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Kronach

Innen bio und außen bitteschön grün!

Der Bauausschuss Kronach hat in der jüngsten Sitzungen einige Anträge bewilligt. Dem denn’s-Markt gibt man aber noch eine Maßgabe mit auf den Weg.



Kronach - Aus aktuellen Anlass hat Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein in der jüngsten Sitzung des Kronacher Bau-, Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsausschusses darauf hingewiesen, dass Beschlüsse des Gremiums zu Bauanträgen mit dem Wortlaut "das gemeindliche Einvernehmen wurde erteilt", keine Baugenehmigung bedeutet. Die Baugenehmigung spreche einzig und alleine das Landratsamt Kronach aus, an das sämtliche Bauanträge zur weiteren Prüfung und Baugenehmigung weitergeleitet werden. Nachdem das Ausschuss-Gremium dieses das gemeindliche Einvernehmen erteilt habe, gehe der Bauantrag ans Landratsamt und werde dort weiter geprüft. Damit könne es noch einige Wochen dauern, bis mit dem Bau begonnen werden könne. Dies gelte auch für Bauvoranfragen oder, wie im jüngsten Fall in der Sitzung am Mittwoch, für Anträge auf Vorbescheid.

Für mehr Spielspaß auf dem Festungsgelände

Stadtplaner Daniel Gerber informierte die Mitglieder des Bauausschusses über einen Antrag der Jufa- Hotels Deutschland, die Kindern mit einem Indoor- und Outdoor-Spielplatz mehr Spaß auf der Festung Rosenberg bieten möchte. Den Outdoor Kinderspielplatz mit etwa acht Spielelementen aus Holz könne man bereits jetzt zusagen, dafür gab es im Ausschuss keine Einwände. Die Spielelemente sollen im Winter von November bis März abmontiert und eingelagert werden. Der Indoor-Spielraum muss noch brandschutztechnisch überprüft werden und steht noch nicht zur Entscheidung an. Es wird ein weiteres belebendes Beispiel für die familienfreundliche Festung Rosenberg sein, wozu der Investor Jufa Hotels mit ihrem Hotel und mit ihren kreativen Ideen beitragen werden, ergänzte Bürgermeister Wolfgang Beiergrößlein. Wolfgang Hümmer (CSU) sah dies mit einem lachenden, aber auch weinenden Auge: Durch die Spielelemente könnte es zu einer Beeinträchtigungen anderer Veranstaltungen auf der Festung kommen, befürchtete der Stadtrat.


Hier beriet der Ausschuss einen Antrag auf Vorbescheid zur Umwidmung der landwirtschaftlichen Grünfläche in Weidefläche und Garten, die Einrichtung von drei Doppelcarports und Errichtung von einem Pferdeunterstand mit Miste sowie das Aufstellen von Zäunen und die Wiederaufnahme der Pferdehaltung in Wüstbuch. Grundsätzlich wurde vom Stadtplaner Daniel Gerber eine Reaktivierung des Bereiches durch eine den Standort angemessene Nutzungen begrüßt. Ob diese allerdings in der dargestellten Form und den jeweiligen Standorten aus immissonsschutzrechtlicher Sicht zulässig wären, ist von der zuständigen Stelle im Landratsamt Kronach zu überprüfen. Dem Antrag wurde mehrheitlich gemeindliches Einvernehmen erteilt, allerdings unter mehreren Hinweisen vorbehaltlich der Prüfung durch weitere Behörden. Bernd Liebhardt (CSU) äußerte Zweifel. Angesichts der Komplexität des Antrags sollten auf jeden Fall das Landratsamt wie möglicherweise auch der Bauernverband angehört werden. Hans-Georg Simon (FW) wurde deutlicher und meinte, man könne kein Einvernehmen erteilen, es sei Ärger vorprogrammiert. Stadtplaner Gerber entgegnete, man dürfe das nicht so negativ sehen, sondern solle den Antrag einer weiteren Prüfung unterziehen. Hans Simon (SPD) sah hingegen gerade Wüstbuch als geeignet für solche landwirtschaftliche Bestrebungen. "Wenn nicht in Wüstbuch, wo dann überhaupt?", fragte er er in die Runde.

Es lagen ferner mehrere Anträge auf Werbeanlagen vor, die allesamt den Räten etwas Kopfzerbrechen bereiten. So hatte auch der "denn’s"- Biomarkt schon wiederholt einen entsprechenden Antrag eingereicht. Nun stimmte der Markt dem Vorschlag der Stadtverwaltung zu . Allerdings fällt die Werbetafel mit einem Durchmesser von 1,25 Meter deutlich kleiner als ursprünglich geplant aus. In Verbindung mit einer Begrünung der Fassade könne dem stattgegeben werden. Eine Plandarstellung für die geforderte Fassadenbegrünung ist nachzureichen. Somit wurde dem Antrag das gemeindliche Einvernehmen mit einigen Hinweisen bei einer Gegenstimme von Wolfgang Hümmer (CSU) erteilt. Hümmer ging die Baumaßnahme zu weit an den Straßenrand, noch dazu sei hier eine Kurve.

Nahezu problemlos wurde folgenden Anträgen das gemeindliche Einvernehmen erteilt: dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses in Friesen, dem Umbau und Umsetzung eines landwirtschaftlichen Gebäudes zum Einfamilienwohnhaus in Friesen, dem Abbruch und Neuerrichtung einer Scheune mit Carport in Neuses und dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage in Rotschreuth sowie dem Neubau eines Wohnhauses mit Friseursalon in Kronach. Vorbehaltlich der Vorlage einer geänderten Planung wurde auch dem Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Garage und Carport in Breitenloh grünes Licht gegeben.

Zur Wiedervorlage kam ein Antrag auf Errichtung von zwei Plakattafeln in Neuglosberg vom Landratsamt an die Stadt zurück. Der Bau-, Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsausschuss hatte wegen mehrerer Bedenken in seiner Sitzung vom 11. Oktober 2018 dem Antrag das gemeindliche Einvernehmen untersagt. Nun wurde mit knapper Mehrheit das Einvernehmen mit Einwänden erteilt. Die Erschließung der Flurnummer 196 ist weiterhin für Lkw und landwirtschaftliche Fahrzeuge gewährleistet, aber nur, wenn keine Sichtbehinderung für ausfahrende Fahrzeuge auf die B 85 besteht. Das staatliche Straßenbauamt ist zu beteiligen.

Autor

Karl-Heinz Hofmann
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
09. 05. 2019
14:54 Uhr

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09. 05. 2019
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