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Hassberge

Neue Stellplätze für Campingfreunde

Das Reisen mit dem Wohnmobil nimmt immer mehr zu. Auch in Königsberg gibt es seit Jahren am Sportgelände einen kleinen Wohnmobilstellplatz.



In diesem Areal auf dem Königsberger Bleichdamm wird ein Platz für vier Wohnmobile eingerichtet. Foto: Snater
In diesem Areal auf dem Königsberger Bleichdamm wird ein Platz für vier Wohnmobile eingerichtet. Foto: Snater  

Königsberg - Der kleine Stellplatz für Wohnmobile in Königsberg entspricht im Hinblick auf die Versorgungen nicht mehr den heutigen Anforderungen der vielen Wohnmobilisten. Um nun nicht den Anschluss an den neuen Trend zu verlieren, soll nun ein entsprechendes Angebot an Wohnmobilstellplätzen geschaffen werden. Dazu stellte man in der Sitzung die Überlegung an, entweder den bereits vorhandenen Stellplatz zu modernisieren oder an anderer Stelle in der Stadt völlig neue Stellplätze auszuweisen. Nach einer intensiven Diskussion, in der Argumente für den Erhalt des alten und Ausweisung eines neuen Stellplatzes gesammelt wurden, kam die Mehrheit des Gremiums mit zehn gegen drei Stimmen zum Entschluss, auf einer Fläche des Bleichdamms vier neue Stellplätze mit den entsprechenden Anschlussmöglichkeiten anzulegen. Diese Stelle böte sich einerseits durch die zentrale Lage an.

Neues Rats- und Bürgerinformationssystem

Die Stadt Königsberg geht mit der Zeit. So wurde in den letzten Wochen im Internet ein Rats- und Bürgerinformationssystem eingerichtet, das in der Sitzung vom EDV-Beauftragten der Stadt, Tobias Mäder, vorgestellt wurde. Das System bietet zum einen neben den Möglichkeiten zur Erfassung der Niederschriften und Beschlüsse auch Möglichkeiten der Stadträte sich vor den Sitzungen an Hand eingestellter Informationen zu den Tagesordnungspunkten zu informieren. Zum anderen geht es auch den Bürgern an die Hand, wenn diese städtische Informationen einholen möchten. Das Bürgerinformationssystem findet man im Internet auf der Hauptseite der Stadt www.koenigsberg.de unter "Was

erledige ich wo?".

Dort kommt man neben den Punkten "Behörde, Formulare und Störungsdienste auch zu diesem Bürgerinformationssystem, das den Sitzungskalender beinhaltet, die Zusammensetzung der einzelnen Gremien aufzeigt und auch Aufschluss über die jeweilige Tagesordnung gibt.

 

Andererseits könnten hier die notwendigen Einrichtungen (Wasserentnahme, Wasserentsorgung, Stromanschluss) ohne besonderen Aufwand umgesetzt werden. Zudem soll aber auch der bisherige Stellplatz in der Nähe des Friedhofgeländes im kommenden Jahr wohnmobiltauglich hergerichtet werden.

 

Im Zuge der beabsichtigten Arbeiten an der Ortsstraße zum Friedhof und der Straße oberhalb der "Hügelmauer" im Stadtteil Altershausen wurde bei vor Straßenbaubeginn erforderlichen Untersuchungen der Statik festgestellt, dass die Mauer große Probleme aufweist. Vor allem die Straße oberhalb der "Hügelmauer" kann im jetzigen Zustand nicht mit den erforderlichen Verdichtungsarbeiten erneuert werden. Die Erschütterungen könnten die Mauer nachhaltig in der Stabilität weiter beeinträchtigen.

Offenbar wurde die Mauer ohne ein ausreichendes Fundament erstellt, mit ungeeignetem Material hinterfüllt und keine Entwässerung an der Rückseite vorgenommen. Das bedeutet, dass die Stabilität insgesamt nicht sichergestellt werden kann und weitere Maßnahmen zur Gefahrenabwehr erforderlich sind. Als erstes sind weitere Untersuchungen eines Statikers dahingehend erforderlich auf welche Weise die Stabilität gesichert und verbessert werden kann.

Zu diesen Untersuchungen und später erforderlichen Maßnahmen sind nach Auskunft des Amts für Ländliche Entwicklung als letzte Maßnahme im Rahmen der Dorferneuerung in Altershausen Zuschüsse möglich. Diese müssen aber nach den entsprechenden nötigen Ausschreibungen und Angeboten beantragt werden. Zweiter Bürgermeister Alexander Krauser als Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses, dem Alfred Austel, Markus Geuß und Eddi Klug angehören, gaben im Rahmen der Stadtratssitzung zudem noch einen Überblick über die geprüften Bereiche und das erstellte Protokoll zur Jahresrechnung 2018. Bei der Überprüfung gab es keinerlei Beanstandungen. Der Verwaltung und Bürgermeister Claus Bittenbrünn wurde ein korrektes Arbeiten bescheinigt. Die Jahresrechnung 2018 wurde festgesetzt:

Bereinigte Soll-Einnahmen: Verwaltungshaushalt 7 600 408,45 Euro; Vermögenshaushalt 2 157 101,20 Euro, insgesamt rund 9 757 509,65 Euro. Die bereinigten Soll-Ausgaben im Verwaltungshaushalt betragen 7 600 408,45 Euro, im Vermögenshaushalt 2 157 101,20 Euro, also insgesamt 9 757 101,20 Euro. Die über- und außerplanmäßigen Ausgaben wurden nachträglich genehmigt. Die dicksten Ausgabebrocken waren 2018 im Verwaltungshaushalt 1 640 000 Euro für die Kreisumlage, im Vermögenshaushalt die Tiefbaumaßnahmen Ortskanal Junkersdorf mit 460 000 Euro und die Kläranlage Altershausen mit 550 000 Euro. Ohne Gegenstimme beschloss das Stadtratsgremium, dass für die entsprechenden Baumaßnahmen im Rahmen der Städtebauförderung insgesamt 30 000 Euro bereit stehen, für Projekte der Allianz 20 000 Euro.

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Gerold Snater
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Veröffentlicht am:
06. 11. 2019
17:24 Uhr

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Gerold Snater

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Veröffentlicht am:
06. 11. 2019
17:24 Uhr



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