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Hassberge

Einblicke in das Familienalbum

An Weihnachten erinnern sich viele an das Fest ihrer Kindheit: Für die Neue Presse haben Pater Rudolf Theiler, Pfarrer Volkmar Gregori und Pastoralreferent Johannes Simon ihr Familienalbum geöffnet.



Rudolf Theiler als kleiner Junge auf dem Schoß seines Vaters, "daneben meine Mutter mit meiner Schwester".
Rudolf Theiler als kleiner Junge auf dem Schoß seines Vaters, "daneben meine Mutter mit meiner Schwester".   » zu den Bildern

Ebern/Kreis Haßberge - Pater Rudolf Theiler aus Ebern erinnert sich nur zu gerne an das Weihnachten seiner Kindheit zurück. Seine schönste Erinnerung an das Fest, aus Kinderaugen gesehen? "Das sind die Feier in der Familie, die Bescherung unter dem Christbaum und das Singen der Weihnachtslieder, bevor anschließend die Geschenke ausgepackt und damit gespielt wurde", erinnert sich Theiler und zeigt ein Foto, das er noch in seinem Familienalbum aufbewahrt (rechts oben).

Theiler selbst feiert Weihnachten in diesem Jahr in Form von zwei Gottesdiensten. "Der Weihnachtsgottesdienst darf auf keinen Fall fehlen", betont er, was an einem Weihnachtsfest für ihn unverzichtbar ist. Und: "Die stille Nacht". Nach seinen eigenen Gottesdiensten, die er mit seinen Gläubigen feiert, ist für Pater Theiler jedoch noch nicht Schluss: "Ich schaue mir nach meinen Gottesdiensten noch den Gottesdienst in Bethlehem im Fernsehn an", sagt er. Kritik am Weihnachtsfest, wie es heutzutage gefeiert wird, hat er nicht. "Ich denke, auch heute noch wird vielfach das Fest positiv gefeiert", so Theiler. "Dies jedoch auch unterschiedlich." Schön sei es, so Theiler, "mit Kindern zu feiern. Sie nehmen es so ernst und sind unbedarft", führt er aus. Und auch an die Menschen aus dem Landkreis Haßberge hat er eine Nachricht: "Weihnachten soll keine Angelegenheit des Kalenders bleiben, sondern häufiger im neuen Jahr vorkommen, wenn man sagen kann: ‚Das ist ein Gefühl wie Weihnachten!‘".

Evangelische und katholische Christen feiern Weihnachten als das Fest der Geburt Christi am 25. Dezember. Mit Ostern und Pfingsten gehört Weihnachten zu den drei Hauptfesten im Kirchenjahr. Das Wort Weihnachten ist von der mittelhochdeutschen Wendung "ze wihen naht" abgeleitet, was mit "geweihte, heilige Nacht" übersetzt wird, so erklärt es die katholische
Kirche auf der Website www.
katholisch.de . Der römisch-katholische Weihnachtsfestkreis dauert vom ersten Adventssonntag bis zum Fest "Taufe des Herrn" am ersten Sonntag nach dem 6. Januar, der auch als Dreikönigstag bekannt ist. Weihnachten selbst beginnt für viele schon etliche Wochen vor dem eigentlich Fest - mit Dekoration, Gebäck und Weihnachtsmärkten. Genuss, wohlige Behaglichkeit und ein "es sich gutgehen lassen" bestimmen die Advents- und Vorweihnachtszeit. Der Heiligabend stellt in den meisten Familien dann den Höhepunkt der schönen Zeit dar. Viele erinnern sich in diesen Wochen an ihre Kindheit. An die Zeit, als das Fest nicht geprägt war von "Geschenke-Stress", "Menü-Planung" und "Einladungen verschicken". Als man mit kindlicher Unschuld und großen Augen den Baum bestaunte, die Kerzen noch aus echtem Wachs den Tannenzweigen befestigt wurden und das Christkind und nicht der Weihnachtsmann die Geschenke brachte. Und auch die katholischen und evangelischen Geistlichen, Pfarrer und Pastoralreferenten im Landkreis Haßberge genießen die Vorweihnachtszeit und vor allem auch den Heiligabend. Auf Nachfrage der Neuen Presse haben einige von ihnen ihr Familien-Album geöffnet und sich an "Weihnachten, wie es früher einmal war" erinnert.


zitat

Weihnachten soll keine

Angelegenheit des Kalenders

bleiben, sondern häufiger im

neuen Jahr vorkommen.


Pater Rudolf Theiler


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Katja Paczynski
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Veröffentlicht am:
23. 12. 2018
19:02 Uhr

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Katja Paczynski

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Veröffentlicht am:
23. 12. 2018
19:02 Uhr



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