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Hassberge

Auch die Bürger sollen mitmachen

Das Regionalmanagement im Landkreis Haßberge erhält einen Förderbescheid in Höhe von 450 000 Euro. Vier Projekte sind bereits in Planung.



Landrat Wilhelm Schneider und Regionalmanagerin Sonja Gerstenkorn freuen sich über die Förderzusage des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Foto: Katja Then
Landrat Wilhelm Schneider und Regionalmanagerin Sonja Gerstenkorn freuen sich über die Förderzusage des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Foto: Katja Then  

Kreis Haßberge - Einen Förderbescheid in Höhe von 450 000 Euro hat das Regionalmanagement des Landkreises Haßberge erhalten. Das teilt das Landratsamt in Haßfurt in einer Pressemitteilung mit. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gewährt demnach diesen Betrag gemäß der Förderrichtlinie Landesentwicklung. Das Geld steht für den Zeitraum von 2019 bis Ende 2021 zur Verfügung.

Das Regionalmanagement möchte die Fördermittel laut Pressemitteilung dazu nutzen, den Landkreis Haßberge "noch attraktiver zu machen und das in vielfältiger Hinsicht", heißt es. Insbesondere die Bevölkerung im Landkreis solle davon profitieren, beispielsweise durch neue Veranstaltungsangebote. "Die Bürger sollen aber auch aktiv in Projekte eingebunden werden und somit unmittelbar die Entwicklung der Region mitgestalten können", heißt es weiter: "Insgesamt sind vier umfassende Projekte geplant, die aus zahlreichen Einzelmaßnahmen bestehen. Die Projekte sind den Handlungsfeldern Wettbewerbsfähigkeit, demografischer Wandel, Siedlungsentwicklung und regionale Identität zuzuordnen."

Landrat Wilhelm Schneider zeigt sich sehr erfreut über die Förderzusage des Bayerischen Staatsministers für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, Hubert Aiwanger. "Durch die Fördermittel haben wir die Möglichkeit, Projekte umzusetzen, die den Landkreis nach vorne bringen und zukunftsfähig machen. Das Regionalmanagement ist ein wichtiges Instrument für die Entwicklung unseres Landkreises und die Begegnung aktueller Herausforderungen", ist Landrat Wilhelm Schneider überzeugt. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert die Regionalmanagement-Projekte mit einer Quote von 80 Prozent insgesamt mit bis zu 450 000 Euro, die übrigen 20 Prozent der Projektkosten werden vom Landkreis getragen. Fachliche Beratung und Unterstützung werden durch die Regierung von Unterfranken geleistet.

Die ersten Projektmaßnahmen konnten bereits begonnen und umgesetzt werden. So wurde die Seminarreihe für Frauen "BERUFung mit Zukunft - Frauen auf Erfolgskurs" aufgelegt, die auch im kommenden Jahr fortgeführt werden wird. Die Planungen hierfür laufen bereits. Des Weiteren konnte in Kooperation mit der Bildungsregion das Pilotprojekt "Jobentdecker" im Sommer 2019 realisiert werden.

In Vorbereitung ist aktuell die Erstellung eines Direktvermarktungsverzeichnisses im Print- und Online-Format. Auch ein Imagefilm für den Landkreis Haßberge wird bis Ende 2020 gedreht werden. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Aufbau eines Kunststoff-Kompetenzzentrums im Landkreis. Dieser wird durch das Regionalmanagement im Moment mit der Umsetzung eines entsprechenden Markenbildungsprozesses unterstützt. Darüber hinaus sind für die kommenden Monate weitere Projektmaßnahmen in den Bereichen Mobilität und Innenentwicklung geplant. Regionalmanagerin Sonja Gerstenkorn erläutert: "Wir wollen mit den vier großen Projekten sowohl die Attraktivität und Bekanntheit als auch die Wettbewerbsfähigkeit des Landkreises Haßberge als Wirtschaftsstandort sowie als Lebensraum steigern. Dabei haben wir jedoch nicht nur die Außenwirkung im Blick, sondern insbesondere die Bevölkerung vor Ort". Als weitere wichtige Ziele werden die Verbesserung von Verkehrsinfrastruktur und Nahversorgung sowie die Reduzierung des Flächenverbrauchs und die Förderung von Innenentwicklung genannt. Landrat Wilhelm Schneider und Regionalmanagerin Sonja Gerstenkorn sind sich einig: "Wir wollen unter Einsatz der Fördermittel alles daran setzen, unseren Landkreis als liebens- und lebenswerten Raum mit einer hohen Lebensqualität zu gestalten, der für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet ist."

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Veröffentlicht am:
06. 10. 2019
11:48 Uhr

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06. 10. 2019
11:48 Uhr



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