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Coburg

Zwischen Satire und Realpolitik: Norbert Denninger will OB werden

Norbert Denninger will für die Satirepartei Oberbürgermeister werden. Bei seiner Nominierung wird klar: Er meint es durchaus ernst.



"Die PARTEI" will den Chefsessel im Rathaus erklimmen (von links): Andreas Hartmann, Norbert Denninger und Pascal Grochla. Foto: Desombre
"Die PARTEI" will den Chefsessel im Rathaus erklimmen (von links): Andreas Hartmann, Norbert Denninger und Pascal Grochla. Foto: Desombre  

Coburg - Dass Norbert Denniger beides kann - Satire und Ernst - hat er bei seiner Nominierung am Freitag bewiesen. Die Satirepartei "Die PARTEI" hat ihn zu ihrem Oberbürgermeisterkandidaten ernannt.

Die Kandidaten

Sie wollen für "Die Partei" in den Stadtrat: Norbert Denninger, Anke Stolle , Johannes Escherich , André Eckerlein, Mattes Bauer, Florian Schleicher, Katharina Kühn, Jan Arnold, Oliver Grambs, Nils Liebscher, Yvonne Benthien, Andreas Kaenka, Sebastian Michel, Michael Miße, Florian Rothaug, Alexander Fink , Simon-Welf Wohlleben, Christian Meißner, Maximilian, Benjamin Peter, Oliver Anders, Thomas Kallenberger, Björn Gabler, Andreas Knoch, Michael Merz und Stefan Schwämmlein.

Sie plant, nächstes Jahr zur Kommunalwahl die Stadt Coburg zu unterwandern. Bevor es aber soweit ist, galt es am Freitagabend in der Gaststätte "Oylnspygl" ein paar Formalitäten zu erledigen. Bei dieser Versammlung wurde nicht nur ein Oberbürgermeisterkandidat gewählt, sondern auch eine Stadtratsliste aufgestellt. Eine Liste für den Kreistag wird es nicht geben, weil sich nicht genug Kandidaten fanden.

 

Den Individualverkehr zu minimalisieren, den ÖPNV auszubauen, ein Stadtratsfernsehen und eine weltoffene Party für die Coburger während des Coburger Convents ins Leben zu rufen, sind Denningers Ziele. Seine Kandidatur sei kein Witz und diese Veranstaltung sei auch keine Verlustigung. Zumindest keine totale. Seine Vision von Coburg sei eine weltoffene Stadt, in der niemand bevorzugt wird und die Klimaschutz aktiv lebt.

Er werde nicht aufhören, Missstände anzuprangern, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, natürlich auch mit der Satire: "Denn machen wir uns nichts vor, die menschliche Dummheit kennt keine Grenzen, wie schon Einstein sagte." Während seiner Zeit im Stadtrat habe er mit allen damaligen Stadtratskollegen gut zusammenarbeiten können. Schwierig werde aber in diesem Zusammenhang der Umgang mit der AfD werden: "Für mich ist klar, keinen Millimeter nach rechts und ich verspreche schon jetzt, die werden keinen Spaß haben".

Autor

Wolfgang Desombre
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Veröffentlicht am:
08. 12. 2019
16:28 Uhr

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Autor

Wolfgang Desombre

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Veröffentlicht am:
08. 12. 2019
16:28 Uhr



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