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Kronach

Dank an die ausgezeichneten Prüfer

Die IHK würdigt all jene, die sich für die berufliche Bildung junger Fachkräfte ehrenamtlich einsetzen. Darunter sind auch neun Experten aus Kronach.



Auch neun Prüfer aus dem Raum Kronach wurden in Selb geehrt. Im Bild (von links) der weitere stellvertretender Landrat Bernd Steger, Dirk Schneider, Tobias Eidloth, Joachim Pohl und IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner. Foto: Ochsenfoto  

Kronach - Um zehn Jahre Engagement in einem würdevollen Rahmen zu feiern, hat kürzlich die IHK für Oberfranken in Bayreuth in das Porzellanikon nach Selb eingeladen. Unter den insgesamt 101 Jubilaren wurden auch neun Prüfer aus dem IHK-Gremium Kronach ausgezeichnet. Wie IHK-Hauptgeschäftsführerin Gabriele Hohenner betonte, tragen sie in ihrer Funktion seit langer Zeit "ein hohes Maß an Verantwortung für die Zukunft der beruflichen Bildung."

Die Ausgezeichneten

Aus dem Landkreis Kronach erhielten folgende Prüfer eine Ehrenurkunde: Marco Barnickel, Armin Deuerling, Tobias Eidloth, Jürgen Fövenyi, Rolf Gläser, Wolfgang Harthan, Thomas Maar, Joachim Pohl und Dirk Schneider.


Viele Vertreter aus Politik, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung waren gekommen, um auf ihre Leistungen zurückzublicken und mit ihnen gemeinsam zu feiern. Hohenner hob zunächst die Bedeutung des Ehrenamts nicht nur für die IHK, sondern auch für den Fortbestand der beruflichen Aus- und Weiterbildung hervor. Damit es der IHK gelinge, die rund 10 000 Prüfungsteilnehmer pro Jahr zu betreuen, seien für Oberfranken 2600 Prüfer mit großem Engagement im Einsatz. "Indem Sie unsere Teilnehmer auf Herz und Nieren prüfen, stellen Sie dem Arbeitsmarkt valide und verlässliche Informationen über die beruflichen Qualifikationen junger Leute zur Verfügung", so Hohenner. "Mit Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit als Prüfer sind Sie außerdem Träger unserer ganz persönlichen Botschaft, nämlich dass sich berufliche Bildung wirklich lohnt. Sie gestalten die Entwicklung zukünftiger Fachkräfte proaktiv mit."

Bei einem gemeinsamen Rundgang durch das Museum in Selb erhielten die Gäste einen Einblick von der reichen Vergangenheit des Porzellanstandortes Oberfranken. Dabei wurde auch deutlich, dass der Produktionsprozess des weißen Goldes eine wahre Beschäftigungsmaschine war, die ständig neue Arbeitskräfte verlangte. Tradition und Moderne stehen sich hier jedoch keinesfalls entgegen. "Das Thema Fachkräftesicherung ist für uns und unsere Mitgliedsunternehmen so wichtig, dass wir es in unserer Strategie verankert haben. Für den wirtschaftlichen Erfolg unserer Region müssen viele Dinge zusammenspielen - ein Zahnrad muss ins andere greifen, so haben wir es bildlich in unserer Strategie auch dargestellt. Und eines dieser Zahnräder ist die berufliche Bildung, die ohne Sie nicht denkbar wäre", so Hohenner.

Sollte sie dennoch ein kleines Motivationstief einholen, so legte sie den Prüfern den Besuch der Abschlussfeiern ans Herz. "Wenn Sie in die Gesichter der glücklichen und erfolgreichen Absolventen schauen wissen Sie, dass sich Ihr Engagement lohnt. Als IHK haben wir neben der Aufgabe, die Interessen unserer Unternehmen in die Ebenen der Politik zu transportieren, den expliziten Auftrag, die berufliche Bildung zu sichern."

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Veröffentlicht am:
11. 07. 2019
16:52 Uhr

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11. 07. 2019
16:52 Uhr



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