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Hassberge

Freie Wähler Ebern nennen ihre Kandidaten

Drei Frauen und 16 Männer stehen für die Liste der FWE bereits fest - darunter einige prominente Namen. Noch offen ist, ob sich doch auch noch ein Bürgermeister-Kandidat findet.



Aus dem Kreis dieser Klausurteilnehmer erklärten sich 19 für eine Kandidatur bei der Stadtratswahl im März 2020 bereit. Foto: FWE
Aus dem Kreis dieser Klausurteilnehmer erklärten sich 19 für eine Kandidatur bei der Stadtratswahl im März 2020 bereit. Foto: FWE  

Reutersbrunn - Die Freien Wähler Ebern (FWE) rüsten sich für die Stadtratswahl im März 2020: 19 Kandidaten für die Liste sind gefunden, auch die Reihung soll laut einer Pressemitteilung der FWE "problemlos und harmonisch" und "ohne jegliche Kampfabstimmung" bereits geklärt worden sein. Diese wird jedoch erst bei der offiziellen Nominierungsversammlung, die voraussichtlich am 27. November stattfinden wird, bekannt gegeben.

Es treten an:

Folgende 19 Kandidaten der Freien Wähler Ebern zur Kommunalwahl 2020 stehen bereits fest

(Nennung in alphabetischer

Reihenfolge):

Philipp Arnold,

Ingo Heinemann,

Oliver Höhn,

Ralf Kestel,

Frank Klehr,

Andreas Leibold,

Marcel Leibold,

Thomas Limpert,

Andreas Mölter,

Hermann Müller,

Janina Reuter-Schad,

Martin Schmitt-Zehendner,

Martin Schleicher,

Katrin Schor,

Manfred Schwarz,

Sven Steffan,

Britta Travain Schüll,

Walter Ulrich,

Michael Wüstenberg.


Offen bleibt bis dahin noch ein letzter potenziell zu besetzender Listenplatz sowie die Entscheidung, ob die Freien Wähler nun doch auch einen Bürgermeister-Kandidaten ins Rennen schicken. Nach Ansicht des Vorsitzenden Thomas Limpert könnte es für einen solchen aufgrund der bisher bekannten Konstellation "eine hohe positive Wahrscheinlichkeit" geben, "dass er berechtigte Chancen hat". Dennoch solle "nicht um jeden Preis ein Bewerber ins Rennen geschickt werden". Bislang stehen als Kandidaten für das Eberner Bürgermeisteramt das aktuelle Stadtoberhaupt Jürgen Hennemann (SPD) sowie Sebastian Ott von der CSU fest.

Bei einer mehrstündigen Klausur in der Alten Schule Reutersbrunn hatten sich am Sonntag die 19 Listenkandidaten im Alter von 27 bis 61 Jahren vorgestellt. Darunter befinden sich mit Thomas Limpert (Heubach) und Philipp Arnold (Jesserndorf) zwei der aktuell drei FWE-Stadträte; auch der Reutersbrunner Ortssprecher Andreas Leibold tritt wieder an und wird diesmal auch von seinem Sohn Marcel unterstützt. Erneut zur Wahl stellen sich Andreas Mölter, Hermann Müller, Manfred Schwarz und Martin Schmitt-Zehendner.

Mit Janina Reuter-Schad, Katrin Schor und Britta Travain finden sich drei Frauen unter den 19 Kandidaten. Einen Wechsel gab es mit der Kandidatur von Walter Ullrich: Der Kulturringsvorsitzende war 2014 noch für die SPD angetreten. "Prominente Köpfe" auf der FWE-Liste sind zudem der einstige Diakon Sven Steffan sowie der ehemalige Kommandant der Eberner Feuerwehr Michael Wüstenberg. Neu sind Ingo Heinemann, Oliver Höhn, Ralf Kestel, Frank Klehr und Martin Schleicher. Für den Kreistag haben sich bisher zwei Bewerber zu einer Kandidatur bereit erklärt.

Fest steht für die FWE-Kandidaten, dass "wir keine Allianz gegen irgendjemanden schmieden werden". Vorrangiges Ziel sei, die bisher aus drei Stadträten und einem Ortssprecher bestehende Stadtratsfraktion um möglichst viele Kandidaten zu erweitern: "So können die FWE von der Rolle als Mehrheitsbeschaffer herauszuschlüpfen, um zu einer treibenden Kraft zu werden, die für positive Veränderungen in der Stadtpolitik, auch in Zeiten geringerer Finanzausstattung, eintritt", heißt es in der Pressemitteilung. Um dies zu erreichen, wurden mehrere pragmatische Zielsetzungen angesprochen. "Wir haben schon als kleine Fraktion Qualität in den Stadtrat gebracht, das wollen wir nun weiter ausbauen, die Kandidaten auf unserer Liste bieten beste Voraussetzungen dafür", betonte Thomas Limpert.

Besprochen wurden bei der Klausur am Sonntag auch die Schwerpunktthemen, die in den nächsten Wochen bis zur Wahl im März 2020 aufgegriffen werden sollen. Mit mehreren Aktionen wollen die Freien Wähler dabei auch neue Wege zur konkreten Bürgerbeteiligung einschlagen, um Mitsprachemöglichkeiten und Transparenz zu schaffen, wie es heißt. tnk

—————

Für Freitag, 8. November, um 16 Uhr kündigten die Freien Wähler zudem eine Betriebsbesichtigung des Michelin-Werkes im Hallstadt an, dessen angekündigte Schließung zum Januar 2021 mit Auswirkungen auf über 800 beschäftigte für politische Diskussionen sorgt.

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Veröffentlicht am:
21. 10. 2019
12:12 Uhr

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21. 10. 2019
12:12 Uhr



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