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Hassberge

Sandra Schramm will für CSU ins Rathaus

Die Geschäftsleiterin des Dorfladens "Mio" gibt bei der Nominierung der Wahlliste für 2020 ihre Kandidatur bekannt. Dabei bekommt sie Rückhalt aus dem ganzen Landkreis.



Sandra Schramm (vorne Mitte) führt als Bürgermeisterkandidatin die Liste des CSU-Ortsverbandes Untermerzbach für die Kommunalwahl am 15. März 2020 an. Als Gäste waren zur Nominierung (von links) Landrat Wilhelm Schneider, die stellvertretende Kreisvorsitzende Heidi Müller-Gärtner und (von rechts), die Kreisräte Gerhard Zösch und Holger Baunacher gekommen. Ortsverbandsvorsitzende Birgit Finzel (5. von links) freute sich. Foto: Will
Sandra Schramm (vorne Mitte) führt als Bürgermeisterkandidatin die Liste des CSU-Ortsverbandes Untermerzbach für die Kommunalwahl am 15. März 2020 an. Als Gäste waren zur Nominierung (von links) Landrat Wilhelm Schneider, die stellvertretende Kreisvorsitzende Heidi Müller-Gärtner und (von rechts), die Kreisräte Gerhard Zösch und Holger Baunacher gekommen. Ortsverbandsvorsitzende Birgit Finzel (5. von links) freute sich. Foto: Will   » zu den Bildern

Untermerzbach - Der CSU-Ortsverband (OV) Untermerzbach hat sich für die Kommunalwahl am 15. März 2020 aufgestellt. Sandra Schramm aus Untermerzbach warf darüber hinaus für die Wahl des Bürgermeisters in der Itzgrundgemeinde ihren "Hut in den Ring". Sie tritt somit gegen den amtierenden Bürgermeister Helmut Dietz (SPD) an.

Die Bürgermeisterkandidatin

Sandra Schramm (47) ist verheiratet und Mutter einer erwachsenen Tochter. Aufgewachsen ist Schramm in Schottenstein. Nach einem Mittlere-Reife-Abschluss machte sie eine Lehre zur Groß- und Außenhandelskauffrau. In Abendschule machte sie ihren Handelsfachwirt, Produktionsleitung mit Prokura und den REFA-Techniker in Qualitätsmanagement und Prozessgestaltung. Seit zwölf Jahren arbeitet sie als Betriebsleiterin bei einem Stuhlfabrikanten. Ehrenamtlich führt Schramm außerdem den Dorfladen "Mio" als Geschäftsführerin.


OV-Vorsitzende Birgit Finzel freute sich, am Sonntag in der Gaststätte Kneuer eine Liste mit 18 Frauen und Männern sowie zwei Ersatzleuten präsentieren zu können. "Ich denke, wir haben eine gute verjüngte Liste", so Finzel. Holger Baunacher, Bürgermeister in Wonfurt und stellvertretender Kreisvorsitzender der CSU, übernahm die Wahlleitung. Baunacher gab die einzuhaltenden Regularien bekannt, bevor sich Bürgermeisterkandidatin Sandra Schramm der Versammlung vorstellte.

"Ich habe mich sehr gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich als CSU-Bürgermeisterkandidatin für die Wahl im März 2020 zur Verfügung stehen würde", sagte Sandra Schramm. Eine Entscheidung "Ja" zu sagen, habe sie erst getroffen nachdem sie mit Ihrer Familie und ihrem Arbeitgeber gesprochen hatte. "Eine solche Entscheidung trifft man nicht so einfach einmal zwischendurch. Heute kann ich sagen, ja ich kann das und ich will das, mit eurer Unterstützung für die Gemeinde Untermerzbach als Bürgermeisterkandidatin antreten."

Schon jetzt trage sie als Gemeinderätin seit 2014 für die Gemeinde in verschiedenen Bereichen Verantwortung und würde sie gerne als Bürgermeisterin weiterentwickeln. "Offene Gespräche führen ist mir wichtig, gemeinsam nach Lösungen suchen, alle Beteiligten mitnehmen und dann eine Entscheidung zu treffen." Bürgermeisterin zu sein bedeute für sie: "Eine von euch und eine für euch." Einen großen Anteil ihrer Freizeit nehme ihre Tätigkeit als ehrenamtliche Geschäftsführerin des MIO Dorfladens ein, sie stehe für bürgerschaftliches Engagement. Schramm war zudem von 2014 bis 2018 Jugendschöffin beim Amtsgericht in Haßfurt, ist auch in örtlichen Vereinen tätig. "Mir ist jeder Bürger, ob groß oder klein, jung oder schon etwas älter wichtig und diesen möchte ich die Wertschätzung entgegenbringen, um mit euch unsere schöne Gemeinde weiter voranzubringen. Ich kandidiere aus Überzeugung für die CSU, unser Ortsverein hat vieles in der Gemeinde auf den Weg gebracht und maßgeblich mitgestaltet", so Schramm.

Nun sei die Zeit gekommen für das Amt der Bürgermeisterin zu kandidieren und es werde eine spannende Zeit bis zum 15. März 2020. Gegenseitiger Respekt sei ihr im Wahlkampf wichtig. Auch die weiteren Kandidaten der CSU gaben ihre Motivation bekannt, warum sie sich bereit erklärten zur Wahl zur Verfügung zu stehen. Hier wurde deutlich, dass sie "ihrer Bürgermeisterkandidatin" den Rücken stärken und sie vorbehaltlos unterstützen wollen und sich selber auch gerne am Ratstisch für das Gemeindewohl einsetzen möchten.

Sodann wurde zur Wahl geschritten. Die 25 stimmberechtigten Mitglieder wählten einstimmig Sandra Schramm als Bürgermeisterkandidatin für den Sessel des Gemeindeoberhauptes von Untermerzbach. Weiter wurden gewählt: Brigit Finzel (Platz 2), Dieter Reisenweber (3), Robert Bohla (4), Frank Wohlleben (5), Ralph Morgenroth (6), Nadine Hundt (7), Nikolai Beland (8), Frank Köhler (9), Sebastian Hundt (10), Rita Stüllein (11), Manuel Wolfram (12), Felix Reisenweber (13), Björn Bohla (14), Andreas Happel (15), Hans-Peter Höhn (16), Waldemar Müller (17) und Rainer Schindhelm (18). Ersatzkandidaten sind Susannen Bartelmann und Elfriede Grell.

Landrat Wilhelm Schneider (CSU) gratulierte allen Gewählten und besonders Sandra Schramm. "Ich denke mit den Kandidatinnen und Kandidaten der CSU-Liste in Untermerzbach stehen motivierte Leute zur Verfügung", so Schneider. Der Landrat hob Gemeinsamkeiten zwischen dem Landkreis Haßberge und der östlichsten Gemeinde im Kreis hervor, wobei er an Dr. Albert Meyer erinnerte, dem Untermerzbach schon immer am Herzen lag. Meyer ist Ehrenvorsitzender des OV Untermerzbach, konnte aber aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein. Neben allgemeinen kommunalpolitischen Aufgaben, sei man häufig wegen der Sanierung des ehemaligen Synagoge in Gleusdorf und der Synagoge in Memmelsdorf in Kontakt, sagte Schneider.

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Helmut Will
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Veröffentlicht am:
15. 12. 2019
17:06 Uhr

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Autor

Helmut Will

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Veröffentlicht am:
15. 12. 2019
17:06 Uhr



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