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Kronach

Ein Querschnitt der Mitwitzer Bürger

17 Kandidaten präsentiert der CSU-Ortsverband der Steinachtalgemeinde, die in den Gemeinderat gewählt werden wollen. Dabei geht es auch um Visionen für die Zukunft.



Diese Mannschaft tritt für die Mitwitzer CSU bei der Kommunalwahl 2020 an und bewirbt sich für die Sitze im Gemeinderat. Foto: Maria Löffler  

Mitwitz - "Kommunalpolitik ist mehr als nur Kopf und Verstand, man muss für seine Gemeinde brennen." Diesen Tipp gab Jens Korn an alle Mitwitzer Kandidaten des CSU-Ortsverbandes für die Gemeinderatswahl im März 2020 weiter. Er leitete die Nominierungsveranstaltung im Gasthof Häublein und machte gleichzeitig auch Mut: "Ihr habt alles richtig gemacht. Ihr wagt Euch aus der Deckung und bekennt Euch zu etwas. Das kann man gar nicht hoch genug einschätzen."

Die Kandidaten

Diese Kandidaten möchten im nächsten Jahr für die CSU in den Mitwitzer Gemeinderat: Oliver Plewa (Mitwitz), Bianka Knauer (Horb), Gerd Hempfling (Neundorf), Jessica Lang (Steinach an der Steinach), Michael Metasch (Neundorf), Claudia Gundermann (Mitwitz), Ralf Heidelberger (Mitwitz), Klaus Schneider (Kaltenbrunn), Christina Häublein-Gleich (Neundorf), André Hofmann (Burgstall), Claudia Engel (Schwärzdorf), Markus Angermüller (Mitwitz), Juliane Kuhnlein (Neundorf), Tobias Gentzsch (Steinach an der Steinach), Tobias Kuhnlein (Neundorf), Oliver Habelitz (Hof an der Steinach) und Heiko Schwämmlein (Leutendorf).


Einen zeitlichen Abriss gab Bianka Knauer, die den Abend einleitete. Sie habe den "erfolgreichen Auftritt" auf einem Wochenendseminar geübt und freute sich über die Nachricht, dass "nur ein Siebtel der Nervosität überhaupt beim Zuhörer ankommt". Die Liste der Kandidaten biete einen tollen Querschnitt aus jung und erfahren, Frauen und Männern, politisch Aktiven und Quereinsteigern, Parteimitgliedern und Nichtmitgliedern. Außerdem seien alle Ortsteile und Mitwitz selbst vertreten. "Ich denke, wir haben an alles gedacht", resümierte Bianka Knauer.

Dann trat der Spitzenkandidat für das Bürgermeisteramt, Oliver Plewa, ins Rampenlicht. Er brachte noch einmal das Wahlprogramm in Erinnerung, das in fast allen Punkten seine Liebe zu seinem Heimatort widerspiegle. Er, der beruflich als Projektleiter für ein Stadtentwicklungsprojekt viel Erfahrung habe sammeln können, sei jetzt bereit, Verantwortung zu übernehmen und mit anzupacken. "Außerdem haben wir vom CSU-Ortsverband ein klares Ziel: Wir wollen Mitwitz und seine Ortsteile bis 2030 zum attraktiven und lebenswerten Zentrum im Steinachtal machen", kündigte Plewa an.

Damit diese Vision Wirklichkeit werden könne, müsse man rausgehen, um Reflektion zu bekommen. Man müsse Gespräche führen und Lösungen finden. Satz für Satz ließ er so die Vorstellung eines Ortes mit einem gepflegten und belebten Ortsbild entstehen. Darin eingebettet sollten passende Betreuungsangebote für Kinder sein und auch Freizeitmöglichkeiten. Für die Senioren wünsche sich der Ortsverband bedarfsgerechte Wohn- und Betreuungskonzepte und für alle eine gute ärztliche Versorgung.

Auf seinem Wunschzettel standen an diesem Abend aber auch genügend Arbeitsplätze, eine gute Verkehrsanbindung und natürlich Übernachtungsmöglichkeiten für Touristen. Vieles davon sei ja schon da, und das habe man Bürgermeister Hans-Peter Laschka zu verdanken. Aber Oliver Plewa räumt ein: "Es gibt auch noch begonnene Baustellen und konkrete Projekte, die wir anpacken müssen."

Genau die fasste er zu einem Zehn-Punkte-Plan zusammen und forderte unter anderem nachhaltige Betreiberkonzepte, bezahlbaren Wohnraum, die Eindämmung von Flächenfraß, Energieeffizienz, einen Bürgerbus, attraktive, touristische Angebote, die Unterstützung von Vereinen und Ehrenamt, die Schaffung von Gewerbeflächen und nachhaltige Pflegekonzepte im öffentlichen Grün.

Hatte Plewa bis zu diesem Punkt nur den Schlüssel für ein attraktives, lebenswertes Mitwitz hochgehalten, so öffnete er jetzt die Tür: "Wir schaffen es, wenn alle sich mit einbringen, Leidenschaft für ihre Heimat zeigen, wir eine funktionierende Verwaltung haben und kompetente Gemeinderätinnen und -räte. Aber ohne den Willen, etwas bewegen zu wollen, schaffen wir das nicht."

17 Kandidaten hatten es auf die Liste geschafft, und jeder einzelne hatte ein gutes Argument, warum er einen Platz im Gemeinderat möchte. Daraus bildete sich ein einheitlicher Tenor: "Ich will etwas für meinen Heimatort tun. Zukunftsthemen sind mir wichtig. Ich will mich politisch engagieren und aktiv mitgestalten. Ich identifiziere mich mit dem Parteiprogramm."

Autor

Maria Löffler
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
27. 11. 2019
18:18 Uhr

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Autor

Maria Löffler

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Veröffentlicht am:
27. 11. 2019
18:18 Uhr



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