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Kronach

Bereit für einen Traumstart

Die Maximilian-von-Welsch-Realschule verabschiedet einen "starken Jahrgang". 21 der Absolventen erreichten einen Notendurchschnitt von 2,0 oder besser.



Als die beiden Jahrgangsbesten der Maximilian-von-Welsch-Realschule wurden Lara Deinlein (Zweite von links) und Svenja Härder ausgezeichnet. Mit im Bild Schulleiterin Christa Bänisch und, als ältester Kreisrat in Vertretung des Landrats, Heinz Hausmann. Foto: Maria Löffler  

Kronach - Einen traumhaften Notendurchschnitt von 1,0 hat Lara Deinlein aus Stockheim bei ihrer mittleren Reife erreicht. Sie war somit Jahrgangsbeste der vier Abschlussklassen der Maximilian-von-Welsch-Realschule in Kronach. Ihr dicht auf den Fersen war Svenja Härder aus Kronach mit einem Durchschnitt von 1,36.

Die Schulbesten

Die Abschlussbesten mit einem Notendurchschnitt bis 2,0: Klasse 10 a: Lara Deinlein (1,0), Samuel Reich (1,64), Johannes Spörl (1,73), Christoph Scheidig (1,82) und Felix Wachter (ebenfalls 1,82). Klasse 10 b: Lea Müller und Linda Neubauer (beide 1,67), Alina Ehrsam (1,75) und Julian Dietrich (2,0). Klasse 10 c: Svenja Härder (1,36), Paul Neubauer (1,64), Mareen Erhardt, Hannah Moder, Jan Moser und Lucas Hohmann-Wilkinson (alle 1,73), Hanna Sieber (1,82), Sarah Bauer, Hannah Christmann und Felix Kopp (alle 1,91), Anna Lifka (2,0). Klasse 10 d: Larissa Bayer (2,0).

 

Es war eine Erfolgsspur, die die beiden legten und an der sich 19 weitere Absolventen orientierten. 21 hatten es insgesamt geschafft, sich einen Notendurchschnitt bis 2,0 zu erarbeiten. An der Abschlussfeier gab es Gelegenheit, Dank zu sagen an alle, die diesen Weg mitgegangen waren. Und bevor die fröhliche Polonaise am Ende durchs Gebäude zog, Gläser klirrten, Musik spielte, ein paar Abschiedstränen flossen und Versprechen gegeben wurden, schlugen sich die Emotionen auch in den Festreden nieder.

 

Schulleiterin Christa Bänisch zum Beispiel nannte das Abschlusszeugnis einen "Etikettenschwindel", weil es ja gar nicht für das Ende stehe, sondern für einen Anfang. Ergo sei es ein "Anfangszeugnis". Ihr Blick in die Runde brachte sie zum Ergebnis: "Es ist wirklich ein schöner Anblick, euch hier sitzen zu sehen, fröhlich und glücklich, feierlich und natürlich umwerfend gut aussehend. Denkt mal zurück: 2013 - Barack Obama und Angela Merkel wurden als Regierungschefs ihrer Länder wiedergewählt, Nelson Mandela starb im Alter von 95 Jahren und Apple stellte eine neue Mitarbeiterin namens Siri ein. In diesem Jahr betraten die meisten von euch unsere Schule zum ersten Mal, um sich fortan Realschüler zu nennen." Und dann sprach sie davon, dass viele der Schüler das Schulleben entscheidend mitgeprägt hätten. "Als Klassen- und Schülersprecher, als Tutoren und Streitschlichter, Musiker und Schauspieler, Systemadministratoren, Sanitäter, Hobbyköche, Sportler, oder als Hausmeister-Unterstützungstruppe." Sie sprach aber auch von den "anderen", den ruhigen und zurückhaltenden, die nicht als "schillernde Personen" im Vordergrund standen, sondern still, zuverlässig und fleißig ihre Aufgaben erledigten. "Ihr seid genauso wichtig für eine buntes Schulleben wie für die Gesellschaft. Eine Welt nur mit Paradiesvögeln wäre definitiv zu anstrengend und auch wieder langweilig." Und dann gebe es auch noch die Salzkörner in der Suppe. Die, die ihre Lehrer zur Schnappatmung und zum Augenrollen bringen. "Natürlich seid ihr genauso wichtig, denn auch wir Lehrer brauchen hin und wieder Herausforderungen und dürfen die Hoffnung auf einen lerntechnischen Endspurt nie aufgeben."

22.07.2019 - Abschluss RS 1 in Kronach - Foto: Maria Löffler

Abschluss RS 1 in Kronach
Abschluss RS 1 in Kronach
Abschluss RS 1 in Kronach
Abschluss RS 1 in Kronach
Abschluss RS 1 in Kronach

Konrektor Matthias Klinke dachte zurück an eine ereignisreiche Zeit, ein "Wechselbad der Gefühle" bei den einen - "persönliche Reife" bei den anderen. Ein "starker Jahrgang" seien sie gewesen, hätten viel Vernunft an den Tag gelegt und auf den Abschlussscherz verzichtet. Am Ende hatte er noch einen Rat: "Verliert nie den Glauben an ein Wunder. Der Abschluss soll euch Glauben und Kraft geben, auch mal etwas Schwieriges zu probieren. Ihr habt den Grundstein gelegt. Macht was draus. Erinnert euch dabei aber immer auch an eure Wurzeln."

Heiko Eichhorn sprach für den Elternbeirat und über Verantwortung. Darüber, vielleicht sogar weiter die Schulbank zu drücken, oder eine Ausbildung zu beginnen. Vor allem aber mahnte er: "Bleibt kritisch und selbstbestimmt. Bildet euch eine eigene Meinung und glaubt nicht das, was durch Fake-News verbreitet wird. Hinterfragt und beurteilt mit eurem gesunden Menschenverstand." Heinz Hausmann sprach als ältester Kreisrat in Vertretung des Landrats davon, dass die Schulzeit das Fundament für das weitere Leben bildet. Auch er nannte als Perspektive den "Mut zur Veränderung." "Eine neue Tür geht immer auf", da waren sich die beiden Schülersprecher Samuel und Paul Neubauer sicher. Sie dachten kurz an die vergangenen Jahre zurück, an Klassenfahrten und an die "Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen". Für die musikalische Umrahmung sorgten das Schulorchester, das seinen ersten, gemeinsamen Auftritt hatte, der Chor der Klasse 7 c unter Leitung von Ina Esser mit Angelina Kästner am Klavier und die Schulband.

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Maria Löffler
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Veröffentlicht am:
22. 07. 2019
17:08 Uhr

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Maria Löffler

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Veröffentlicht am:
22. 07. 2019
17:08 Uhr



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