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Hassberge

Musikfestival rockt den Muttertag

Alle zwei Jahre ruft das Hofheimer Land zum Musikfest. In diesem Jahr gibt Maroldsweisach den Gastgeber. 20 Gruppen steigen am Tag der Mütter auf drei Bühnen.



Hatehill County ist eine Country-Band aus den Haßbergen - und tritt als einer der Hauptakte beim Musikfestival Hofheimer Land auf. Mitglieder sind Ronald Bernhard (Schlagzeug), Hubert Konrad (Pedalsteel, Mandoline), Christian Voigt (Gitarre, Gesang), Klaus Pflaum (Gitarre, Gesang), Horst Dörr (Bass, Gesang) und Sängerin Marion Degel. Foto: privat
Hatehill County ist eine Country-Band aus den Haßbergen - und tritt als einer der Hauptakte beim Musikfestival Hofheimer Land auf. Mitglieder sind Ronald Bernhard (Schlagzeug), Hubert Konrad (Pedalsteel, Mandoline), Christian Voigt (Gitarre, Gesang), Klaus Pflaum (Gitarre, Gesang), Horst Dörr (Bass, Gesang) und Sängerin Marion Degel. Foto: privat  

Hofheim/Maroldsweisach - Mütter aus der Region haben am 12. Mai die Gelegenheit für einen ganz besonderen Muttertagsausflug. Das Hofheimer Land lädt genau dann nämlich zu seinem dritten Musikfestival ein. Das bedeutet: 20 Musikgruppen aller Couleur spielen zwischen 11 und 19 Uhr auf drei Bühnen - in diesem Jahr verteilt auf das Gemeindegebiet in Maroldsweisach. "Wenn meine Mutter hier wohnen würde", sagt der Manager der Allianz Hofheimer Land und Festival-Organisator Matthias Hirschmüller, "dann würde ich sie sofort mitnehmen." Und der Allianz-Manager erklärt auch warum.

Programm Musikfestival Hofheimer Land

Das Musikfestival wird am Muttertag, 12. Mai, um 11 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Gemeindekirche eröffnet. Bis 19 Uhr spielen 20 Musikgruppen aller Genres auf drei Bühnen an der Arche, dem Dorfplatz und der Grundschule. Vereine aus der Region verkaufen Speisen und Getränke. Der Eintritt ist frei .

Diese Gruppen treten auf : Hatehill County, Four Roses, Sinners & Saints, Basic Beats, Infinite Grace, Posaunenchor Ermershausen, Sängerlust Stöckach, Gesangverein Hofheim, Gesangverein Concordia Maroldsweisach, Blaskapelle Pfaffendorf, Dorfmusikanten Stöckach, Hofheimer Musikschule, Peter Fischer, Color-In, Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim, Die Sternberger Musik, Weisachtaler Blasmusik, Jugendblasorchester Hofheimer Land & Frankenland Gädheim, Musikverein Goßmannsdorf und die Blaskapelle Ostheim.

 

Das Musikfest biete wie schon die beiden Male zuvor wieder eine große Vielfalt an Interpreten. Von Rock- über Popmusik bis hin zu Chören, Blas- und Volksmusik könne hier jeder seine oder ihre Lieblingsmusik finden. Das besonders Schöne dabei: Die Gruppen, Bands und Formationen kommen allesamt aus der Region - quasi der Nachbarschaft des Publikums. Zudem ist der Eintritt frei.

 

Dass das alle zwei Jahre steigende Musikfest in diesem Jahr genau auf den Muttertag fällt, war laut Hirschmüller zunächst nicht beabsichtigt. Man habe zu feststehenden Feiern wie Kirchweihen keine Konkurrenzveranstaltung planen wollen und sei auch anderweitig terminlich eingeschränkt gewesen. Hirschmeier hofft aber trotzdem - oder gar erst recht - dass auch Mütter mit ihren Familien nach Maroldsweisach kommen. Einen Wermutstropfen habe es jedoch gegeben: Wegen des Termins hätten einige der Musikgruppen ihre Teilnahme absagen müssen - in den Vorjahren waren es noch 24 oder gar 27 Gruppen gewesen.

Erst einmal angekommen werden sich die Besucher des Musikfestivals dann entscheiden müssen. Die 20 Interpretengruppen spielen auf drei verschiedenen Bühnen: An der Grundschule, dem Dorfplatz und dem evangelischen Gemeindezentrum Arche. Kurze Wege - ausnahmsweise öffnet der Besitzer eines Anwesens einen Durchgang zwischen Grundschule und Dorfplatz - versprechen laut Matthias Hirschmüller jedoch schnelles Wechseln zwischen den Spielorten. Alte Bekannte wie die Band Four Roses aus Eichelsdorf oder auch der Fanfaren- und Spielmannszug Hofheim erwarten das Publikum.

Neu in diesem Jahr wird neben dem Veranstaltungsort Maroldsweisach und auch eine Kooperation des Jugendblasorchesters Hofheimer Land mit der Kapelle Frankenland aus Gädheim. Laut Matthias Hirschmüller gehört auch "die alte Rockröhre" Peter Fischer, der vor nicht allzu langer Zeit aus Augsburg in die Haßberge gezogen ist, mit zu den Highlights. Die einzelnen Auftritte dauern zwischen 30 und 60 Minuten.

Als eine der Hauptattraktionen am frühen Abend an der Grundschule bewirbt Allianz-Manager Matthias Hirschmüller den Auftritt der Country-Band Hatehill County (eine sehr freie Übersetzung von "Hassberg-Kreis"). Diese dürfte einigen Festbesuchern bereits von Auftritten auf dem Altstadtfest 2018 in Ebern oder der 900-Jahr-Feier in Maroldsweisach bekannt sein.

Schlagzeuger Ronald Bernhard freut sich schon riesig auf den Auftritt. Dass man zusammen mit so vielen Musikgruppen an einem Tag spiele, sei nicht alltäglich. Zudem komme Sängerin Marion Degel selbst aus Maroldsweisach. Der Heimvorteil könnte also sowohl Band als auch Publikum zusätzlich beflügeln.

Musikalisch erwarten die Gäste der "Hatehiller" die Hits bekannter Interpreten wie Garth Brooks, die Eagles, Alan Jackson oder auch Johnny Cash. Banjo-Klänge sucht man dabei allerdings vergebens. "Wir spielen viel New Country und etwas rockig angehauchte Lieder", erklärt Bernhard. Von vielen Fans gelobtes Markenzeichen sind dabei die teils vier-, fünf- oder sechsstimmigen Gesänge der Band. Mit dem Pedalsteel - einer Art liegender Gitarre, deren Spiel an hawaiianisches Klänge erinnert - bringt Hubert Konrad den klassischen Country-Sound auf die Bühne.

Die Einnahmen kommen übrigens den Vereinen vor Ort zugute, weiß Organisator Hirschmüller, da diese die Essens- und Getränkestände selbst betreiben. So verkaufen Helfer der Band Infinite Grace beispielsweise Snacks und Säfte an einer Saftbar, der Gesangsverein Concordia Maroldsweisach Pizza. Viele der Bands würden jedoch ohne Gage lediglich für ein paar Verpflegungs-Bons spielen. Ums Geld geht es hierbei also wohl nicht. "Wir wollen etwas dafür tun, dass die Ortskerne belebt sind", fasst Matthias Hirschmüller zusammen. In diesem Jahr eben am Muttertag.

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Christian Schuster
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Veröffentlicht am:
07. 04. 2019
19:28 Uhr

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Autor

Christian Schuster

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Veröffentlicht am:
07. 04. 2019
19:28 Uhr



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