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Hassberge

Breitbrunn, eine Vorbildgemeinde

Beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" kürt die Jury die Gemeinde zur schönsten des Landkreises. Sie vertritt Haßberge 2020 beim Bezirksentscheid.



Das malerische Breitbrunn wurde bei einem Ehrenabend zum Kreissieger des Dorfwettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" gekürt. Das ehemalige Steinhauerdorf überzeugt mit seinem Bewusstsein für Geschichte und Tradition sowie einer "herausragenden Dorfgemeinschaft"..	Archivfoto: Geiling
Das malerische Breitbrunn wurde bei einem Ehrenabend zum Kreissieger des Dorfwettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" gekürt. Das ehemalige Steinhauerdorf überzeugt mit seinem Bewusstsein für Geschichte und Tradition sowie einer "herausragenden Dorfgemeinschaft".. Archivfoto: Geiling   » zu den Bildern

Breitbrunn - "Ein Dorf ist dann lebendig, wenn es dort Menschen gibt, die sich für ihr Zuhause einsetzen, miteinander Ideen und Konzepte entwickeln, wie das Leben auf dem Land aktiv und zukunftssicher gestaltet werden kann", betonte Der Vorsitzende des Kreisverbandes für Gartenbau und Landespflege, Landrat Wilhelm Schneider, beim Ehrenabend "Unser Dorf hat Zukunft" im Gemeindezentrum. Schneider gratuliere den Gemeinden aus Breitbrunn, Hellingen, Sulzbach und Erlsdorf, die dies vorbildlich vorleben. Als "Kreissieger 2019" des Dorfwettbewerbs ging in diesem Jahr die Gemeinde Breitbrunn hervor.

Landrat Wilhelm Schneider nannte alle Orte, die am Wettbewerb teilgenommen haben, "vorbildliche Beispiele für eine lebendige Bürgerschaft, die aktiv ihr eigenes Umfeld lebenswert gestaltet und selbstbewusst ihre Identität deutlich macht und stärkt." So seien in diesen Ortschaften die Einwohnerzahlen in den letzten 10 Jahren stabil geblieben und auch junge Familien hätten sich angesiedelt.

Die beiden Kreisfachberater Guntram Ulsamer und Johannes Bayer stellten dann in Bildern die drei Wettbewerbsteilnehmer vor, wobei der Wettbewerb die Dörfer bis 600 Einwohner in die Kategorie A und die Dörfer über 600 Einwohner in die Kategorie B einstufe. Da insgesamt nur drei Dörfer und nur ein B-Dorf teilgenommen hätten, habe man diese in einem Wettbewerb zusammengefasst.

"Breitbrunn erhielt diese Auszeichnung als Kreissieger für die herausragende Dorfgemeinschaft, die sowohl ein großes soziales Miteinander lebt, als auch die Identität eines Steinhauerdorfes bewahrt und mit Projekten wie dem Kreuzweg oder der Erlebniswelt Fränkischer Sandstein lebendig erhält", so die Begründung der Jury. Breitbrunn wird damit für den Landkreis Haßberge im nächsten Jahr im Wettstreit der schönsten Dörfer Unterfrankens an den Start gehen. Der Siegerpreis bestand aus einer Sandstein-Stele, die von Bildhauer Michael Scholl handwerklich gearbeitet worden war.

In der Beurteilung der Jury besitze der Ort Breitbrunn mit seinen 620 Einwohnern eine malerische Lage und sei als Wohnstandort begehrt. Es gebe Handwerksbetriebe und einen Laden mit Bäckerei für die Dinge des täglichen Bedarfs. Unter dem Dach der Gemeinde gebe es auch einen Bürgerdienst, der das Ziel habe, allen Bewohnern der Gemeinde ein "Alt-werden" in der vertrauten Umgebung zu ermöglichen. Breitbrunn zeige auch seine besondere Identität als Steinhauerdorf. Mit dem Kreuzweg lebe der heimische Sandstein in einem wunderschönen Kunstobjekt und mit der künftigen Erlebniswelt "Fränkischer Sandstein" habe die Gemeinde ein Alleinstellungsmerkmal.

Einen Sonderpreis erhielt auch Hellingen, ein Stadtteil von Königsberg, für seine gelungene Sanierung des Freizeitbereiches am Bechenweg mit Schwimmbad und Kneippbecken sowie der naturnahen Neugestaltung des Spiel- und Festplatzes. Der Preis beinhaltet einen Gutschein, der die Lieferung von 10 Obsthochstämmen inklusive Verankerung und Bindematerial.

Beeindruckt zeigte sich die Kommission auch von der Präsentation der Hellinger Bürger beim Dorfrundgang, wobei die unterschiedlichsten Akteure das Vereinsleben im Dorf darstellten. Dies reichte von der Feuerwehr über den Gartenbauverein bis zum Kirchenchor. Als Besonderheiten wurden auch der ehemalige Gottesacker der Pfarrkirche St. Georg angesehen, der heute als Nutz- und Wohngarten ausgebildet sei, sowie der Schulbauernhof der Familie Kettler.

Sulzbach und Erlsdorf, zwei eigenständige Stadtteile von Hofheim, traten mit ihren 127 Bürgern gemeinsam zum Dorfwettbewerb an und erhielten einen weiteren Sonderpreis. Beeindruckt hat die Jury hier "die große Anzahl an Arbeitsplätzen im Dorf, die im Verhältnis zur Einwohnerzahl besonders bemerkenswert ist." Ob Ingenieurbüro, langjähriges Baugeschäft, Mühle mit Mühlenladen oder Gala-Bau-Unternehmen, die Unternehmen seien mit ihrer Gemeinde intensiv verwurzelt. Feierlich wurden dann die Preisträger ausgezeichnet. Musikalisch umrahmten den Abend die "Köhlertaler Musikanten" und aus Breitbrunn traten außerdem auf Markus und Simon Wolfschmitt (Gesang), Julian Dünninger (klassische Gitarre), Rolf Böhm sowie Akteure der "Köhlertaler Bauernbühne". Hellingen präsentierte sich mit dem Kirchenchor sowie mit Luca Kempf und Wolfgang Hauck, die Werke von Heimatdichter Edmund Stubenrauch zum Besten gaben. Viel Beifall bekamen auch die Auftritte der "Dorfkinder" von Sulzbach, geleitet von Heike Kirchner, und Gedichtvorträge von Ilse Wunderlich und Ingrid Mauer.

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Günter Geiling
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Veröffentlicht am:
17. 11. 2019
19:16 Uhr

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Autor

Günter Geiling

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Veröffentlicht am:
17. 11. 2019
19:16 Uhr



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