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Kronach

Hohe Fördermittel für Marktrodach

In seinem Jahresrückblick bei der Sitzung des Marktgemeinderats Marktrodach hat Bürgermeister Norbert Gräbner am Montagabend von einem arbeitsreichen, aber auch erfolgreichen Jahr gesprochen.



Zeyern/Marktrodach - Sowohl in der Gemeindeverwaltung als auch beim Zweckverband zur Wasserversorgung, der "Rodacher Gruppe", seien die Weichen für die Zukunft gestellt worden.

Ja zur Kommandantur

André Kestel bleibt Kommandant der Feuerwehr Marktrodach. Sein Stellvertreter ist Werner Heinisch. Beide Personalien bestätigte der Marktgemeinderat.

 

Bei der Sitzung im Feuerwehrgerätehaus Zeyern ging er auf Projekte ein, die man angepackt hatte. "Schön, dass wir dabei wieder hohe Förderungen in Anspruch nehmen konnten", meinte Gräbner. Mit Geld aus dem kommunalen Investitionsprogramm (KIP) wurde das Rathaus saniert. Auch die Sanierung der alten Schule in Seibelsdorf wird über das KIP gefördert. Die Ausschreibung der Maßnahme ist im Gange, das Dach wurde bereits erneuert.

 

Dank der Förderoffensive Nordostbayern gebe es Fördersätze bis zu 90 Prozent für gemeindliche Vorhaben, sagte der Rathauschef. Vorgesehen sei dabei, leer stehende Gebäude zu sanieren und einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. "Wo wir eine Chance sahen, etwas Vernünftiges und Notwendiges gefördert zu bekommen, haben wir zugeschlagen und diese einmalige Gelegenheit genutzt", betonte Gräbner. Für drei Vorhaben, nämlich das alte Rathaus in Oberrodach, das Anwesen Hauptstraße 29 in Unterrodach und die Sanierung des Hauses Friedhofstraße 3 mit Schallersgarten, wurden Machbarkeitsstudien erarbeitet. Jetzt geht es an die Umsetzung. Auch eine Machbarkeitsstudie zur Gestaltung des Börstlabaches sowie des Mühlbaches ab Angerwehr wird vorbereitet.

Für die weitere Nutzung des Pfarrhauses in Seibelsdorf könne man gleich in die Planung einsteigen. Die Förderung läuft hier über das Amt für ländliche Entwicklung (AlE). Auch die einfache Dorferneuerung Großvichtach wurde über das AlE abgewickelt. Für Zeyern sei nach dem Bau der Umgehung für die B 173 eine umfassende Dorferneuerung vorgesehen, sagte Gräbner. Da sich der Straßenbau wegen des zwischenzeitlichen Baustopps um ein Jahr verzögert, werde man mit der Dorferneuerung möglicherweise schon vorher beginnen.

Kürzlich habe man im Gewerbepark Gries das letzte Grundstück an eine heimische Firma veräußert, sagte der Bürgermeister: "Wir brauchen dringend Gewerbeflächen." Eine Erweiterung des Gewerbegebietes in Richtung Zeyern sowie auf der Fläche zwischen der noch bestehenden und der künftigen Bundesstraße sei deshalb sinnvoll.

Erfreut zeigte sich Gräbner darüber, dass die einst schlechteste Straße Marktrodachs, der Kirchsteig in Zeyern, saniert wurde. bel

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Regine Bellazrak
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Veröffentlicht am:
11. 12. 2018
16:42 Uhr

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11. 12. 2018
16:42 Uhr



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