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BLLV besichtigt Quellenweg

Die Tour des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands begann am Lothar-Dietz-Brunnen. Heinz Fausten referierte hier über alte Leitungen.



Die Dorfmitte ziert der Lothar-Dietz-Brunnen, an dem auch die gut zweistündige Führung entlang des Brunnen- und Quellenwegs durch Heinz Fausten (Dritter von rechts) ihren Anfang nahm. Foto: Fertinger
Die Dorfmitte ziert der Lothar-Dietz-Brunnen, an dem auch die gut zweistündige Führung entlang des Brunnen- und Quellenwegs durch Heinz Fausten (Dritter von rechts) ihren Anfang nahm. Foto: Fertinger  

Jesserndorf - Genau einen Tag nach dem "Tag des Wanderns" (14. April) haben sich knapp zwanzig Mitglieder des BLLV-Kreisverbands Ebern und Gäste am vergangenen Mittwoch auf den Weg gemacht, um zusammen mit Heinz Fausten den Brunnen- und Quellenweg rund um Jesserndorf zu erkunden.

Heinz Fausten startete mit der Gruppe am Lothar-Dietz-Brunnen, der die Ortsmitte von Jesserndorf ziert. Nur wenige Schritte entfernt hatte er eine kleine Ausstellung vorbereitet, die aufzeigte, welche Rohre man in früherer und jetziger Zeit für Wasserleitungen verwendete bzw. verwendet. Wo zunächst Ton-, Blei-, Guss- und Eternit-Leitungen eingesetzt wurden, um das kostbare Nass in die Dörfer und Häuser zu liefern, bringen heutzutage in aller Regel Kunststoffrohre das Trinkwasser bis in die einzelnen Wohnungen und Räume.

Beeindruckend war der Besuch eines inzwischen aufgelassenen Kellers der ehemals "evangelischen Brauerei", ehe man den rund zweistündigen Rundweg antrat. Als Wanderwart des Jesserndorfer Haßbergvereins war Heinz Fausten die geeignete Person, die Gruppe durch Fluren und Wälder zu führen und hie und da Erklärungen abzugeben. So wurde der Gruppe insbesondere jene Plätze gezeigt, wo in Kürze Informationstafeln stehen werden, die Auskunft über die Quellen entlang des Themenweges geben. Beeindruckend die Stelle am Waldrand, wo ein kleines Aussichtsplateau entstehen soll: Von dort aus kann man sowohl den Staffelberg und die Eierberge als auch Kloster Banz, aber auch Ebern und Altenstein erkennen; ja der Blick reicht bei guter Fernsicht bis hin zu den Gleichbergen im Nachbarland Thüringen.

Natürlich haben die Initiatoren auch an die Jüngsten gedacht, indem man einen Teil der Wanderstrecke kinderwagentauglich herrichtet und einen Waldspielplatz ins Auge fasst.

Gegen Ende der Strecke stattete die Gruppe dann dem Ziehbrunnen bei Bühl einen Besuch ab und schaute auch noch bei "Hasenbrünnle" und "Hauckenbrunnen" vorbei, ehe man in einer Jesserndorfer Gaststätte den Nachmittag ausklingen ließ.

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Jens Fertinger
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Veröffentlicht am:
16. 05. 2019
18:08 Uhr

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Jens Fertinger

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Veröffentlicht am:
16. 05. 2019
18:08 Uhr



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