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Hassberge

Einsatzkräfte retten schwerverletzten Dachdecker aus sieben Metern Höhe

Bei einem Arbeitsunfall hat ein Dachdecker am Donnerstag in Pfarrweisach schwere Verletzungen erlitten. Die Einsatzkräfte mussten den Mann mit einer Drehleiter retten.



Nach Arbeitsunfall: Aufwändige Rettung vom Dach
  Foto: BRK/Michael Will » zu den Bildern

Pfarrweisach - Der 36-Jährige aus Schwaben war gegen 12 Uhr zusammen mit einem Kollegen damit beschäftigt, am Neubau eines Einfamilienwohnhauses im Mehlgrund Vorbereitungen dafür zu treffen, das Dach mit Ziegeln einzudecken. Nahe des Firstes verlor der Mann dabei offenbar das Gleichgewicht und rutschte einige Meter ab. Dabei blieb er mit einem Fuß in den vorher montierten Dachlatten hängen und brach sich nach Angaben von Michael Will, Pressesprecher des BRK-Kreisverbandes Haßberge, das Bein.

Die Bauherrin und der Arbeitskollege wurden sofort auf den Vorfall aufmerksam und leiteten umgehend alle weiteren Schritte ein. Während die Frau sofort einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle in Schweinfurt (ILS) absetzte, leistete der Arbeitskollege Erste Hilfe. Bereits knapp sieben Minuten später traf das Team des Rettungswagens am Unglücksort ein.

Aufgrund der Beinfraktur und damit verbundener stärkster Schmerzen war es dem Verunglückten nicht möglich, selbstständig vom Dach zu gelangen. Ein Notfallsanitäter, ein Rettungssanitäter und ein Auszubildender stiegen deshalb mit der gesamten Notfallausrüstung übers Treppenhaus und eine Terrassentür hinaus aufs Baugerüst, gelangten von dort die letzten Meter aufs Dach zu dem Verletzten und begannen mit der medizinischen Erstversorgung.

Dabei wurde sofort klar, dass es technischer Hilfe benötige, um den 36-Jähirgen nach unten abzutransportieren. Die Ortsfeuerwehr aus Pfarrweisach sowie die Feuerwehr aus Ebern mussten mit einer Drehleiter anrücken. Ebenso kam ein Rettungshubschrauber, weil mögliche Verletzungen an der Wirbelsäule zunächst nicht auszuschließen waren.

Wenige Minuten später traf auch ein Notarzt aus Ebern ein, der ebenfalls zu dem Verunglückten aufs Dach stieg, um mit Medikamenten die Schmerzen des Mannes zu lindern. 

Während einige Feuerwehrleute zur Unterstützung des Rettungsdienstes und zur Absicherung der Helfer mit aufs Dach hinauf stiegen, wurde die Drehleiter in Stellung gebracht.

Kurz darauf wurde der Schwerverletzte unter medizinischer Überwachung mit der Drehleiter nach unten auf den Boden gefahren, in den Rettungswagen umgeladen und weiter versorgt. Da Wirbelsäulenverletzungen dort ausgeschlossen werden konnten und der Patient stabil war, entschieden sich Notarzt und Rettungsteam in Absprache mit dem Notarzt des Rettungshubschraubers aus Suhl, den Mann mit dem Rettungswagen ins Klinikum nach Coburg zu transportieren.



 

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Veröffentlicht am:
13. 09. 2019
13:40 Uhr

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