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Coburg

Wie man im Alter selbstständig bleibt

Eine Ausstellung im Ämtergebäude zeigt Wege, damit Senioren in den eigenen vier Wänden bleiben können. Auch ein Vortrag ist dazu geplant.



Bürgermeister Thomas Nowak (links) und Projektleiter Anton Zahneisen betonten bei der Vernissage zur Ausstellung "9 x selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken", wie wichtig es sei, Möglichkeiten dafür aufzuzeigen, wie ein selbstbestimmtes Leben im Alter in den eigenen vier Wänden funktionieren kann. Foto: Rebhan
Bürgermeister Thomas Nowak (links) und Projektleiter Anton Zahneisen betonten bei der Vernissage zur Ausstellung "9 x selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken", wie wichtig es sei, Möglichkeiten dafür aufzuzeigen, wie ein selbstbestimmtes Leben im Alter in den eigenen vier Wänden funktionieren kann. Foto: Rebhan  

Coburg - Ein selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden zu führen - das ist für viele ältere Menschen wichtig. Ein Forschungsprojekt unter dem Namen "9 x selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken" unter der Federführung der Joseph-Stiftung, Bamberg beschäftigt sich seit zwei Jahren mit der Frage, wie Senioren der Aufenthalt in der gewohnten Umgebung möglichst lange ermöglicht werden kann. Im Foyer des Ämtergebäudes, Steingasse 18, wird das Ergebnis der Studie in einer Ausstellung präsentiert.

Bei der Vernissage betonte Coburgs 3. Bürgermeister Thomas Nowak, dass es aufgrund des demografischen Wandels und der älter werdenden Gesellschaft immer wichtiger werde, Strategien dafür aufzuzeigen, wie Menschen im Alter eigenständig leben können. Dank sagte er Marion Habelitz (Wohnberatung Stadt Coburg) und Petra Kotterba (Caritas Quartiersstützpunkt Creidlitz), die die Initiative ergriffen, um die Wanderausstellung nach Coburg zu bringen. Wie der Projektleiter der Studie, Anton Zahneisen, betonte, wollte man bei dem Projekt Menschen und deren Geschichte ins Rampenlicht stellen und anhand dieser realen Lebenssituationen Lösungen aufzeigen. Auf fünf mobilen Litfaßsäulen werden Aspekte und Erkenntnisse des Projektes anschaulich präsentiert. Hinzu kommen drei Stelen, auf denen jeweils ein Film zu sehen ist, etwa "Mit Schwarzwälder Kirschtorte zum selbstbestimmten Wohnen", der die Methode "Familienrat" zeigt. In einem anderen Film berichtet der Bayerische Rundfunk anhand einer Teilnehmerfamilie über das Forschungsprojekt.

Zu sehen ist im Ämtergebäude auch eine Techniksäule, die Beispiele für Assistenzlösungen wie Hausnotruf, Fernsteuerungen für Heizung und Rollos, Sensortechnik sowie Alarmsysteme zeigt. Zahneisen berichtete, dass er selbst in einem Musterhaus lebt, das komplett mit Assistenzsystemen ausgestattet ist. Diese Möglichkeiten könne er wärmstens empfehlen. Ein Anliegen der Ausstellung sei es auch, den Menschen die Scheu davor zu nehmen, Hilfe anzunehmen. "Dies braucht Zeit", betonte der Projektleiter.

Begleitet wird die Ausstellung am 15. Oktober um 15 Uhr von einem Vortrag von Stadträtin Johanna Thomack zum Thema Demenz. Die Schau kann während der Öffnungszeiten des Ämtergebäudes bis 30. Oktober besucht werden. Das Projekt und die Ausstellung werden vom bayerischen Gesundheitsministerium mit 580000 Euro gefördert.

Autor

Martin Rebhan
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Veröffentlicht am:
08. 10. 2019
16:44 Uhr

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Martin Rebhan

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Veröffentlicht am:
08. 10. 2019
16:44 Uhr



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