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Glockengeläut für den neuen Hirten

Diakon Julian Altmann erhält am Sonntag im Allgäu die Priesterweihe. In seiner Heimatgemeinde Windheim will man die Feier dazu nachholen.



Diakon Julian Altmann wird am 24. Mai zum Priester geweiht. Foto: Hofmann  

Kehlbach - Diakon Julian Altmann, ein gebürtiger Kehlbacher, wird am Sonntag, 24. Mai, zum Priester geweiht. Die heilige Weihe, auf die man sich auch im Freundeskreis und bei den Christen im Frankenwald gefreut hat, kann nicht wie ursprünglich geplant im Rahmen einer großen Feier mit vielen Gläubigen stattfinden. Wie Julian Altmann mitteilt, findet sie vielmehr nun am Sonntag, am Fest Maria Hilfe der Christen, im privaten Rahmen in Wigratzbad im Allgäu statt. Vornehmen wird die Weihe Thomas Gullick, Erzbischof der römisch-katholischen Kirche in der Schweiz und Diplomat des Heiligen Stuhls.

Julian Altmann studierte im internationalen Priesterseminar St. Petrus in Wigratzgrad im Allgäu zwei Jahre Philosophie und vier Jahre Theologie, nachdem er zuvor ein Studium an der Hochschule in Heiligenkreuz bei Wien und an der Universität Wien absolviert hatte. Im Priesterseminar St. Petrus bereitete er sich nach seiner Diakonenweihe, die am 25. Mai vergangenes Jahr in der Pfarrkirche St. Gallus zu Gestratz im Allgäu stattfand, vor. Die für den 4. Juli und 5. Juli geplanten Feierlichkeiten der Heimatprimiz in der St. Nikolaus Kirche in Windheim wurden abgesagt, werden aber zu geeigneter Zeit sobald als möglich nachgeholt.

Es ist die dritte Primiz innerhalb von vier Jahren im Pfarreiverbund Rennsteig. Am Weihetag erklingen am Vormittag zum festlichen Anlass die Glocken der Pfarrkirche St. Nikolaus in Windheim für 30 Minuten, um den Gläubigen die Gnade der Weihe zu verkünden.

Das Primizhochamt wird der Neupriester am Montag, 25. Mai, im Priesterseminar zelebrieren. In der Ankündigung zu seiner heiligen Priesterweihe sendet Diakon Julian Altmann folgende Botschaft in den Frankenwald: "Mit dem Marienmonat Mai stehen wir immer noch in der österlichen Zeit. Wir wenden uns hier besonders der Verehrung der Allerheiligsten Jungfrau und Gottesmutter Maria zu. In dieser Zeit der Coronaepidemie erfasst oft Traurigkeit unsere Seelen. Christus aber will nicht, dass wir traurig sind. Deshalb übergab er uns, sterbend am Kreuz, seine heiligste Mutter. Sie ist wahrlich die Ursache unserer Freude! Unsere Freude ist Christus, der Herr und die Freude am Herrn ist unsere Stärke! Maria aber ist jene Frau, die uns Christus geboren hat, der uns durch seine Auferstehung die wahre Freude gebracht hat. Sie ist also die Ursache unserer Freude. Bitten wir die heiligste Jungfrau Maria um ihre mächtige Fürsprache an Gottes Thron für uns!"

Autor

Karl-Heinz Hofmann
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Veröffentlicht am:
17. 05. 2020
13:24 Uhr

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Karl-Heinz Hofmann

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Veröffentlicht am:
17. 05. 2020
13:24 Uhr



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