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Kleine Bausteine und große Türme

Kinder haben sich auf eine Wallfahrt von Eltmann nach Limbach begeben. Im Fokus stand das Thema "Gemeinsamkeit".



Zu Beginn ihrer Wallfahrt bauten die Kinder aus Steinen ihr Haus. Foto: gg
Zu Beginn ihrer Wallfahrt bauten die Kinder aus Steinen ihr Haus. Foto: gg  

Eltmann/Limbach - "Kindergarten ist wie ein Haus aus vielen Steinen, auch die Schule. Nicht das Gebäude ist wichtig, sondern jeder von uns, der es mit Leben erfüllt. Was können wir tun, damit das Haus unserer Gemeinschaft fest und stabil bleibt?" Unter diesem Motto und der Frage stand die Kinderwallfahrt, an der 90 Kinder aus der Grundschule sowie die Vorschulkinder aus den Kindergärten teilnahmen und sich auf die Wallfahrt von Eltmann nach Limbach begaben.

Treffpunkt dazu war an der Mainlände bei Eltmann, wo jeder Schüler einen Baustein in der Hand hielt und die Kinder dadurch spürten "auch ich bin so ein wichtiger Baustein im Haus unserer Gemeinschaft. Nur zusammen können wir etwas entstehen lassen und nur zusammen können wir ein Haus bauen." Dieses kleine Haus baute man auch auf der Mainwiese auf. Mit dem Pilgersegen von Gemeindereferentin Isabella Friedrich machten sich die Kinder dann bei strahlendem Sonnenschein auf den Fußweg am Main entlang bis zum Spielplatz von Limbach.

Dort traf man auf einen Turm, der auch unter dem Namen des Jenga-Spiel bekannt ist und Leiterin Ellen Steinhäuser erzählte die Geschichte vom "kleinen Baustein im großen Turm". Er bildete mit vielen anderen ebenso kleinen Bausteinen den Rahmen eines schönen Turmfensters, wurde dann aber etwas lockerer und drohte herauszufallen. Da sagten die nächsten Steine um ihn herum. "Wenn du herausfällst, dann gehen wir auch. Wir haben doch eh keine wichtige Aufgabe hier." Als auch noch weitere Holzbretter im Innern ihm das nachmachen wollten, riefen aber die großen Dachbalken: "Um Gottes Willen, bleibt! Denn wenn ihr nicht mehr haltet, dann ist es um uns alle geschehen."

Sofort schrieben alle Bausteine und Nägel eine Nachricht an den kleinsten Baustein: "Bitte bleib an deinem Platz! Wir brauchen dich. Denn ohne dich fällt unser ganzer mächtiger Turm in sich zusammen."

In der Andacht "auf Gott kann ich bauen" stand dann das Matthäus-Evangelium im Mittelpunkt vom "klugen Mann, der sein Haus auf einem Felsen baut und nicht auf Sand". Jesus habe damals ja gesagt. "Jeder, der meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baut. Als ein Wolkenbruch kam und die Wassermassen heranfluteten und an dem Haus rüttelten, da stürzte es nicht ein. Wer aber meine Worte hört und nicht danach handelt, ist dumm. Er ist wie einer, der sein Haus auf weichen Sand baut." Pfarrer Otmar Pottler verstärkte diese Erkenntnis noch "wer auf Gott baut, der hat nicht auf Sand gebaut. Der Glaube ist ein festes Fundament. Wichtige Grundsteine hat uns Jesus mit auf den Weg gegeben: Glaube, Hoffnung, Liebe." Wie es auch bei richtigen Wallfahrern üblich ist, kehrten auch die Schüler und Vorschüler anschließend mit ihren Lehrerinnen, Erzieherinnen sowie Eltern und Großeltern in der Pilgerhalle ein, um ihre Wallfahrerbrotzeit zu genießen.

Autor

Günther Geiling
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
13. 05. 2019
18:24 Uhr

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Günther Geiling

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13. 05. 2019
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