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Coburg

Zum Schutz des Goldbergsees

Von der Kläranlage Kösfeld soll künftig das gereinigte Wasser in die Lauter fließen und nicht mehr in den Sulzbach. Nun geht es mit dem Leitungsbau los.



Gemeinsam hat man das Projekt "Abwasserdruckleitung in die Lauter" auf den Weg gebracht, gemeinsam erfolgte der Spatenstich. Foto: Günther
Gemeinsam hat man das Projekt "Abwasserdruckleitung in die Lauter" auf den Weg gebracht, gemeinsam erfolgte der Spatenstich. Foto: Günther  

Meeder - Das Sprichwort "Was lange währt, wird endlich gut" hat sich beim nunmehr durchgeführten Spatenstich in unmittelbarer Nähe des gemeindlichen Klärwerkes Kösfeld bewahrheitet. Bereits im Jahr 2012 war mit der Ausarbeitung der Vereinbarung zwischen der Gemeinde Meeder und der Kostenbeteiligung des Freistaates begonnen worden.

Zum Spatenstich der gemeindlichen Abwasserdruckleitung begrüßte Bürgermeister Bernd Höfer jene, die sich nachhaltig für den Bau eingesetzt hatten. An erster Stelle stand Ministerialrat Overhoff als Vertreter des Freistaates Bayern sowie die Vertreter des Wasserwirtschaftsamtes, der Stadt Coburg und der CEB sowie Ulrich Kühnel vom Büro Koenig und Kühnel, Bürgermeister Sebastian Straubel von der Gemeinde Lautertal, Mitarbeiter der Gemeinde Meeder und Ortsbürger von Kösfeld.

Das Gemeindeoberhaupt ging noch einmal auf die Historie des Projektes ein. Es stand die Entlastung des sogenannten Vorfluters an. Bislang floss das gereinigte Wasser der Kläranlage in den Bach "Sulz", der in den Goldbergsee mündet. Die behördlichen Genehmigungsverfahren zur Einleitung in die "Lauter" waren ebenso zu klären wie die Ausführung des Bauwerkes nach den naturschutzfachlichen Vorgaben und der dafür erforderlichen europaweiten Ausschreibungen. Zahlreiche Gespräche wurden geführt, die nun zum Spatenstich führten. Es mussten Verhandlungen mit der Stadt Coburg und der Gemeinde Lautertal bezüglich der Trasse geführt werden. Weiter standen Grundstücksverhandlungen an. Bürgermeister Höfer nannte es eine "Herkulesaufgabe" für die Gemeinde und der Mitarbeiter sowie den Fachstellen, die man gemeinsam gemeistert habe. Ein großes Dankeschön richtete er an den Freistaat Bayern, der als Partner die Maßnahme begleitet hatte, ebenso an die Nachbarkommunen der Stadt Coburg und der Gemeinde Lautertal sowie an die Mitarbeiter des Wasserwirtschaftsamtes.

Ministerialrat Overhoff zeigte sich erfreut darüber, dass der Betrieb der Kläranlage Kösfeld nun gesichert und der Bau der Abwasserdruckleitung Meeder - Lauter zur Reinhaltung und besseren Wasserqualität des Goldbergsees begonnen werden könne. Die Wasserdruckleitung hat eine Länge von 3,6 Kilometern und wird 4,2 Millionen Euro kosten. Der attraktive Goldbergsee dient der Natur und den Menschen. Er stellt einen hohen Freizeit- und Erholungswert dar.

Die Mehrkosten übernimmt nach zähen Verhandlungen mit Grundstückseigentümern und Anliegern erfreulicherweise der Freistaat. Zur Anfangsfinanzierung überreichte Overhoff symbolisch einen Scheck über den Betrag von 2 360 000 Euro.

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Karin Günther
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Veröffentlicht am:
05. 12. 2018
17:04 Uhr

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05. 12. 2018
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