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Kronach

Für die Roßlacher Wehr läuft es rund

Die Brandschützer dürfen sich bald über ein neues Fahrzeug freuen. Und noch eine gute Nachricht gibt es: Die Probleme mit dem Löschwasser sind fast gelöst.



Die Freiwillige Feuerwehr Roßlach freut sich mit ihren Ehrengästen über die Auszeichnung von Georg Müller (Siebter von rechts) mit dem Staatlichen Ehrenzeichen in Gold und Beförderungen von Kameraden. Foto: Heike Schülein  

Roßlach - Die Roßlacher Feuerwehr bekommt ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) und für die mangelnde Löschwasserversorgung wurde eine Lösung gefunden. Kein Wunder, dass bei der Jahreshauptversammlung der Roßlacher Wehr einmal mehr beste Stimmung herrschte.

Georg Müller ist seit 40 Jahren im Dienst

Für 40 Jahre aktiven Dienst wurde Georg Müller mit dem Staatlichen Ehrenzeichen in Gold geehrt. Der Kamerad trat am 1. Januar 1979 in die Wehr ein. Mit Wirkung vom 28. Februar 1986 wurde er zum Oberfeuerwehrmann, ab 10. Januar 1990 zum Hauptfeuerwehrmann befördert. Die Leistungsprüfungen schloss er 1995 mit der Höchststufe Gold/Rot ab. Lange Jahre engagierte er sich im Ausschuss, bevor er das Amt des Kassenprüfers übernahm, das er bis heute innehat. Die Ehrung erfolgte aus Händen des stellvertretenden Landrates Wolfgang Beiergrößlein. Dieser bekundete in seinem Grußwort den Stolz des Landkreises auf alle seine - auch kleineren - Feuerwehren, die längst zu Allround-Helfern geworden seien. Um für ihren Dienst an ihren Mitmenschen bestens gerüstet zu sein, bildeten sich diese in Lehrgängen fort und absolvierten Leistungsprüfungen - ehrenamtlich, in ihrer Freizeit.


Vorsitzender Matthias Schneider ging im Feuerwehrgerätehaus in seinem ersten Jahresbericht an der Spitze des Vereins auf die Teilnahme beziehungsweise Mitwirkung an verschiedenen Festen in Roßlach ein.

Kommandant Stefan Böhnlein berichtete von Ausbildungen sowie 16 Übungen, darunter eine Funkübung mit der Unterstützung von Dominik Engelhardt von der Feuerwehr Eibenberg. Im Mai 2018 legten zwölf Kameradinnen und Kameraden die Leistungsprüfung Wasser teilweise bis zur Höchststufe Gold/Rot mit einem hervorragenden Ergebnis ab. Mit Johannes Letsch und Matthias Schneider nahmen zwei Aktive am Gruppenführerlehrgang der staatlichen Feuerwehrschule Würzburg teil. Viele Einsätze hatten die Brandschützer nicht zu absolvieren. Die Wehr rückte lediglich bei zwei Sicherheitswachen mit Verkehrsregelung aus: bei der Flurprozession an Fronleichnam sowie bei der Kirchenparade zum 50-jährigen Jubiläum des Stammtisches "Blitz" Roßlach.

Ende 2018 zählte die aktive Mannschaft 36 Aktive: zwei Damen und 26 Herren sowie acht Feuerwehranwärter. Böhnlein freute sich sehr, bei der Versammlung mit Daniel Hofmann das neueste Mitglied begrüßen zu können. Erfreulicherweise sei auch eine Lösung für die mangelnde Löschwasserversorgung im Bereich Winterleite, Oberer Kapellenweg sowie Ludwigsland gefunden worden. "Es ist nur noch eine Zeit, bis wir an der Reihe sind", erklärte er. Dennoch wolle man die Idee eines Löschteichs beziehungsweise eines unterirdischen Löschwasserbehälters nicht in Vergessenheit geraten lassen. Die Bemühungen um die Anschaffung eines TSF wurden, nach dem einstimmigen Gemeinderat-Beschluss im Oktober 2018, intensiviert. Es sei angedacht, das Fahrzeug gemeinsam mit der Gemeinde Altenkunstadt zu bestellen. Die Ausschreibung soll in den kommenden Tagen erfolgen.

Er freute sich zu verkünden, dass Mark Stumpf und Marcel Weigelt zum Feuerwehrmann, Markus Geiger zum Oberfeuerwehrmannn sowie Matthias Schneider und Johannes Letsch zum Löschmeister ernannt worden sind. "Es war ein klasse Jahr", zeigte sich Jugendwart Peter Schmidt begeistert vom Übungsfleiß seiner Feuerwehranwärter. Diese hatten an fast 30 Ausbildungen sowie an Leistungsprüfungen und Wissenstests teilgenommen. Das Highlight war der Kreisleistungsmarsch mit Zeltlager in Küps. Über 20 Kinder und Jugendliche nahmen an einer großen Müllsammelaktion teil. Heuer soll ein Knotengestell gebaut werden.

"Was wären unsere Ortschaften ohne unsere Feuerwehren?", würdigte Wilhelmsthals 2. Bürgermeister Gerhard Eidelloth den Einsatz weit über den Brandschutz hinaus. Mit Bravour hätten die Roßlacher Floriansjünger in unzähligen Arbeitsstunden den Anbau an das Feuerwehrhaus gemeistert. Kreisbrandinspektor Hans-Ulrich Müller stellte die hervorragend funktionierende Jugendarbeit heraus. Sie sei die Basis für den Fortbestand einer jeden Wehr. Zu wissen, im Notfall schnellste Hilfe von einer bestens ausgebildeten und einsatzbereiten Wehr zu erhalten, sei ein Stück Lebensqualität und lasse einen ruhiger schlafen.

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Heike Schülein
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Veröffentlicht am:
23. 04. 2019
20:00 Uhr

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Heike Schülein

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Veröffentlicht am:
23. 04. 2019
20:00 Uhr



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