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Kronach

Abrissbagger rollen im Juli an

Der Ausbau der Johann-Georg-Herzog-Straße in Hummendorf fordert auch seinen Tribut: Ein Haus muss dafür weg. Der Gemeinderat macht dafür den Weg frei.



Dieses Anwesen (rechts) an der KC 5 wird abgerissen. Das Grundstück wird für den Ausbau der Straße benötigt. Foto: Karl-Heinz Hofmann  

Weißenbrunn - Der Gemeinderat Weißenbrunn hat in seiner jüngsten Sitzung den Auftrag für die Abbrucharbeiten für ein Gebäude an der Kreisstraße 5 in Hummendorf vergeben. Der Abriss ist nötig, damit die Johann-Georg-Herzog-Straße dort ausgebaut werden kann. Den Zuschlag erhielt die Firma Löhlein & Sohn aus Kronach zum Angebotspreis von 46 074 Euro. Die Abbrucharbeiten sollen bereits Anfang bis Mitte Juli dieses Jahres laufen.

Jetzt kann’s losgehen

Bürgermeister Egon Herrmann informierte die Weißenbrunner Räte darüber, dass der Bescheid über die Genehmigung der Dorferneuerung Hummendorf am 23. April eingegangen sei und nun Planungsbüros ausgewählt werden können. In der kommenden Woche werden die Bagger im Baugebiet "Mühläcker III" anrollen und mit den Erschließungsarbeiten beginnen. Das Gemeindeoberhaupt bat zudem darum, rege an den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 100-jährigen Bestehen des Musikvereins Weißenbrunn vom 17. bis zum 19. Mai teilzunehmen.


Nach Informationen von Diplom-Geograph Norbert Köhler vom Ingenieurbüro IVS Kronach wurde der Aufstellung einer Ergänzungssatzung im Gemeindeteil Gössersdorf sowie für den Bereich Sachspfeife, Gemarkungen Reuth und Thonberg, einstimmig zugestimmt. Gleichzeitig wurde für beide Baugebiete die öffentliche Auslegung und die Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange beschlossen. Das Ingenieurbüro IVS wurde mit der Durchführung des Verfahrens beauftragt. Die Kosten des Verfahrens trägt in beiden Fällen der Antragsteller der Bauvoranfrage für die Errichtung eines Wohngebäudes.

Durch die Aufstellung einer Ergänzungssatzung kann die Gemeinde einzelne Außenbereichsflächen in die bebauten Ortsteile einbeziehen, wenn die einbezogenen Flächen durch die bauliche Nutzung des angrenzenden Bereichs entsprechend geprägt sind. Die bauliche Nutzung des angrenzenden Bereichs ist durch Wohnhäuser und landwirtschaftliche Anwesen gekennzeichnet. Der Geltungsbereich der geplanten Ergänzungssatzung umfasst in Gössersdorf folgende Grundstücke der Gemarkung Gössersdorf: Flur- Nummer 80, 80/1, 83, 84, 85 und 716. Der Geltungsbereich für die Ergänzungssatzung Sachspfeife bezieht sich in der Gemarkung Thonberg auf die Flur- Nummern 38, 38/1, 40, 41/3, 41/4, 42/2, 42/3, 42/4, 42/5, 42/6, 43/3, 75/18 und in der Gemarkung Reuth die Flur- Nummern 100, 101, 116, 117, 117/1, 117/2, 117/3, 117/4.

Das Gremium gab einstimmig grünes Licht für eine Fortführung des Offenen Ganztagesangebots an der Grundschule Weißenbrunn in den Jahrgangsstufen eins bis vier ab dem Schuljahr 2019/20. Die Gemeinde beteiligt sich am Budget mit 5000 Euro je Kurzgruppe beziehungsweise mit 5500 Euro je Langgruppe im Schuljahr. Der Bürgermeister wurde beauftragt, einen entsprechenden Antrag bei der Regierung von Oberfranken zu stellen. Insgesamt ist ein Budget von 99 000 Euro angesetzt, wovon der Freistaat Bayern 73 000 Euro und die Gemeinde als Sachaufwandsträger 26 000 Euro zu tragen hat. In diesem Zusammenhang stimmte das Gremium auch einer Beauftragung des Caritasverbandes für den Landkreis Kronach als Kooperationspartner für die Offene Ganztagesschule an der Grundschule Weißenbrunn im Schuljahr 2019/20 zu.

Günther Oßwald (SPD) regte an, den Landkreis Kronach um eine Beteiligung am Projekt "Mitfahrbänke" zu bitten. Stefan Leppert (SPD) sprach wilde Müllablagerung und Unrat entlang von Flurwegen an. Eventuell sollte das Ratsgremium eine Müllsammlung durchführen. Dies stieß bei Ralf Oßmann (CSU) nicht auf Gegenliebe. Er sehe es nicht ein, dass er den Dreck anderer Leute beseitige. Günther Oßwald brachte Vereine ins Spiel. Alexander Bauer (CSU) meinte, dann müsse aber die Gemeinde die Entsorgung vornehmen. Klaus Ruppert (CSU) führte an, dass er schon seit 15 Jahren in Grün Müll sammle. 2. Bürgermeister Michael Bohl (CSU) schlug vor, dass die Gemeinde zu einer Müllsammlung aufrufen solle. Dies hielt Bürgermeister Egon Herrmann für keine gute Idee, besser wäre es, die Vereine würden das übernehmen. Für das neue Baugebiet "Mühläcker III" wurde der Straßenname "Lerchenweg" beschlossen. Die am Europawahltag eingesetzten Wahlhelfer erhalten ein Erfrischungsgeld von 35 Euro. Als weitere Kassenverwalterin wurde ab 15. Mai Nicole Heumann zur Vertreterin von Ute Leppert bestellt.

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Karl-Heinz Hofmann
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Veröffentlicht am:
08. 05. 2019
18:26 Uhr

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Karl-Heinz Hofmann

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08. 05. 2019
18:26 Uhr



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