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Hassberge

Justin ist die Nummer eins

Um 2.47 Uhr erblickt das Neujahrsbaby in Haßfurt das Licht der Welt.



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Um 2.47 Uhr erblickte der kleine Justin am 1. Januar als erster neuer Haßberg´ler 2011 das Licht der Welt. Über ihn freuen sich neben den glücklichen Eltern Michaela (37) und Josef-Paul Hofmann (39) auch die beiden Söhne Linus und (von rechts) sowie die verantwortliche Hebamme Anne Bedruna. Foto: Ralf Naumann   Foto:  

Haßfurt - Im Vorjahr klappte es nicht, denn Tobias erblickte erst am 3. Januar das Licht der Welt. Amira ließ sich 2009 zuvor sogar noch einen Tag länger Zeit. Der Stolz darüber, dass mit Justin in der Station Gynäkologie/Geburtshilfe im Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken diesmal wieder ein Neujahrsbaby geboren wurde, welches seinen Namen wirklich verdient hat, war deshalb nicht nur bei den diensthabenden Hebammen Anne Bedruna und Erika Hanna sowie Oberarzt Dr. Harald Klassek riesengroß.

Am meisten freuten sich natürlich Michaela Hofmann, ihr Mann Josef-Paul sowie Paul (7) und Linus (3) aus Kirchlauter, denn die vierköpfige Familie ist am Samstag exakt um 2.47 Uhr angewachsen. Die glückliche Mama überbot dabei den 2008 aufgestellten "Geschwindigkeitsrekord" der letzten zehn Jahre: Über eine Stunde früher als Katja Markert damals ihren kleinen Jonas, brachte Michaela Hofmann ihren dritten Sohn auf die Welt. Damit hatte die 37-Jährige nicht gerechnet, denn der errechnete Geburtstermin für den 55 Zentimeter großen und 3610 schweren "Wonneproppen" wäre erst in zwei Wochen. Dementsprechend bereiteten sie und ihr Mann sich auf einen schönen gemütlichen Silvesterabend bei Freunden vor. Doch nach dem Besuch des Jahresabschlussgottesdienstes in Breitbrunn fing es an zu zwicken.

"Da habe ich schon gedacht, dass sich noch etwas tut", lachte Michaela Hofmann. Eine halbe Stunde nach Mitternacht hatte sie Josef-Paul ins Krankenhaus gebracht, wo dann alles sehr schnell ging. Nach anfänglicher Skepsis kann sie sich nun mit dem Datum, 1.1.2011, sehr gut anfreunden. "Das ist natürlich ganz leicht zu merken." Dass sie in der Kreisstadt entbindet, stand für sie von vornherein fest. "Ich war bei meinen anderen zwei Söhnen auch in Haßfurt und sehr zufrieden", lobt sie die sehr gute Betreuung vor Ort. Nachdem die dreifache Mama nun mit vier "Männern" im Haushalt lebt, ist die Familienplanung abgeschlossen.

"Wir haben unser Soll erfüllt." Vielleicht gibt es einen neuen "Babyboom" wieder nach dem "Tag der offenen Tür" in der Station Gynäkologie/Geburtshilfe im Haus Haßfurt der Haßbergkliniken am Sonntag, 23. Januar. Grund ist die Eröffnung des neuen Kreißsaales, der nach Komplettumbau in neuem Licht erstrahlt. "Dann stehen zwei Bäder zur Verfügung, alles ist toll beleuchtet und wir haben moderne Farben", schwärmt Carola Lutsch aus Bundorf, die seit 25 Jahren als Hebamme beschäftigt ist. "Einfach ein schönes Ambiente."

Mit seinem Vornamen landet Justin indes nicht unter den "Top 30" der beliebtesten Vornamen in Bayern 2010. An der Spitze rangieren hier erneut Maximilian gefolgt von Lukas und Jonas. Bei den Mädchen entschieden sich die meisten Eltern im Freistaat - ebenfalls wie in den Jahren zuvor - für Lena, Anna und Sophia.



Zahlen & Fakten

Insgesamt halfen die Hebammen im Haßfurter Krankenhaus im Jahr 2010 derweil 371 Babys ans Tageslicht, 17 mehr als 2009. Die meisten Geburten an einem Tag, nämlich sechs, gab es am 20. Februar. Auch in der Zeit von 21. Juni bis zum 3. Juli sowie vom 6. bis 20. Juli, hatten die Mitarbeiter auf der Station alle Hände voll zu tun und nur wenig Zeit für die Fußballweltmeisterschaft, nachdem sie während dieser Zeitspannen teils mehrmals täglich im Einsatz waren (38 Mal). Dagegen waren sie vom 4. bis 8. September quasi fünf Tage lang arbeitslos, denn in diesem Zeitraum wollten keine Mädchen oder Jungen geboren werden. Auch im ganzen Dezember gab es nur 22 Geburten.

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Von Ralf Naumann
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Veröffentlicht am:
03. 01. 2011
00:00 Uhr

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Von Ralf Naumann

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Veröffentlicht am:
03. 01. 2011
00:00 Uhr



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