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Hassberge

Bittenbrünn führt jetzt die CSU-Liste an

Der CSU-Ortsverband Königsberg nominiert Amtsinhaber Claus Bittenbrünn als Bürgermeisterkandidaten. Der war 2014 noch für die Freien Wähler ins Rennen gegangen.



Königsbergs amtierender Bürgermeister Claus Bittenbrünn (früher FWG) kandidiert bei der Kommunalwahl 2020 als parteiloser Kandidat auf der Liste der CSU.	Foto: Snater
Königsbergs amtierender Bürgermeister Claus Bittenbrünn (früher FWG) kandidiert bei der Kommunalwahl 2020 als parteiloser Kandidat auf der Liste der CSU. Foto: Snater  

Königsberg - Reibungslos ging am Donnerstagabend im Schützenhaus in Unfinden die Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes Königsberg für die Stadtratswahl 2020 über die Bühne. Die Begrüßung der Teilnehmer, darunter auch Landrat Wilhelm Schneider und Bürgermeister Claus Bittenbrünn, lag in den Händen der Vorsitzenden Stefanie Hümpfner. Die freute sich ganz besonders darüber, dass auf ihrer Liste die drei Bürgermeister der noch laufenden Wahlperiode, drei Frauen und Kandidaten aus fast allen Königsberger Stadtteilen vertreten sind.

Claus Bittenbrünn, der Parteilose

2014 war Bittenbrünn noch als Kandidat für die Freien Wähler in den Wahlkampf gegangen - und hatte zunächst gegen seinen Konkurrenten Uwe Beck verloren. Als stellvertretender Bürgermeister war Bittenbrünn, der bis dato bereits mehr als zwölf Jahre Mitglied des Stadtrats war, jedoch nachgerückt: Beck hatte sein Amt wegen gesundheitlicher Gründe niedergelegt. Seitdem leitet er hauptamtlich die Geschicke der Stadt.

Ganz unerwartet kommt die Allianz mit der CSU jedoch nicht. Bittenbrünn hatte stets eng mit Landrat Wilhelm Schneider und auch dem Landtagsabgeordneten Steffen Vogel zusammengearbeitet und war bereits im Oktober auf Platz 15 der CSU-Kreistagsliste zu finden gewesen. Eine Parteimitgliedschaft kommt für ihn dennoch scheinbar nicht in Frage. Obwohl er inzwischen nicht mehr Mitglied der Freien Wähler ist, beteuerte er bereits 2018, dass er der CSU nicht beitreten wolle. Dieser Linie scheint er treu zu bleiben. Während der Nominierungsveranstaltung angesprochen, bestätigt er weiter seine parteipolitische Unabhängigkeit. shu


Als Ziel für 2020 gab sie an, die bisherige Anzahl von sieben Stadtratsmitgliedern zu halten und den Bürgermeister zu stellen. Für die Bürgermeisterkandidatur hatte sich im Vorfeld der inzwischen parteilose Claus Bittenbrünn bereit erklärt. Diesen stellte Landrat Wilhelm Schneider in seinem Grußwort als einen konsequenten Politiker vor, der an der Basis eine hervorragende Arbeit leiste.

Als Bürgermeisterkandidat der CSU wurde Bittenbrünn dann offiziell vom derzeitigen 2. Bürgermeister der Stadt Königsberg Alexander Krauser (CSU) vorgeschlagen. Bittenbrünn selbst stellte sich den Versammlungsteilnehmer vor und zeichnete zunächst auf, was während seiner Amtszeit in Königsberg und seinen Stadtteilen geleistet wurde und was in Zukunft angepackt und vollendet werden soll.

Da es keinen Gegenkandidaten gab, wurde Bittenbrünn unter der Wahlleitung von Landrat Schneider in geheimer Wahl einstimmig zum Kandidaten der CSU für die Bürgermeisterwahl am 15. März 2020 gewählt. Bittenbrünn nahm die Wahl an: "Ich trete gern für die CSU an und freue mich, dass ihr mich unterstützt!" Auch über die Kandidatenliste für die Stadtratswahl und den Ersatzkandidat wurde ohne Gegenstimme angenommen.

Informiert wurde im Anschluss auch über die Ziele der CSU für die nächste Wahlperiode. So sollen die im Stadtgebiet laufenden Dorferneuerungsmaßnahmen fortgeführt und abgeschlossen werden. Die generelle Sanierung der Kanal- und Wasserversorgungsleitungen sowie die Schulsanierung, für welche ja bereits eine Förderzusage vorliegt, sollen durchgeführt werden. Das Neubaugebiet Obere Mühle 2 mit 17 Bauplätzen wird ab 2020 erschlossen, weitere Baumöglichkeiten sind in Planung. Auch eine Nahwärmeversorgung unter anderem in Unfinden soll erarbeitet werden.

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Gerold Snater
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Veröffentlicht am:
15. 12. 2019
17:52 Uhr

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Gerold Snater

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Veröffentlicht am:
15. 12. 2019
17:52 Uhr



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