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Kronach

Auf dieses Fundament kann man bauen

Die besten Absolventen der Berufsschule Kronach sind in einer Feierstunde besonders gewürdigt worden. Auch EU-Zertifikate werden dabei vergeben.



Das berufliche Schulzentrum Kronach zeichnete seine besten Absolventen aus. Foto: Heike Schülein  

Kronach - In einer Feierstunde hat am Dienstag das berufliche Schulzentrum Kronach die besten Schüler ausgezeichnet. Die Absolventen glänzten mit hervorragenden Leistungen.

Ausgezeichnete Absolventen

Staatspreise (Geldpreise) der Regierung von Oberfranken: Tobias Helmreich (Notendurchschnitt Abschlusszeugnis Berufsschule: 1,1 - Kfz-Mechatroniker, Autohaus Max Schulz Kronach), Nina Schütz (1,14 - Verkäuferin, Aldi Süd Stockheim).

Geldpreise Bund der Selbstständigen: Michael Pfadenhauer (1,1 - Werkzeugmechaniker, Duale Ausbildung, Dr. Schneider Neuses), Luisa Stejskal (Notendurchschnitt Berufsschule 1,16, Fachabitur: 1,25 - Assistentin für Hotel- und Tourismusmanagement).

Preise des Landkreises: Stefanie Wohlrath (1,0 - Industriekauffrau, Dr. Schneider Neuses), Stephan Wiefel (1,0 - Industriemechaniker, Wiegand Glas Steinbach am Wald), Lea Engelhardt (1,1 - Industriekauffrau, Lear Corporation Kronach), Dominik Köstner (1,1 - Industriekaufmann, Loewe Technologies Kronach), Tobias Wich (1,1 - Industriekaufmann, Lear Corporation Kronach), Eva Jugenheimer (1,14 - Bäckerin, Walter Feiler Coburg), Niklas Stöcklein (1,12 - Mechatroniker DBFH, Robert Bosch Bamberg), Stefan Zahner (1,18 - Mechatroniker DBFH, Robert Bosch Bamberg), Sophia Letsch (1,2 - Industriekauffrau, Dr. Schneider Neuses), Niklas Zimmermann (1,2 - Industriemechaniker, Hans Weber Maschinenfabrik Kronach), Florian Höreth (1,2 - Elektroniker für Betriebstechnik, Ireks Kulmbach), Lukas Eisenbeiß (1,2 - Mechatroniker, Wiegand Glas Steinbach am Wald), Simon Krappmann (1,2 - Mechatroniker DBFH, Robert Bosch Bamberg).


Mit dem Staatspreis der Regierung von Oberfranken wurden der Kfz-Mechatroniker Tobias Helmreich (Notendurchschnitt Berufsschule 1,1) sowie die Verkäuferin Nina Schütz (Notendurchschnitt Berufsschule 1,14) bedacht. 13 junge Leute erhielten einen Preis des Landkreises. Je ein Geldpreis vom Bund der Selbstständigen ging an den Werkzeugmechaniker (Duale Ausbildung) Michael Pfadenhauer (Notendurchschnitt Berufsschule 1,1) sowie an die staatlich geprüfte Assistentin für Hotel- und Tourismusmanagement, Luisa Stejskal (Notendurchschnitt Berufsschule 1,16, Fachabitur 1,25).

Bei der Feierstunde im Kreiskulturraum erinnerte 2. Bürgermeisterin Angela Hofmann an den Namensgeber der Schule. "Lorenz Kaim hat alles richtig gemacht", meinte sie, habe er doch zunächst eine Maurer- und Steinmetzlehre absolviert und anschließend seine Talente beim Kunststudium genutzt.

Stadtrat Heinz Hausmann erinnerte sich an seine Industriekaufmann-Ausbildung vor 60 Jahren an der Schule, damals noch in sehr bescheidenen Verhältnissen in der Klosterstraße. So wie Kronach mittlerweile zum hochinteressanten Schulstandort geworden sei, habe sich die Lorenz-Kaim-Schule zum leistungsstarken beruflichen Schulzentrum entwickelt. Hier werde ein Fundament gelegt, auf das die jungen Leute ihr ganzes Leben aufbauen könnten. "Nicht für Eure Eltern, Lehrer und Ausbilder lernt Ihr, sondern für Eure eigene Zukunft", legte er den Absolventen ans Herz und betonte dabei, dass das Lernen nie aufhöre. Stellvertretender Schulleiter Werner Zahner sowie Studiendirektorin Ursula Lieb freuten sich über die herausragenden Leistungen. Die Absolventen hätten dauerhaft über einen langen Zeitraum sehr gute Leistungen erzielt, ihre Fähigkeiten und ihr Können für ihren Beruf genutzt. Die von Lieb vorgetragenen Laudationes belegten, dass die Geehrten nicht nur mit ihren Schulleistungen glänzten. Vielmehr taten sie sich auch in vielen weiteren Bereichen hervor - beispielsweise im Ehrenamt. Auch im Klassenverband übernahmen sie Verantwortung und zeigten Hilfsbereitschaft.

Zu Beginn der Feierstunde erhielten Schüler beziehungsweise Auszubildende sowie Lehrer für ihre Teilnahme am EU-Förderprogramm "Erasmus +" ihren Europass. Die durchgeführten "Mobilitäten" hatten die Auszubildenden und Schüler 2018 und 2019 nach Zypern, Ungarn und Malaga in Spanien geführt. Dort wurde neben einem umfangreichen Kulturprogramm in Praktikumsbetrieben sowie in Werkstätten gearbeitet.

"Erasmus"-Vertreter Florian Brückner ging auf die Bewerbung der Schule mit diesem modernen Format des Projektmanagements für den Bildungspreis "isi digital 2019" beim Bildungspakt Bayern ein. Von 60 Bewerbern kam man unter die besten 20 Schulen des Freistaates. Für die Top-fünf-Schulprojekte "Digitales Lehren und Lernen" habe es jedoch nicht gereicht. Einziger Kritikpunkt sei gewesen, dass das Projekt auf zu wenigen Schultern verteilt sei - sprich die vermeintlich geringe Anzahl dadurch repräsentierter Schüler. "Können solche Projekte an der Quantität gemessen werden? Sind nicht die Kompetenzen wichtiger, die man mitnimmt?", fragte er. Eine solch hohe Teilnahme von 68 Schülern und 29 Lehrern wie an der Lorenz-Kaim-Schule trauten sich nur wenige andere Schulen zu.

Durch das Programm führten Lara, Lena und Toni, Schülerinnen der Klasse FHT 11 der Tourismusschule Franken, die für die Ausrichtung des Festakts verantwortlich war. Für die musikalische Umrahmung der Feierstunde sorgte das Duo "Del Art".

Autor

Heike Schülein
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Veröffentlicht am:
24. 07. 2019
17:52 Uhr

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Autor

Heike Schülein

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Veröffentlicht am:
24. 07. 2019
17:52 Uhr



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