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Aus dem Gemeinderat in Kürze

Pfarrweisach verschiebt Abstimmung zu Uniwell-Plänen

Der Gemeinderat will zunächst die Entwicklung in Eyrichshof abwarten. Positiv beschieden die Räte aber eine Teilsanierung des Feuerwehrhauses in Rabelsdorf und eines Hundehotels.



Pfarrweisach - Verschoben auf die nächste Sitzung wurde - bei einer Gegenstimme - eine Abstimmung und Stellungnahme der Gemeinde über die Änderung des Bebauungsplanes Gewerbegebiet Eyrichshof der Stadt Ebern. Dabei verwies Bürgermeister Ralf Nowak (ULB) in der öffentlichen Sitzung des Gemeinderats im Rathaus zunächst auf die aktuelle Diskussion um die aktuelle Diskussion um die umstrittene Erweiterung des Unternehmens mit einem Hochregalllager (wir berichteten ). Gemeinderat Markus Oppelt (CSU) beantragte, den Punkt zu vertagen und die Entwicklung abzuwarten. "Wir sollten uns solidarisch mit den Eyrichshöfern zeigen", meinte er.

Die Rabelsdorfer Feuerwehrleute hingegen können aufatmen: Noch heuer wird mit dem Sanieren des Feuerwehrhausdaches begonnen werden können. Das versprach Bürgermeister Nowak vor einer Gruppe von Zuhörern, speziell aus Rabelsdorf. Schon seit vielen Jahren warten die Rabelsdorfer auf die Sanierung des maroden Daches - immer wieder war ein Betrag im Haushaltsplan der Gemeinde Pfarrweisach vorgesehen, heuer sind dafür 40 000 Euro eingeplant.

Der Gemeinderat hat dem Bauantrag der Gemeinde einstimmig genehmigt. Einhergehend dazu wurde über eine Architektenrechnung in Höhe von 1080 Euro für den Plan zur Sanierung abgestimmt. Weil das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Ebern personell derzeit unterbesetzt ist, hat die Gemeinde Pfarrweisach mit Erich Opl aus Ebern und ehemaligem Mitarbeiter des Bauamtes einen externen Planer beauftragt, damit die Sanierung nicht noch länger hinausgezögert wird.

"Wir sollten das öfters machen, und nicht warten, bis das Bauamt wegen Personals mal Zeit hat", forderte der Bürgermeister. Was Gemeinderätin Rita Böhm (KUL) zu der Frage veranlasste: "Warum bezahlen wir eine VG-Umlage?" Und auch Baureferent Markus Oppelt monierte, dass "das ja auf Dauer keine Lösung sein kann". Der Bürgermeister beteuerte, er sei dran und er habe das Thema schon in der VG-Versammlung moniert.

Der Antrag von Susanne Ort aus Pfarrweisach, südwestlich von Pfarrweisach, am Aurangen, eine Hundetagesstätte zu errichten, wurde kurz diskutiert. Bürgermeister Nowak befürwortete den Antrag, obwohl der Tischvorlage der VG nach eine Ablehnung entnommen werden konnte. Gemeinderätin Ellen Raithel (ULB) sah eine Belastung für die Bevölkerung voraus. "Wenn die Hunde dort bellen, legen doch alle Hunde in der Nachbarschaft los". Die Gemeinderäte Klaus Dünisch (KUL) und Markus Oppelt waren für den Antrag. Oppelt versteht nicht, dass innerorts nach dem Gesetz eine solche Haltung erlaubt sei, außerorts nicht? Bei zwei Gegenstimmen wurde der Antrag genehmigt. Das letzte Wort hat - wie bei Bauvorhaben immer - das Landratsamt.

Das Ingenieurbüro Koenig & Kühnel (Weitramsdorf) erhielt den Zuschlag zum Ändern des Flächennutzungsplans der Gemeinde Pfarrweisach im Hinblick auf den Bebauungsplan entlang der Kreisstraße HAS 46 in Kraisdorf und der Erweiterung des Bebauungsplanes Eberner Höhe 2 in Kraisdorf. Dazu teilte der Bürgermeister mit, dass die Gemeinde versuchen werde, den Straßenzug Eberner Höhe in Kraisdorf in die Bedarfszuweisung im Rahmen der Städtebauförderung zu bekommen. Soll heißen, die Straße, die seit den Kanalbauarbeiten im Jahr 1991 stark lädiert ist, soll saniert werden. Hintenan gestellt werde dagegen die Sanierung der Weißgasse in Kraisdorf.

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Simon Albrecht
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Veröffentlicht am:
01. 07. 2019
11:02 Uhr

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Simon Albrecht

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Veröffentlicht am:
01. 07. 2019
11:02 Uhr



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