noch nicht einmal ein Börsenbeben seine Grundfesten erschüttern könne. „Wir haben uns natürlich auch die Kostensituation angesehen“, ergänzt Schatzmeister Andreas Ru, das Original hat 1,5 Milliarden Dollar gekostet, wir denken dass durch unmenschliche Arbeitsbedingungen und Lohndumping der Preis unter eine Milliarde gedrückt werden kann.“ Auch auf die Frage, wer als Bauherr auftreten soll, hat die sehr gute Partei Die Partei eine Antwort: „Wer auch immer glaubt, dass Coburg ein Tagungshotel braucht!"

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Veröffentlicht am:
23. 05. 2019
11:55 Uhr

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23. 05. 2019
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