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Hassberge

Kinder spielen künftig im "Wunderland"

Die Eberner haben sich fleißig an der Namenssuche für das neue Kinderhaus beteiligt. Nun ist die Entscheidung gefallen und alle freuen sich auf den Einzug im September.



Bürgermeister Jürgen Hennemann und Diakon Günter Schubert (Regionalleitung Rummelsberger Diakonie, Bild links) bei der Ziehung der Gewinner. Im Bild rechts: Die Überreichung des Geschenke-Korbes durch Günter Schubert und Caroline Kirchner. Fotos: Tina Scheller
Bürgermeister Jürgen Hennemann und Diakon Günter Schubert (Regionalleitung Rummelsberger Diakonie, Bild links) bei der Ziehung der Gewinner. Im Bild rechts: Die Überreichung des Geschenke-Korbes durch Günter Schubert und Caroline Kirchner. Fotos: Tina Scheller   » zu den Bildern

Ebern - Die neue Rummelsberger Kita, die seit dem 1. Januar in der Trägerschaft der Rummelsberger Diakonie und in der alten Berufsschule untergebracht ist und zum 1. September in den Neubau in die Albrecht-Dürer-Straße 9 zieht, hat durch einen Wettbewerbsaufruf einen Namen bekommen: Kinderhaus Wunderland. "Dank der vielen Namensvorschläge, die aus der Bevölkerung bei uns eingegangen sind, gab es bei der Auswahl ganz viele interessante Vorschläge. Hierfür ein herzliches Dankeschön", freut sich Constanze Schemberg, Leitung der Kindertagesstätte.

Um der Wohlfühloase für Kinder einen neuen Namen geben zu können, hatte man die Bevölkerung um Hilfe gebeten. Durch Zeitungsartikel, Rummelsberg intern und durch E-Mails an die Eltern war zur Kreativität aufgerufen worden. Die Namensvorschläge kamen per Mail an und wurden auf Karteikarten geschrieben, wie Constanze Schemberg erklärt. "Mit Bürgermeister Jürgen Hennemann, Diakon Günter Schubert und Tina Scheller von den Rummelsbergern sowie mit uns, dem Team des Wunderlandes bestehend aus mir, Nina Will, Sonja Dickert, Marie Rüttinger, Elena Vollkommer, Jasmin Roth und Jana Will, gab es ein Treffen, bei dem gemeinsam vier passende Namen heraus gearbeitet wurden", so Schemberg.

Und das war alles andere als leicht, denn die Auswahl war riesig. So wurden unter anderem folgende Vorschläge eingereicht: Abenteuerland, Regenbogen, Rummelsberger Taka-Tukka Land, Haus der Freundschaft, Kleine Frischlinge, Eberner Strolche, Kita Wirbelwind, Krümelkiste, Sonnenschein/Sonnenhügel, Rummelglück, Meister Lampe, Zwergenstube, Adlerhorst, Schwalbennest, Steinbergzwerge, Potpourri, Kleine Wunder und Pusteblume. Mehrfach gewünscht wurde der Name "Villa Kunterbunt". "Das war zuerst unser Favorit", so Schemberg, " aber leider ist der Name geschützt und wir konnten ihn nicht nehmen".

Der Name sollte, so die Vorstellung der Verantwortlichen, die Besonderheit der Einrichtung hervorheben wie beispielsweise den großzügigen Bau und die unterschiedlichen Räumlichkeiten. "Außerdem wollten wir auch das evangelische Profil mit rein bringen und so kamen wir zum Wunderland", so Schemberg.

Da die Häuser der Kita bunt sind und in den Farben rot, grün, blau und gelb leuchten, war auch noch der kunterbunte Rummelplatz im Angebot. "Allerdings haben wir vom Team uns dann nach Befragung unserer ältesten Kinder für das Kinderhaus Wunderland entschieden, unser Bistro im Haus wird der kunterbunte Rummelplatz." Und dieser Name passt wie angegossen, denn hier treffen sich alle zum Essen und es wird, wie auf dem Rummel, hoch her gehen, wie Schemberg ausführt. Und auch die ein oder andere Leckerei wird hier selbst gekocht oder gebacken, beispielsweise frisches Brot, Kuchen, Marmelade, Müsliriegel und vieles mehr.

Die Gewinner des Wettbewerbs werden in den nächsten Tagen persönlich angeschrieben. Unter allen Einsendern wurden ein Geschenkkorb und weitere zehn Regenschirme der Rummelsberger Diakonie verlost. "Wir haben in den letzten Monaten in Ebern eine so tolle Vernetzung aufbauen können, dass es für uns selbstverständlich war, auch jetzt gemeinsam den Namen für unseres ‚kunterbuntes‘ Haus zu finden" so Constanze Schemberg.

Die Einrichtung wird 74 Plätze im Alter von einem Jahr bis Schuleintritt anbieten. Dabei sind erstmal bis zu fünf integrative Plätze für Kinder mit Behinderung oder von Behinderung bedrohte, reserviert. Die Mädchen und Jungen können sich in vielen kleinen Häusern, die miteinander verbunden sind und im großen Garten austoben.

Die Kindertagesstätte ist so konzipiert, dass egal welches Kind egal mit welcher Beeinträchtigung hier betreut werden kann. "Auf das kunterbunte Miteinander in den unterschiedlichen Räumen der Kita, die alle barrierefrei sind, wie beispielsweise der Theaterraum, Bibliothek, Therapie und Sprachraum sowie Küche mit Bistro freuen wir uns sehr." Ein paar Plätze fürs neue Kindergartenjahr sind noch frei.

Wieder viele Kinder um sich zu haben, darauf freuen sich die Mitarbeiter des Wunderlands. Seit dem 1. Juli dürfen wieder alle Kinder im eingeschränkten Regelbetrieb zurück in ihre Kitas. Die Vorfreude auf eine hoffentlich normale Betreuung ab September in der neugebauten Kita wächst von Woche zu Woche. "Wir sind gespannt auf die kleinen und großen Wunder bei uns in der Einrichtung." red/kap

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Veröffentlicht am:
06. 07. 2020
17:32 Uhr

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06. 07. 2020
17:32 Uhr



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