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Kronach

Flößer feiern Abschluss einer guten Saison

Nur einmal hat heuer eine Fahrt auf der Wilden Rodach ausfallen müssen. 5500 Menschen kamen insgesamt in den Genuss des Touristen-Events. Damit der Erfolg bleibt, sind aber Umbauten nötig.



Trotz der niedrigen Temperaturen herrschte auf den Flößen eine Bombenstimmung.
Trotz der niedrigen Temperaturen herrschte auf den Flößen eine Bombenstimmung.  

Wallenfels - Trotz der nasskalten Witterung waren zum Abschluss der Floßsaison am Samstag an die 250 Unerschrockene nach Schnappenhammer gekommen, um nochmals auf der Wilden Rodach nach Wallenfels zu flößen. Nachdem alle Teilnehmer auf den zwölf Floßböden am Willi-Schreiber-Flößerhaus wohlbehalten eingetroffen waren, erhielten sie die begehrte Urkunde. Und man war sogar mächtig stolz darauf, denn das Finale war schließlich witterungsbedingt alles andere als ideal. Trotzdem kam bei allen eine Bombenstimmung auf und es wurde - nachdem man mit dieser Teilnahme den inneren Schweinehund überwunden hatte - ausgiebig gefeiert. Zu den aufmerksamen Beobachtern zählte am Samstag auch Ehrenfloßmeister Andreas Müller.

Nach getaner Arbeit trafen sich traditionsgemäß die Aktiven der Flößergemeinschaft Wallenfels im Flößerkeller. Vorsitzender Andreas Buckreus dankte allen Idealisten für ihren Einsatz. Unfallfrei habe man ein arbeitsintensives Jahr bewältigt. Trotz der regenarmen ersten Wochen sei lediglich eine Fahrt aufgrund des niedrigen Pegelstandes ausgefallen. Und diese sei nun am Samstag nachgeholt worden. In diesem Jahr hätten immerhin 5500 Menschen am "nassen Vergnügen" teilgenommen, informierte der Vorsitzende. Allerdings sei zur Absicherung der touristischen Attraktion langfristig gesehen ein Floßteich erforderlich, so Buckreus. Sicherlich mache sich der Klimawandel bemerkbar, ist sich der Vorsitzende sicher. Schließlich seien zur Aufrechterhaltung der Flößerei im Frankenwald in wasserarmen Zeiten einst 44 Floßteiche erforderlich gewesen. Höhepunkt der Saison 2017 war die Attraktion "Rodach in Flammen" zur Kirchweih mit 480 Fans auf den schwimmenden Holzverbänden.

Vorsitzender Buckreus dankte den Aktiven mit den Floßmeistern Henry Stöcker und Tobias Weiß, Barbara Kolb-Kremer von der Stadt Wallenfels für das Durchführen der Buchungen, den Frauen für die Bewirtung der Gäste und allen heimischen Firmen für die Unterstützung. Weiter bedachte er in seinen Dankesworten das Wasserwirtschaftsamt und das Landratsamt Kronach. Besondere Erwähnung fand die Wasserwacht Wallenfels, die an allen Samstagen den Rettungsdienst stellte.

Im Namen der Stadt Wallenfels lobte 2. Bürgermeister Erich Mähringer den arbeitsintensiven Einsatz der Flößergemeinschaft, die durch ihre kontinuierliche Einsatzbereitschaft den Namen von Wallenfels ständig in die Welt hinaustrage und so dadurch den Tourismus fördere. Die intensive Traditionspflege sei in Wallenfels beispielhaft, betonte Mähringer voller Stolz. "An 15 Samstagen jeweils 50 bis 60 Aktive sowie Helferinnen und Helfer für die Floßfahrten zu organisieren, ist beispielhaft und zeugt von großem Idealismus." Abschließend lud Vorsitzender Buckreus zum traditionellen Kreisflößertreffen am Samstag, 14. Oktober, nach Unterrodach ein.

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Veröffentlicht am:
12. 09. 2017
00:00 Uhr

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