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Hassberge

Baufahrzeuge ruinieren Straßen

Die gute Nachricht, die bei der Bürgerversammlung in Junkersdorf bekannt wurde, war, dass die Arbeiten kurz vor dem Abschluss stehen. Doch diese haben Spuren hinterlassen.



Die im Rahmen der Kanalbaumaßnahmen vor allem durch Baufahrzeuge beschädigten Flurwege. Foto: Snater
Die im Rahmen der Kanalbaumaßnahmen vor allem durch Baufahrzeuge beschädigten Flurwege. Foto: Snater  

Junkersdorf - Auch die Bürgerversammlung in Junkersdorf hatte, wie die vorausgegangenen in Königsberg, Hellingen, Römershofen und Holzhausen, einen guten Besuch zu verzeichnen. Rund 40 Bürger aus diesem Königsberger Stadtteil nahmen am Montagabend an der Versammlung in der ehemaligen Schule, dem nunmehrigen Vereinsheim, teil. Dorthin hatte Bürgermeister Claus Bittenbrünn eingeladen. Begleitet wurde er von Hauptamtsleiter Johannes Mücke und dem Leiter des Bauamtes der Stadt, Peter Schmidt. An der Versammlung nahmen zudem, im Vorfeld der anstehenden Kommunalwahl, einige Stadträte, Ortssprecher sowie zweiter Bürgermeister Alexander Krauser und dritter Bürgermeister Alexander Faust teil. Faust übernahm als Junkersdorfer auch die Begrüßung, bei der vom Ingenieurbüro ISE in Königsberg auch Malte Feltel begrüßt werden konnte. Im Gegensatz zu den bisherigen Teilbürger-Versammlungen wurden in Junkersdorf die dort in den vergangenen Jahren durchgezogenen Kanalbaumaßnahmen und ihre Auswirkungen an den Anfang der Versammlung gestellt. Für den Dreck und Staub, den die Junkersdorfer dabei erdulden und ertragen mussten, entschuldigte sich Bürgermeister Bittenbrünn, bevor er das Wort an Malte Feltel weiter gab, der den Ablauf der Baumaßnahmen, die im Jahr 2016 mit dem Einpflügen der Druckleitung von Junkersdorf nach Hellingen begann, noch einmal kurz Revue passieren ließ. Wohl von allen Versammlungsteilnehmern gern gehört, kam er zum Ende seiner Ausführungen zu der Aussage, dass die gesamt Maßnahme kurz vor dem Abschluss stehe. Es müssten nur noch einige Nacharbeiten wie Restasphaltierungen, Renaturierungen und einige weitere Nacharbeiten gemacht werden.

Nur verhältnismäßig wenige Fragen musste Malte Feltel zu dem Projekt beantworten. Ein Versammlungsteilnehmer wollte Auskunft darüber haben, ob die Kosten der Baumaßnahmen im Rahmen des Ansatzes geblieben seien. Feltel konnte dahin gehend beruhigen. Zwar musste bei Erdarbeiten festgestellt werden, dass der Untergrund an einigen Stellen sehr weich gewesen sei und stabilisiert werden musste. Im Großen und Ganzen sei man aber finanziell innerhalb der Auftragssumme geblieben. Ein Bürger monierte die vor allem durch die Baufahrzeuge verursachten Schäden an den benutzten unbefestigten Flurbereinigungswegen. Diese mussten während der Bauphase vermehrt benutzt werden, als die Ortsdurchfahrtsstraße auf Grund der Bauarbeiten gesperrt war. Feltel konnte dazu berichten, dass man hier zur Behebung der Schäden eine gute Lösung mit der ausführenden Baufirma finden werde. Bürgermeister Bittenbrünn meinte dazu: "Wir werden es so machen, dass es wieder in Ordnung ist".

Bezug nehmend auf die Frage nach der Oberflächenentwässerung informierte Malte Feltel die Versammlung darüber, dass das neue Kanalsystem in Junkersdorf auf die Regenmenge eines dreijährigen Regenereignisses ausgelegt sei, der Regenauffang-Stauraum auf ein fünfjähriges Regenereignis.

Seitens der Stadt konnte beruhigend berichtet werden, dass ein bei den Bauarbeiten beschädigter Pumpbrunnen wieder hergestellt wird.

Noch nicht durchgeführt wurde in einigen älteren Kanalsträngen an der "Burg" die Inliner-Sanierung, bei der in den vorhandenen Kanal ein weiteres Rohr eingezogen wird, mit dem der Kanal abgedichtet wird. Das werde aber bald geschehen, so Herr Feltel. Die Bauzeit setzte er dabei mit einer Woche an. Natürlich werde nach Abschluss der gesamten Baumaßnahme das Kanalnetz noch einmal optisch und mittels Druckprüfung auf eventuelle Schäden, die dann behoben werden, überprüft, stellte Malte Feltel zum Ende seiner Ausführungen fest.

Bürgermeister Claus Bittenbrünn bedankte sich anschließend nicht nur bei Malte Feltel für die gute Betreuung durch das Ingenieurbüro Stubenrauch ISE Königsberg sondern auch für die gute Kooperation der Junkersdorfer Bevölkerung.

Nach diesen für Junkersdorf wichtigen Informationen erläuterte Bürgermeister Claus Bittenbrünn anhand von Graphiken und Lichtbildern die finanzielle Situation sowie die abgewickelten und für die Zukunft angedachten Projekte Königsbergs und der weiteren Stadtteile.

Bei Fragen, die im Anschluss daran gestellt wurden, ging es auch um den Friedhof in Junkersdorf. Zugesagt wurde, dass eine dort stehende marode Bank ersetzt werden wird. Auch soll dort die Möglichkeit für Urnengräber eingerichtet werden. Angesprochen wurde zudem der Eingangsbereich zum Vereinsheim. Der Zugang zu diesem ist nicht behindertengerecht. Im Vereinsheim selbst gibt es auch keine behindertengerechten Toiletten. Hierzu soll, so das Ergebnis der Aussprache, da es sich dabei um ein größeres Projekt handelt, eine gemeinsame Planung erfolgen.

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Gerold Snater
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Veröffentlicht am:
15. 05. 2019
18:06 Uhr

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15. 05. 2019
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