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Hassberge

Ein Mosaiksteinchen zum Neubau

Freudiger Spatenstich: Mit einem Bau-Auftaktfest feierte die Waldorfschule in Haßfurt am Samstag den bevorstehenden Bau eines neuen Schulhauses.



Die Ehrengäste beim gemeinsamen Spatenstich: (von links) Stadtrat Hachem Farmand, Bürgermeister Günther Werner, Ortssprecher Manfred Finster, Schulrätin Susanne Vodde, dritter Bürgermeister Stephan Schneider, Joachim Brohm (Mitglied der Schulführung), Kämmerer Wolfgang Hömer, Geschäftsführerin Annette Achilles, Stadtrat Berthold Albert, stellvertretender Landrat Oskar Ebert und Stadtrat Michael Zehe. Fotos: Christian Licha
Die Ehrengäste beim gemeinsamen Spatenstich: (von links) Stadtrat Hachem Farmand, Bürgermeister Günther Werner, Ortssprecher Manfred Finster, Schulrätin Susanne Vodde, dritter Bürgermeister Stephan Schneider, Joachim Brohm (Mitglied der Schulführung), Kämmerer Wolfgang Hömer, Geschäftsführerin Annette Achilles, Stadtrat Berthold Albert, stellvertretender Landrat Oskar Ebert und Stadtrat Michael Zehe. Fotos: Christian Licha   » zu den Bildern

Haßfurt - Auch wenn der eigentliche Baubeginn noch etwas auf sich warten lässt, wollte man unbedingt noch in diesem Jahr mit einem sozusagen inoffiziellen Spatenstich feiern, sagte Joachim Brohm als Mitglied der Schulführung, der zusammen mit Geschäftsführerin Annette Achilles die Gäste begrüßte. Hintergrund dafür ist das 100-jährige Jubiläum, dass die Waldorfschulen in Deutschland dieses Jahr begehen. Die Gestaltung der Feier übernahm Radiomoderator Julian Schöner, der einst selbst die Waldorfschule in Haßfurt besuchte.

"Das ist das erste Mal in meiner 20-jährigen Dienstzeit, dass die Eltern nicht mithelfen mussten", verkündete Brohm, denn Lehrer und Verwaltung hätten das Fest alleine organisiert. Dass die Eltern im engeren Sinne doch mitgeholfen haben, erklärte stolz Ullrich Winter als Mitglied des engeren Baukreises. Beim Abriss der alten Villa und der Scheune, die sich auf dem Baugrundstück am Ziegelbrunn befanden, waren nämlich die Mütter und Väter genau fleißig am Werk wie bei der Rodung des Geländes.

Der Umriss des geplanten Schulhauses wurde am künftigen Baugrundstück mit Sägespänen umrissen, an deren Markierung die Schulkinder und Festgäste ihre mitgebrachten Spaten in die Hand nahmen und symbolisch mit dem Bau begannen.

Bürgermeister Günther Werner, der zusammen mit dem stellvertretenden Landrat Oskar Ebert, Schulrätin Susanne Vodde, Kämmerer Wolfgang Hömer und einigen Stadträten gekommen war, überbrachte seine Glückwünsche "zu so viel Bauenergie" in Reimform und untermauerte diese mit einer Geldspende. Außerdem versprach das Stadtoberhaupt eine zügige Bearbeitung des Bauantrages, so dass im März 2020 voraussichtlich mit dem Neubau begonnen werden kann.

Das geplante dreigeschossige Gebäude soll die erste bis achte Klasse in Zukunft beheimaten. Ebenso wird dort eine neuen Küche mit Mensa, einige Fachräumen sowie Räumen für die Mittagsbetreuung untergebracht sein. Eine zumindest teilweise Ausführung in Holzbauweise ist genauso angedacht wie die Begrünung der Dächer. Der Kostenrahmen für das gesamte Projekt beträgt acht Millionen Euro.

Unter dem Motto der Schulgemeinschaft "Jeder Einzelne ist wichtig, um etwas Großes entstehen zu lassen", kann jeder gegen einen kleinen Obulus seinen eigenen Beitrag leisten. In der "Mainauen-Bauhütte", die ab sofort bei jeder Schulveranstaltung geöffnet ist, kann man sich mit eigenen Mosaiksteinen im neuen Schulhaus verewigen. Dort soll der Fluss Main an der Wand des Treppenhauses entstehen.

Autor

Christian Licha
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Veröffentlicht am:
30. 09. 2019
17:00 Uhr

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Christian Licha

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Veröffentlicht am:
30. 09. 2019
17:00 Uhr



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