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Kronach

Kronacher Schützen hoffen auf Einigung

Im Freischießen-Streit zeichnet sich eine Lösung ab: Ein erstes Gespräch mit dem Kläger stimmt optimistisch.



Im Streit um das Kronacher Freischießen könnte es bald zu einer Lösung kommen. Foto: Archiv  

Kronach - Die Zeit drängt: Am 8. August ist Bieranstich für das Kronacher Freischießen - aber noch immer ist die Klage eines Anwohners gegen das Fest anhängig. Er hat schon drei Mal vor dem Bayreuther Verwaltungsgericht gegen die jeweiligen Genehmigungsbescheide der Stadt Kronach für das Freischießen geklagt und sich dann außergerichtlich mit den Schützen geeinigt. Die Folgen: Die Zahl der XXL-Nächte wurde verringert, außerdem wurden sie verkürzt.

Seit etwas mehr als zwei Wochen ist Jörg Schnitzler der neue Schützenmeister der Kronacher Schützengesellschaft. Am Freitag hatte er ein erstes Treffen mit dem Anlieger, um eine Lösung in dem Dauerkonflikt herbeizuführen. "Es war ein sehr gutes, offenes Gespräch auf Augenhöhe", sagte er gegenüber der NP. Er sei zuversichtlich, das Thema zu einem positiven Ende führen zu können. Optimistisch stimmt den Schützenmeister vor allen, dass bei beiden Parteien der Wille zu einer Einigung zu erkennen gewesen sei. "Beide Seiten sind bemüht, eine Lösung zu finden", sagt er. Zudem sei man bei dem Gespräch auch schon sehr konkret geworden.

Am heutigen Dienstag will Jörg Schnitzler seine Schützenkollegen über das Gespräch informieren. Danach soll ein weiteres Treffen mit dem Anwohner stattfinden, um dann hoffentlich einen Schlussstrich unter den jahrelangen Streit ziehen zu können. Die Zeit, so Schnitzler, dränge, schließlich seien es nur noch wenige Wochen bis zum diesjährigen Freischießen.

Der Anwohner hatte wiederholt gegen die Lärmbelästigung des Freischießens geklagt und kürzere Betriebszeiten gefordert. Sein Ziel war es damals, dass der Festplatzbetrieb unter der Woche um 23 Uhr endet, der Ausschank um 22.30 Uhr. Freitag, Samstag und vor dem Feiertag sollte es eine Stunde länger dauern können. Schon nach der Wahl von Jörg Schnitzler zum neuen Schützenmeister hatte er gegenüber der NP signalisiert, dass er sich nun eine Lösung im Streit mit der Schützengesellschaft vorstellen könne. Er betonte, dass er seine Klage zurückziehen werde, wenn es zu einer Einigung kommen sollte. "Die Aussichten dafür sind sehr gut. Dann hat sich die Sache für mich erledigt." Am Montag war er für keine Stellungnahme zu erreichen. peb

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Redaktion
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Veröffentlicht am:
10. 06. 2019
14:40 Uhr

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10. 06. 2019
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