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Kronach

Ein dreifaches Hurra

Gehülz feiert: Die Wehr weiht ihr neues Fahrzeug und das umgebaute Gerätehaus ein. Zudem gibt es wieder eine Jugendgruppe. Die Freude in der Gemeinde ist groß.



Diakon Jürgen Fischer und Pfarrer Andreas Heindl segneten das neue Tragkraftspritzenfahrzeug und das sanierte Gerätehaus. Foto: Peter Fiedler  

Gehülz - In einer Feierstunde wurde kürzlich das neue Tragkraftspritzenfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Gehülz von Diakon Jürgen Fischer und Pfarrer Andreas Heindl gesegnet und das sanierte Feuerwehrgerätehaus eingeweiht. Vorstandsmitglied Günther Vorndran begrüßte zahlreiche Gäste am Feuerwehrgerätehaus. Er freute sich über die Neuerungen und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Baumaßnahme beigetragen haben.

Kommandant Tobias Vorndran hob hervor, dass man für die Anschaffung des neuen Fahrzeugs interkommunal mit Haig, Stockheim und Langenau zusammengearbeitet habe, um das bestmögliche Gerät zu bekommen. Federführend sei dabei die Gemeinde Stockheim mit Kommandant Daniel Wachter gewesen.

Und die Mühen hätten sich gelohnt. Man entschied sich wieder für ein Tragkraftspritzenfahrzeug der Firma BTS mit Iveco Daily Fahrgestell und moderner Ausstattung. Ein Highlight des Jahres sei abgesehen davon die Gründung der neuen Jugendfeuerwehr gewesen.

Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein freute sich über den "großen Bahnhof" der in Gehülz für das neue Feuerwehrauto gemacht werde. "Wie die Stadt Kronach mit ihren Feuerwehren umgeht, ist für mich ein Gradmesser dafür, wie sie mit Menschen umgeht, die in Gefahren ehrenamtlich ihren Dienst tun. Und es ist ein Gradmesser wie sie mit ihrem eigenen Gemeinwesen umgeht", so der Bürgermeister. Nicht nur die Stadt, sondern alle Bürger benötigen ein funktionales Feuerwehrgerätehaus und Feuerwehrauto. Deswegen sei eine sachgerechte Ausstattung der Wehr wichtig. Man habe nun beste Rahmenbedingungen geschaffen, dies erhöhe sicherlich auch die Motivation.

Das alte Fahrzeug, Baujahr 1985, hatte nach mehr als 30 Jahren seinen Dienst getan, so beschloss man eine Ersatzbeschaffung mit Gesamtkosten von 88 000 Euro, auf die es 26 000 Euro an Förderung gab. Für die Ertüchtigung des Feuerwehrgerätehauses entstanden Kosten in Höhe von 131 000 Euro. Diese umfassten unter anderem den Anbau einer Umkleide mit separatem Eingang, den Teilabbruch des alten Schlauchturms und die Verbreiterung des Zufahrtstores, sowie die Erneuerung der Elektroanlagen. Er dankte den Feuerwehrleuten für ihre zahlreichen Stunden erbrachter Eigenleistung.

Kreisbrandrat Joachim Ranzenberger freute sich über die große Resonanz auf das festliche Ereignis. Man habe dreifach Grund zum Feiern: das neue Fahrzeug sei da, das Feuerwehrhaus saniert und vor allem, dass sich in Gehülz wieder eine Jugendfeuerwehr mit der stolzen Zahl von zehn Jugendlichen gebildet habe.

Stadtrat Hans Simon dankte der Stadt und dem Bürgermeister für das offene Ohr, dass sie für die Belange der Feuerwehr habe. Als klar war, dass in Gehülz Handlungsbedarf bestehe, habe man nicht gezögert. "Die Stadt Kronach steht zu ihren Feuerwehren", so Simon.

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Peter Fiedler
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Veröffentlicht am:
09. 05. 2019
19:10 Uhr

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Peter Fiedler

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Veröffentlicht am:
09. 05. 2019
19:10 Uhr



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