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Eberner SPD nominiert Jürgen Hennemann

Ebern - Jürgen Hennemann will als Bürgermeister von Ebern weitermachen, und die SPD unterstützt ihn dabei: Einstimmig wurde Hennemann bei einer Versammlung des Eberner SPD-Ortsvereins nominiert.



SPD Ortsvereinsvorsitzender Eckart Roeß (re.) gratuliert nach der einstimmigen Nominierung von Bürgermeister Jürgen Hennemann zur Kommunalwahl 2020.
SPD Ortsvereinsvorsitzender Eckart Roeß (re.) gratuliert nach der einstimmigen Nominierung von Bürgermeister Jürgen Hennemann zur Kommunalwahl 2020.  

Ebern - Jürgen Hennemann will als Bürgermeister von Ebern weitermachen, und die SPD unterstützt ihn dabei: Einstimmig wurde Hennemann bei einer Versammlung des Eberner SPD-Ortsvereins nominiert. Bislang steht lediglich er als SPD-Kandidat für die Kommunalwahlen am 15. März fest. Die Vorschlagsliste für die Stadtratswahl will die SPD zu einem späteren Zeitpunkt aufstellen.

Ortsvereinsvorsitzender Ecki Roeß zeigte sich erfreut über die Geschlossenheit, die bei der Nominierung zum Ausdruck kam. "Mit Jürgen Hennemann haben wir einen Bürgermeister, der Ebern voranbringt", sagte er. Hennemann selbst gab einen kurzen Abriss über seine bislang knapp fünfeinhalb Jahre im Amt. Vieles sei angepackt worden, vieles am Laufen, auch wenn die Ergebnisse vielleicht noch nicht sichtbar seien, sagte er. Schnell seien zum Beispiel Veränderungen im Anlagenring erkennbar gewesen. "Da war vieles auch als Experiment gedacht. Wenn etwas nicht so geklappt hat wie erhofft, dann wurde es eben geändert." Nachhaltigkeit bedeute nicht, um jeden Preis an einer Lösung festzuhalten, die nur eine Zeit lang funktioniere. "Wir versuchen zum Beispiel, nachhaltig in der Straßensanierung voranzukommen. Dafür steht nun jedes Jahr ein fester Betrag im Haushalt", erläuterte Jürgen Hennemann. "Auch, wenn das eine Sache ist, die viele nur dann wahrnehmen, wenn sie sich über eine Baustelle ärgern."

Ein nachhaltiges Entwicklungsziel sei die "Familienstadt Ebern". "Wir haben zwar einen positiven Pendlersaldo, das heißt, wir bieten mehr Arbeitsplätze, als wir Arbeitskräfte haben. Aber das muss nicht auf Dauer so bleiben." Neben dem Erhalt von Arbeitsplätzen in der Industrie, beim Mittelstand, im Handwerk und im Dienstleistungsgewerbe gehe es auch um Ebern als Wohnort, betonte Hennemann. "Wir bieten gute Voraussetzungen: Das Leben ist erschwinglich, wir haben eine gute Verkehrsanbindung, alle Schulen und demnächst Kitaplätze für alle Kinder ab einem Jahr."

Große Sprünge wird die Stadt angesichts der veränderten Gewerbesteuersituation in den nächsten Jahren aber nicht machen können. "Wir müssen weiterhin auf die Eigeninitiative und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger setzen. Denn Ebern ist, was wir alle daraus machen", fasste Hennemann zusammen.

Auf den politischen Mitbewerber ging er nicht ein, das übernahm Vorsitzender Ecki Roeß: Es wundere ihn schon, wie so großzügig auf Fördertöpfe für eine Sanierung des Marktplatzes und des Schwimmbads verwiesen werde, sagte Roeß. "Doch selbst wenn wir eine Förderquote von 80 Prozent hätten, müssten wir 20 Prozent selbst bezahlen. Woher dieses Geld kommen soll, zusätzlich zu all den laufenden Aufgaben, hat uns noch keiner verraten." red

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Veröffentlicht am:
10. 10. 2019
17:26 Uhr

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Veröffentlicht am:
10. 10. 2019
17:26 Uhr



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