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Hassberge

Bayerische Naturparke leisten wertvolle Arbeit

Wichtig für einen nachhaltigen Einsatz für die Natur ist eine dauerhafte Absicherung der Finanzierung. Ebenso muss auf einen naturverträglichen Tourismus geachtet werden.



Artenreiche Wiese im Naturpark Haßberge. Foto: Naturpark Haßberge
Artenreiche Wiese im Naturpark Haßberge. Foto: Naturpark Haßberge  

Kreis Haßberge - Das Volksbegehren Artenvielfalt wurde vor einem Jahr verabschiedet. Mit einem Begleitgesetz wurde eine ganze Reihe von Vorgaben für eine bessere Rücksichtnahme im Bereich der Landschaft und Natur auf den Weg gebracht. Auch die bayerischen Naturparke sind hier mit eingebunden und leisten viele wertvolle Beiträge zur Umsetzung dieser Ziele. Eine wichtige Voraussetzung für einen nachhaltigen Einsatz für die Natur ist eine dauerhafte Absicherung der Finanzierung. Seit über 50 Jahren setzen sich die Naturparke in Bayern mit vielfältigen Maßnahmen für den Artenschutz und den Erhalt der Kulturlandschaft ein. Durch die neuen gesetzlichen Vorgaben im Rahmen des Volksbegehrens Artenvielfalt wurden für die Umsetzung auch die Naturparke mit eingebunden und gestärkt.

So wurden Anfang 2020 der Moorschutz und die Entwicklung von Streuobstwiesen in der Naturpark- und Landschaftspflegeförderung verankert. Darüber hinaus begrüßen die Naturparke insbesondere die Ausweitung der Förderung auf innerörtliche und kommunale Flächen: "Das entspricht unseren Vorschlägen, um Maßnahmen und Projekte gemeinsam mit Kommunen durchzuführen. Wir können unsere Gemeinden zum Beispiel sehr gut bei der Anlage und Pflege von Blühflächen unterstützen und beraten. Als Mitglieder der Naturparke leisten die Kommunen finanziell ihren Beitrag zu unserer Arbeit. Wir verlassen uns darauf, dass auch seitens des Freistaats Bayern die erforderlichen Finanzmittel langfristig gesichert werden", so Anton Knapp, Vorsitzender des Naturparkverband Bayern.

Darüber hinaus ist es besonders wichtig, den Menschen vor Ort den Wert ihrer Landschaft aufzuzeigen, über die Artenvielfalt zu informieren und auf sensible Bereiche aufmerksam zu machen. Mit Besucherlenkungsmaßnahmen kann dazu einen wertvollen Beitrag geleistet werden. Mit Veranstaltungsprogrammen, den Gebietsbetreuern und den neuen Naturpark Rangern sind die Naturparke gut aufgestellt. Naturparkzentren, die seit diesem Jahr vom Freistaat Bayern gefördert werden, sollen zukünftig dazu noch Informationen bieten. Die neue Förderrichtlinien und die Vollzugshinweise bieten viele Möglichkeiten für die Finanzierung wichtiger Maßnahmen. In einzelnen Teilbereichen werden allerdings Nachbesserungen gefordert.

Der Vorsitzende Anton Knapp und seine beiden Stellvertreter Heinrich Schmidt und Landrat Hermann Ulm sind sich einig: "Die große Herausforderung nach Corona wird es sein, einen naturverträglichen Tourismus in den Naturparken nachhaltig zu gestalten und zu fördern."

Auf einem Drittel der Landesfläche setzen sich die 19 bayerischen Naturparke für den Naturschutz und die naturnahe Erholung ein. Sie engagieren sich in der Umweltbildung und der Landschaftspflege, informieren Jung und Alt über die Natur und die Kulturlandschaft und tragen dazu bei, die Entwicklung der Regionen voranzubringen. red

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Veröffentlicht am:
30. 07. 2020
18:38 Uhr

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30. 07. 2020
18:38 Uhr



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