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Hassberge

Von Biber bis Bratwurst

Im Kulturring sind gegenwärtig 106 Vereine und Gruppierungen organisiert. Neben dem Fasching organisiert der Dachverein ein reichhaltiges Ferienprogramm.



Walter Ullrich bei seinem Rechenschaftsbericht. Im Hintergrund der Vereinsbeauftragte des Stadtrates, Rainer Kaffer. Fotos: Rudi Hein
Walter Ullrich bei seinem Rechenschaftsbericht. Im Hintergrund der Vereinsbeauftragte des Stadtrates, Rainer Kaffer. Fotos: Rudi Hein   » zu den Bildern

Ebern - Für den vergangenen Donnerstag waren die Vorstandschaft des Eberner Kulturrings und Vertreter aller 106 dort organisierten Vereine und Gruppierungen zur satzungsgemäßen Jahreshauptversammlung geladen. Die 15 Vorstandsmitglieder sind seit 2017 im Amt, Neuwahlen wird es erst in einem Jahr geben.

Walter Ullrich, 1. Vorsitzender des Kulturrings, zeigte sich in seinem Rechenschaftsbericht für das vergangene Jahr sehr erfreut, dass seit 2017 niemand aus dem Kulturringsvorstand ausgeschieden ist. Die Mannschaft sei in den beiden Jahren ihrer Amtszeit immer mehr zusammengewachsen, jeder habe seine Rolle gefunden, und es mache ihm viel Spaß, die Gruppe anführen zu dürfen.

Seit einem Jahr hat Janina Reuter-Schad die Geschäftsführung übernommen. Neu in den Vorstand kam an ihrer Stelle Annika Müller. Mit dieser jungen und stabilen Personaldecke wurde eine Menge Arbeit erfolgreich geleistet.

Ullrich berichtete über die vielfältigen Aktivitäten des "Elferrats", die sich beileibe nicht auf Faschingsfestivitäten beschränkten, aber dort natürlich ihren Schwerpunkt haben. Stichpunkte waren der Faschingsauftakt zu Beginn der närrischen Jahreszeit, die Bunten Abende im Februar, zweimal komplett ausverkauft mit jeweils fünf Stunden Programm und 500 Besuchern, Gästen und Akteuren, der Faschingsumzug mit gut über 50 Beiträgen und leider deutlich zu vielen nicht zahlenden Gästen, sieben Vorstandssitzungen und zwei Workshops zu den Faschingsveranstaltungen. Als zweiter Schwerpunkt etabliert sich immer besser das Ferienprogramm der Eberner Vereine. 22 Veranstaltungen, drei mehr als im Jahr davor, mit einer breiten Themenpalette von Biber bis Bratwurst, mit eigenem Programmheft und vielen teilnehmenden Kindern - ein voller Erfolg. Der Vereinsbeauftragte des Eberner Stadtrats, Rainer Kaffer, zeigte sich über dieses Programm und die vielen anderen Aktivitäten begeistert. Die Pressemappe, die er darüber zusammengestellt hat, ist an die 60 Seiten dick.

Über den finanziellen Rahmen referierte Kassiererin Janina Reuter-Schad. Durch die vom ehemaligen Vorsitzenden Eberhard Wohl neu belebten und bestens organisierten Glühweinabende habe man über 5000 Euro an soziale und städtische Einrichtungen sowie an die beteiligten Vereine ausschütten können. Die Bunten Abende und der Faschingsumzug haben sich, trotz großer Aufwendungen für Security, Bühnentechnik, Musiker, Saalmiete, GEMA, Wurfmaterial in Form von Bonbons und anderen Süßigkeiten, durch Eintrittsgelder etc. selbst finanziert. Insgesamt schließe der Haushalt des Kulturrings mit einem leichten Überschuss ab.

Die Kassenprüfer Rainer Kaffer und Timo Hohnhausen bescheinigten einwandfreie Kassenführung, und der Vorstand wurde einstimmig für die Arbeit des vergangenen Jahres entlastet.

In seinem Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr wünschte sich Ullrich vor allem, dass die Stadt die Frauengrundhalle wenigstens so weit umgestalten sollte, damit sie veranstaltungstauglicher werde. Außer der Rathaushalle gebe es in Ebern kaum noch Veranstaltungsorte, zumal der Gasthof Post zum Jahresende auch noch wegfalle.

Mitgliedsverein Nummer 106 ist übrigens FIT4ROLLI E.V., mit Sitz in Bischwind. Behinderte und nichtbehinderte Menschen widmen sich im Verein dem Rollstuhlsport, besonders dem Basketball. Da die Trainingshalle in Bamberg demnächst nicht mehr zur Verfügung steht, ist man auf der Suche nach einer neuen sportlichen Heimat - in Ebern.

Autor

Rudi Hein
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Veröffentlicht am:
22. 11. 2019
14:56 Uhr

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Rudi Hein

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Veröffentlicht am:
22. 11. 2019
14:56 Uhr



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