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Hassberge

Kreis-SPD führt jetzt Johanna Bamberg-Reinwand

Neue Vorsitzende der SPD-Kreisvorstandschaft ist Johanna Bamberg-Reinwand. Die Delegierten votieren einstimmig für die 37-Jährige aus Zeil.



Der scheidende Kreisvorsitzende Wolfgang Brühl gratulierte seiner Nachfolgerin Johanna Bamberg-Reinwand zur Wahl. Foto: Licha
Der scheidende Kreisvorsitzende Wolfgang Brühl gratulierte seiner Nachfolgerin Johanna Bamberg-Reinwand zur Wahl. Foto: Licha  

Landkreis Haßberge - Neue Impulse will Johanna Bamberg-Reinwand im SPD-Kreisverband Haßberge setzen. Die 37-Jährige aus Zeil wurde am Samstag bei der Kreisdelegiertenversammlung im Saal der Gastwirtschaft Hartleb in Maroldsweisach mit allen Stimmen der 44 Wahlberechtigten zur neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Zuvor hatte Wolfgang Brühl das Amt inne, der nach 13 Jahren nicht mehr antrat,

Aufgewachsen in Aschaffenburg, über Bamberg nach Zeil kommend hat sich dort seit neun Jahren Johanna Bamberg-Reinwand zusammen mit ihrem Mann und zwei Kindern perfekt eingelebt. Seit sechs Jahren ist sie Vorsitzende des Ortsvereins Zeil und Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) sowie deren Sprecherin im Kreis und Unterbezirk. Bereits während ihres Studiums war Johanna Bamberg-Reinwand studentische Mitarbeiterin im Frauenbüro der Universität Bamberg. Seit 2008 hat sie die Aufgaben der Referentin der Frauenbeauftragten übernommen. Dort berät sie Studentinnen und Wissenschaftlerinnen in Karrierefragen sowie in Fällen von Diskriminierung und Belästigung. Außerdem ist Bamberg-Reinwand Ansprechperson für geschlechtergerechte Sprache und erarbeite Richtlinien zur Förderung der Gleichstellung an der Universität. "Gemeinsam mit Euch will ich an ein paar Stellschrauben drehen", kündigte die neue Kreisvorsitzende an. Unter anderem ist ein Ziel, die SPD-Liste zur Kreistagswahl in gleichen Teilen mit Männern und Frauen zu besetzen.

"Wir müssen uns nicht verstecken", resümierte Wolfgang Brühl seine 13 Jahre Amtszeit. Im Jahr 2006 hatte die SPD im Kreistag 13 Mandatsträger und heute noch genauso viel. Dies sei schon ein Erfolg, so Brühl, wenn man mit anderen Kreisverbänden vergleiche. Den Grund dafür sieht der scheidende Kreisvorsitzende darin, dass es im Landkreis Haßberge stets pragmatische Aufstellungsveranstaltungen gab und durchweg gute Kandidaten zur Wahl gestellt wurden. Mit seinen Fachkenntnissen und seinem Erfahrungsschatz verschwindet Brühl indes nicht ganz aus der Politik, sondern wird der Kreisverband als Beisitzer auch in den nächsten Jahren unterstützen.

Der neuen Vorsitzenden werden in Zukunft Helmut Dietz, Paul Hümmer und Caroline Petersen als deren Stellvertreter zur Seite stehen. Brunhilde Giegold führt weiterhin die Kasse mit ihrer gewohnt zuverlässigen und korrekten Art und Weise, während Nicole Meyer auch wieder für die kommende Amtszeit als Schriftführerin zur Verfügung steht. Beisitzer wurden Wolfgang Brühl, Jürgen Hennemann, Marco Heumann, Karl-Heinz Kandler, Susanne Kastner, Jürgen Kolbert, Eckart Roeß, Bernhard Ruß, Hannelore Schlee, Stephan Schneider und Konrad Spiegel. Revisoren wurden Hedwig Absmann und Manfred Michel. Außerdem wurden die Vertreter der Arbeitsgemeinschaften gewählt. Diese sind Vanessa Zehendner (Jusos), Werner Thein (AG 60 plus), Barbara Hahnlein (AsF) und Werner Strätz (Afa).

Grußworte sprachen bei der Versammlung Maroldsweisachs Bürgermeister Wolfram Thein, die stellvertretende Landesvorsitzende Marietta Eder sowie Bundestagsabgeordnete Sabine Dittmar. Da die Mitbestimmung nicht an Ländergrenzen enden kann, rührten die Redner nochmals kräftig die Werbetrommel für die SPD zur kommenden Europawahl, denn, so lautete der Tenor: "Wer, wenn nicht wir, soll Europa sozial machen?".

Autor

Christian Licha
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Veröffentlicht am:
19. 05. 2019
21:40 Uhr

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Autor

Christian Licha

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Veröffentlicht am:
19. 05. 2019
21:40 Uhr



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