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Familienfreundlichkeit zahlt sich aus

Der Frankenwaldverein Wallenfels ist weiterhin auf Erfolgskurs. Dank dafür gebührt allen fleißigen Helfern und treuen Mitgliedern.



Stolz präsentieren die Jubilare ihre Urkunden für 40 Jahre Vereinstreue. Das Bild zeigt (von links) 2. Obmann Michael Stöcker, 1. Bürgermeister Jens Korn, Reinhard Müller-Gei, Norbert Möllmann, Franz Schlee, Andreas Müller und 1. Obmann Jürgen Schlee. Foto: privaT  

Wallenfels - Eine beeindruckende Bilanz zogen die Verantwortlichen des Wallenfelser Frankenwaldvereins bei ihrer Jahresversammlung. Entsprechend groß war auch das Interesse der Mitglieder an den Berichten im FC-Sportheim. "Man kann unsere Ortsgruppe durchaus im grünen Bereich sehen", so der Obmann Jürgen Schlee in seinem Rückblick.

Moderate Erhöhung der Mitgliedsbeiträge

Trotz zahlreicher Aktivitäten und Investitionen konnte die Ortsgruppe ihre Mitgliedsbeiträge seit nahezu zehn Jahren stabil halten. Der Wegfall von Zinserträgen, meist kostenlose Veranstaltungsangebote und höhere organisatorische Ausgaben haben beim Vereinsausschuss die Notwendigkeit wachsen lassen, eine moderate Anpassung der Mitgliedsbeiträge vorzuschlagen. Dies wurde von der Versammlung mit lediglich einer Gegenstimme beschlossen.

Bisher zahlte ein erwachsenes Vollmitglied 14 Euro an die Ortsgruppe, wovon zwölf Euro an den Frankenwaldhauptverein abgeführt wurden. Es blieb also lediglich ein Betrag von zwei Euro in der Kasse der Ortsgruppe. Künftig ist vorgesehen, dass Vollmitglieder 16 Euro, Ehegatten bzw. Lebensgefährten zehn; Jugendliche und Kinder sieben Euro zahlen. Beträge für Familienmitgliedschaften werden von bisher 25 auf 29 Euro angehoben ; Alleinerziehende zahlen nun 20 statt bisher 18 Euro.


Fast 30 Veranstaltungen unterschiedlichster Ausrichtung und für alle Altersgruppen hätten den Verein positiv nach außen auftreten lassen, betonte der Vorsitzende. Dies sei aber nur dem ehrenamtlichen Engagement zahlreicher Akteure zu verdanken. Der eingeschlagene Weg als Familienverein habe sich bewährt und müsse beibehalten werden. Bei 450 Mitgliedern zähle man immerhin 87 Kinder und Jugendliche, insbesondere die interessanten Familienmitgliedschaften machten sich hier bezahlt.

Als Höhepunkte des Vereinsjahres zählte Schlee das Drei-Länder-Treffen in Neuengrün sowie den Familientag mit 500 Gästen unter dem Motto "Spiel mit" auf. Er erinnerte aber auch an den Tagesausflug nach Forchheim, die Fahrt mit der Rodachtalbahn sowie die Radtour von Bad Steben nach Wallenfels. Der Obmann dankte jeweils den Organisatoren dieser gelungenen Veranstaltungen. Die Region für Wanderer weiterhin attraktiv zu halten, bringe im Jahreslauf viel Arbeit mit sich. Insbesondere Wegewart Ludwig Wunder sei ständig auf Achse, um durch Witterung und Waldarbeiten entstandene Markierungslücken zu schließen. Für die Verteilung von mehr als 4000 Wanderflyern zeichne sich Bruno Krinke verantwortlich und Michael Förner kümmere sich um den Erhalt der vielen Wanderbänke der Ortsgruppe.

Obmann Schlee lobte die Arbeit der drei Genannten, dankte aber auch der Stadt Wallenfels für die Unterstützung . "Jeder Wanderer, der zu uns kommt, ist Wertschöpfung für die Region", so Schlee. Bürgermeister Jens Korn stellte die Sonderstellung des örtlichen Frankenwaldvereins heraus. Sein Wirken komme der Kommune und ihren Bürgern zugute. Auch die Bedeutung des Frankenwaldvereins für die positive Entwicklung des Tourismus dürfe nicht unterschätzt werden. Als naturverbundener Traditionsverein trage man zu einem lebenswerten Wallenfels bei.

Bestätigt wurden diese Aussagen durch die Berichte der Fachwarte. Von zahlreichen Wanderungen wusste Wanderwart Rudolf Senftleben zu berichten. Dabei hob er die Vielfalt der Themen und der Wanderziele hervor. Als Beispiel nannte er die Kirchbühl-Wanderung mit vielen Teilnehmern. Wegewart Ludwig Wunder teilte mit, dass der Forsthausweg wegen zu starker Verwachsungen und einem immensen Pflegeaufwand aufgelöst werden musste. Am Flößerweg habe man eine Brücke erneuert und wegen der Sperre des Hammermühlsteges eine Umleitung des Weges markiert. Ganz im Zeichen der Umwelt stand der Bericht von Naturschutzwart Alexander Schlee. Die Zukunft des Frankenwaldes sei mit dem Klimawandel und dem aktiven Waldumbau verbunden. Er appellierte, sich stärker bei der Landschaftssäuberung einzubringen. Der nächste Aktionstag ist am 4. April. Hier wolle man vor allem Kinder mit einbinden. Diese sind auch die Zielgruppe der Familienwarte Silke Schirmer und Dr. Christine Müller-Hümmrich. Alle Angebote wurden gut angenommen, egal ob Osterspaziergang, das Ferienprogramm am Silberberg oder der große Familientag.

2. Kassiererin Christa Förner berichtete über ein noch zufrieden stellendes finanzielles Fundament. Steigende Kosten und im Gegenzug fehlende Zinseinnahmen müssten im Auge behalten werden.

Im Rahmen der Jahresversammlung ehrte man dann zahlreiche Mitglieder für ihre lange Verbundenheit zur Ortsgruppe. Reinhard Müller-Gei erzählte, dass er vor 40 Jahren als Stadtrat aktiv gewesen sei und so die Verbindung zum Frankenwaldverein entstand. Bei Franz Schlee und Andreas "Siegmund" Müller waren es vor 40 Jahren die über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannten IVV-Wanderungen, die die beiden zur Ortsgruppe brachten. Norbert Möllmann kam vor 40 Jahren über seinen damaligen Schwiegervater Richard Leipold einen Kontakt zu den Samstagswanderern. Weiterhin blicken auf 40-jährige Zugehörigkeit Marion Starke, Ella Schuberth, Matthias Zeitler und Hermann Heining. Bereits seit 25 Jahren sind als Mitglieder im Verein: Walfried Schmittnägel, Hans-Jürgen Stumpf-Kraus, Irmtrude Stöcker und Lothar Franz.

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Jürgen Schlee
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Veröffentlicht am:
25. 02. 2020
15:06 Uhr

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Jürgen Schlee

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25. 02. 2020
15:06 Uhr



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