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Kronach

Für die Zukunft der Dörfer

Im Landkreis tut sich momentan enorm viel. Ein starker Partner ist dabei das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken. Dies lässt sich auch mit Zahlen belegen.



Die Landkreisinformationen für Kronach übergaben für das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken Baudirektor Anton Hepple (Zweiter von links) und Westoberfrankens zuständiger Abteilungsleiter Wolfgang Kießling (rechts). Interessierte Blicke warfen Landrat Klaus Löffler (Dritter von links) und Bürgermeister Bernd Rebhan auf die Broschüre. Foto: Maria Löffler  

Burkersdorf - In Burkersdorf wurden die neuen Broschüren des Amtes für Ländliche Entwicklung Oberfranken (ALE) mit den dokumentierten Leistungen aus dem Jahr 2018 übergeben. Leiter und Leitender Baudirektor Anton Hepple fasste die Projekte für den Kronacher Landkreis zusammen und skizzierte noch beginnende Maßnahmen. Vor allem aber war er stolz, wie viel man in den Jahren zusammen mit den einzelnen Kommunen auf die Beine gestellt habe.

Eine Erfolgsliste

Vorhaben im Rahmen der Dorferneuerung wurden außerdem in folgenden Gemeinden durchgeführt:

Birnbaum-Schlegelshaid, Burkersdorf II, Ebersdorf, Friedersdorf, Friesen, Großvichtach, Neuengrün, Kleintettau, Theisenort und Tschirn. Flurneuordnungsmaßnahmen gab es in Birnbaum-Schlegelshaid, Horb an der Steinach und Leutendorf. Ländlichen Straßen- und Wegebau in Kleintettau.


Diese Meinung teilte auch Landrat Klaus Löffler, der die Zusammenarbeit nicht als selbstverständlich hinnimmt. Sie binde viele Bewohner ein und sorge dafür, dass Menschen sich für die eigene Heimat engagieren. "Tradition ist der verlängerte Arm in die Zukunft. Wir sind Partner und müssen uns aufeinander verlassen können. Außerdem müssen wir in Möglichkeiten denken."

Löffler war dankbar und schüttelte sogar etwas ungläubig den Kopf, als er meinte: "Es ist fast ungeheuer, was hier die einzelnen Bürgermeister, Bürgerbewegungen und Gemeinderäte alles leisten." Immer wieder stoße er auf Verständnis und ein offenes Ohr nicht nur bei der Bürgerschaft, sondern auch beim ALE. Anton Hepples Antwort darauf: "Wir machen das alles ja nicht für uns, sondern für die Bürger. Gibt es Probleme, dann müssen wir miteinander reden."

Bürgermeister Bernd Rebhan sah ebenfalls die Vorteile, die eine gute und enge Zusammenarbeit mit sich bringen würde. Vor allem die Beseitigung von Leerständen sei ein nachhaltiger Effekt. "Wir sind mittendrin im Gemeindeentwicklungskonzept und haben im Rahmen der Dorferneuerung noch so einiges geplant."

"Bürgermitwirkung, Projektträgerschaft in örtlicher Verantwortung und Bodenmanagement", das seien die Grundprinzipien, nach denen das Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken seine Arbeit ausrichte. Dörfer zu entwickeln und Landschaften zu gestalten sei das primäre Ziel, denn "Oberfrankens ländlicher Raum ist lebenswert und soll es bleiben." Hierzu nutze man interkommunale Potenziale, um Gemeinden und Dörfer nachhaltig zu entwickeln und um Landschaften zu gestalten und Ressourcen zu schützen. Als laufende Projekte nannte er derzeit noch Küps, Weißenbrunn und Wilhelmsthal.

Der zuständige Abteilungsleiter für Westoberfranken, Leitender Baudirektor Wolfgang Kießling beschrieb die Leistungen bis zum Jahr 2018. In Küps zum Beispiel sei das Paket, das man für die Marktgemeinde geschnürt habe, einmalig in Oberfranken. Drei Elemente seien zusammengeführt worden, unterschiedliche Fördergeber beteiligt und ein Planungsteam aus drei Fachbüros zusammengestellt worden, um die Gemeindeentwicklung auf die Beine zu stellen.

Die Entwicklung der Gemeinde Wilhelmsthal fasste Anton Hepple zusammen: "Hier wurden Baulücken und leer stehende Gebäude erfasst. Eine Prognose für das Jahr 2034 ergab, dass einem Baulandbedarf von knapp 20 Hektar ein vorhandenes Potenzial von etwa 38 Hektar in den Ortsgebieten gegenüber steht. "Damit könnte der Bedarf durch die Innenentwicklung der Dörfer leicht abgedeckt werden." Hepple streifte auch die Förderoffensive Nordostbayern mit dem Fördersatz von 90 Prozent. "Unter ausgezeichneter Mitwirkung der Bürger sowie der Gemeinden gestalteten wir in 59 Dörfern in 15 Gemeinden des Landkreises Zukunft durch 43 Dorferneuerungen." Vorgesehen für 2019 habe man ebenfalls einige Projekte. Dazu zählen die Dorferneuerungen in Reitsch II, Ottendorf, Wolfersgrün, Oberlangenstadt II und Lauenhain.

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Maria Löffler
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Veröffentlicht am:
12. 06. 2019
15:48 Uhr

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Maria Löffler

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12. 06. 2019
15:48 Uhr



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