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Hassberge

Der Ausbau kann beginnen

Der offizielle Spatenstich ist erfolgt: Er setzt den Startpunkt für die Baumaßnahme von der Kreisstraße hinter dem Burgpreppacher Gemeindeteil Ibind bis zur B 303.



Sie haben gut lachen, denn nun beginnt der Ausbau der HAS 46 zur B 303 (on links): Alfons Schanz vom Landratsamt, Peter Ruck vom technischen Büro Eltmann, Allianzvorsitzender Bürgermeister Wolfgang Borst, Manfred Rott vom Staatlichen Bauamt, Landrat Wilhelm Schneider, Bürgermeister Hermann Niediek und Dominik Stroick von der Baufirma Stolz. Foto: Schmidt
Sie haben gut lachen, denn nun beginnt der Ausbau der HAS 46 zur B 303 (on links): Alfons Schanz vom Landratsamt, Peter Ruck vom technischen Büro Eltmann, Allianzvorsitzender Bürgermeister Wolfgang Borst, Manfred Rott vom Staatlichen Bauamt, Landrat Wilhelm Schneider, Bürgermeister Hermann Niediek und Dominik Stroick von der Baufirma Stolz. Foto: Schmidt  

Ibind - Am Donnerstagmorgen zeigte sich das Wetter von seiner schönsten Seite, als Landrat Wilhelm Schneider an der Kreuzung nach Hohnhausen zahlreiche Vertreter aus Ämtern, Politik und Baufirmen zum Spatenstich begrüßte. Er nahm Bezug auf den Anfang der Maßnahme 2014, die durch eine Bürgerinitiative zum Bau eines Radweges nach Hofheim begann. Die Kreisstraße 46 (vor dem Bau der B 303 im Jahr 1991) war eine Staatsstraße und wurde durch den Bau der B 303 zur Kreisstraße abgestuft.

Nachdem die Kreisstraße im Bereich von Burgpreppach teilweise schon ausgebaut wurde, blieb der Teil von Ibind bis zur B 303 unberücksichtigt und wurde immer schlechter. Ausbesserungen halfen nicht mehr und so musste aus Verkehrssicherheitsgründen etwas geschehen. Parallel zur Notwendigkeit, die Straße zu erneuern, gab es einen weiteren gewichtigen Grund, an der Straße Hand anzulegen, es war der lang gehegte Wunsch der Gemeinde Markt Burgpreppach und Stadt Hofheim, eine Radwegverbindung zwischen dem Haßgau und dem Weisach- und Baunachgrund herzustellen, erklärte Landrat Schneider.

2018 wurde der Beschluss gefasst, eine Gemeinschaftsmaßnahme zum Ausbau der Kreisstraße einschließlich eines Geh- und Radweges durchzuführen und in de Ausbauplan des Kreistages aufzunehmen. Eine besondere Herausforderung bei der Maßnahme stellte der Umgang in naturschutzfachlicher und landschaftsplanerischer Sicht dar. Der Kreischef erklärte, dass Fledermausquartiere verlegt, Ameisenhaufen versetzt und eine große Population von Zauneidechsen umgesiedelt werden mussten.

Für die Realisierung der Trasse musste ein nicht unerheblicher Grunderwerb erfolgen. Die voraussichtlichen Baukosten belaufen sich auf 2,45 Millionen Euro, von denen der Markt Burgpreppach und der Landkreis rund 900 000 Euro übernehmen. Die Förderquote wird als annehmbar angesehen. Der Auftrag für die Bauarbeiten erhielt die Firma Stolz aus Hammelburg. Die Arbeiten sollen dieses Jahr noch abgeschlossen werden.

Bürgermeister Hermann Niediek betonte, dass viele Steine aus dem Weg geräumt werden mussten, bis es soweit war. Die Auflagen wären sehr hoch gewesen, aber die Radwegverbindung sei für die Menschen sehr wichtig. Manfred Rott vom Staatlichen Straßenbauamt Schweinfurt bezeichnete den Spatenstich als ein erfreuliches Ereignis. Allerdings brauche es seine Zeit von der Idee bis zu Baubeginn.

Nach dem ersten Bauabschnitt soll später die Fortführung des Radweges von der B 303 bis nach Hofheim erfolgen. Dazu wird allerdings ein Durchlass unter der B 303 benötigt, der beim Bau eine Vollsperrung erfordert. Deshalb will man den ersten Bauabschnitt abwarten, damit dieser dann als Umleitung dienen kann.

Bürgermeister Wolfgang Borst aus Hofheim, Vorsitzender der Allianz Hofheimer Land, dankte allen Beteiligten und erklärte, dass auch das Radwegenetz im Allianzbereich nötig sei, um die Leute hier zu halten. In der Corona-Zeit sieht er auch den Vorteil, dass die Bürger, hoffentlich nachhaltig, wieder das Fahrrad nutzen. Bürgermeister Borst sieht die Allianz als ein Zentrum für Radwege.

Autor

Gerhard Schmidt
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Veröffentlicht am:
14. 05. 2020
15:58 Uhr

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Gerhard Schmidt

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14. 05. 2020
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