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Coburg

Zu dunkel zum Radeln

In der Bürgerversammlung Dörfles-Esbach haben vor allem Fahrradfahrer viele Wünsche. Doch der Gemeinde sind stets die Hände gebunden.



Eine mangelnde Beleuchtung auf dem Radweg zwischen der Lauterer Höhe und Dörfles-Esbach wurde bei der Bürgerversammlung moniert.	Symbolbild
Eine mangelnde Beleuchtung auf dem Radweg zwischen der Lauterer Höhe und Dörfles-Esbach wurde bei der Bürgerversammlung moniert. Symbolbild  

Dörfles-Esbach - Zahlreiche Anregungen, die in den kommenden Sitzungen dem Gemeinderat vorgelegt werden, konnte Bürgermeister Udo Döhler von der gut besuchten Bürgerversammlung mitnehmen. Nach dem ausführlichen Rechenschaftsbericht für das Jahr 2019 meldeten sich zuerst die Radfahrer zu Wort. Uwe Töpfer beklagte, dass der Radweg von der Lauterer Höhe nach Dörfles-Esbach zu dunkel sei, insbesondere, wenn ihm blendende Pkw entgegen kämen. Dieses Thema ist nicht neu, erläuterte Döhler. Die Stadt Coburg, auf deren Gebiet der Fahrradweg verläuft, sei aber nicht bereit, etwas zu unternehmen.

Töpfer regte außerdem an, den kurzen Stich in der von-Thümel-Straße für Radfahrer entgegen der Einbahnstraße frei zu geben. Auch Heike Kutbay fehlte die Beleuchtung des Geh- und Radweges neben dem Pappelwäldchen. Doch die freie Natur wolle man in der Gemeinde nicht beleuchten, zumal es ausreichend helle Straßen gäbe, die in dieselbe Richtung führten.

Christian Hauptfleisch fragte an, ob man das Gebiet rund um die Jenaer und Eisfelder Straße nicht zur Tempo-30-Zone erklären könne, um den Durchgangsverkehr aus dem reinen Wohngebiet heraus zu halten. Nicht in die Zuständigkeit der Gemeinde fallen die Ampeln an der Neustadter Straße. Daniel Forkel meinte, man stehe zu nachtschlafender und verkehrsarmen Zeit unnötig lange an der Autobahnampel und der Signalanlage zur Lauterer Straße. Auch um die geforderte Nachtabschaltung hat sich die Gemeinde bereits bemüht, erklärte Döhler, doch der dafür zuständige Landkreis bestehe auf den Betrieb.

Gerhard Schamberger fragte am, ob die Errichtung von Fotovoltaikanlagen in der Gemeinde vorgesehen sei. Der Gemeinderat, versicherte Döhler, habe bisher alle Anfragen abgelehnt, da man sich das kleine Gemeindegebiet nicht zupflastern wolle. Schamberger befürchtet auch, dass das unbebaute Areal zwischen Hosen Leiss und der Autobahn als Starkstromtrasse genutzt werden könnte. Doch das Grundstück soll bebaut werden. abf

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Annette Beuerlein-Friedrich
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Veröffentlicht am:
22. 11. 2019
15:52 Uhr

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Annette Beuerlein-Friedrich

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Veröffentlicht am:
22. 11. 2019
15:52 Uhr



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